Häfen und Güterverkehr Köln AG Geschäftsbericht 2019
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Öffentlichkeitsarbeit

Mit ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat die Häfen und Güterverkehr Köln AG auch im Jahr 2019 sachlich und transparent über Prozesse, Angebote, Dienstleistungen und Aktivitäten der HGK und ihrer Tochter- und Beteiligungsunternehmen berichtet. Analoge und digitale Medien aus dem lokalen und regionalen Bereich sowie Fachpresse und Social Media begleiteten die HGK-Gruppe intensiv.

Im Fokus der lokalen Öffentlichkeit stand im Berichtsjahr besonders die Thematik um den geplanten Hafenausbau in Köln-Godorf, wobei die HGK nachdrücklich ihre Position darstellte. Weitere Themenschwerpunkte waren der Ausbau des Terminals Köln-Nord für den Kombinierten Verkehr und die Festmach-Situation für die Binnenschifffahrt im Kölner Rheinauhafen. Die HGK warb in ihrer Medienarbeit zudem intensiv für eine Ausnahmeregelung beim allgemeinen Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr in der Kölner Innenstadt. Sie forderte zudem eine Lockerung unter bestimmten Vorgaben, um den An- und Abtransport von Gütern aus und in die Häfen und damit die Versorgung der Bevölkerung in der Region weiter zu gewährleisten. Dieser Forderung wurde schließlich nachgekommen.

Zu den zentralen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit der HGK gehört es, mehr Verständnis für die Belange des Güterverkehrs zu wecken. Zentrale Botschaften sind dabei die Vorteile der klimafreundlichen Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn sowie die Entlastung der Straßen. 

Im Spannungsfeld von städtischem Wachstum, Flächenbedarf für attraktiven Wohnraum und Ökologie ist es wichtig, dass die logistische Infrastruktur für die Versorgung der Stadt und der regionalen Industrie weiterhin leistungsfähig bleibt. Eine Stadt ohne funktionierende Wirtschaft und stabile Rahmenbedingungen für deren Tätigkeiten ist nicht zukunftsfähig. In diesem Kontext ist die Arbeit der Unternehmenskommunikation darauf ausgerichtet, mehr Akzeptanz für die logistischen Aktivitäten der HGK-Gruppe zu erzielen und gleichzeitig zu vermitteln, welche Rahmenbedingungen die verladende Wirtschaft benötigt, um in Köln und der Region weiterhin erfolgreich zu sein.

Weitere konkrete Aufgaben der Unternehmenskommunikation erstreckten sich auch auf die HGK-Töchter und -Beteiligungen wie Neska, CTS oder RheinCargo sowie die operativen Bereiche der HGK. So betreibt das Unternehmen in Köln und der Region eine Eisenbahninfrastruktur mit insgesamt 253,8 Kilometern Gleisanlagen, die auch vom öffentlichen Personennahverkehr der Linien 7, 16, 17 und 18 genutzt werden und damit häufig im Fokus von Medien und Öffentlichkeit stehen. Auch der Betrieb der Rheinfähre Langel/Hitdorf wurde intensiv verfolgt, da diese Verbindung eine adäquate Alternative für den Individualverkehr zwischen Köln und Leverkusen darstellt.

Über diese Themen informierte die HGK im Berichtsjahr unter anderem in der „Kölner Hafenzeitung“ mit einer Gesamtauflage von je 71.000 Exemplaren. Auf jeweils acht Seiten berichtete die vierteljährlich erscheinende Zeitung über die oben beschriebene Themenwelt der HGK, ihrer angeschlossenen Unternehmen sowie über spannende Entwicklungen aus der Transport- und Logistikbranche. Zur Öffentlichkeitsarbeit zählt auch die dreistündige Rundfahrt mit der „MS RheinCargo“, bei der Gäste die Kölner Häfen aus nächster Nähe erleben und dabei viel Wissenswertes über die HGK-Unternehmensgruppe erfahren. Im Berichtsjahr nutzten rund 10.000 Personen dieses Angebot.