AWB Köln GmbH Geschäftsbericht 2019
03

Anlagenspiegel

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens in
der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand
1.1.2019
Zugänge

Um-
buchungen
Investitions-
förderungen
Abgänge

I. Immaterielle Vermögens-
 gegenstände
         
1. Lizenzen und sonstige Rechte 2.346.707,16 339.135,89 0,00 0,00  0,00
2. Geleistete Anzahlungen auf immat. Vermögen 0,00 87.180,00 0,00 0,00  0,00
  2.346.707,16 426.315,89 0,00 0,00 0,00
II.Sachanlagen          
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 69.247.468,76 163.912,98 7.371,81 0,00  69.418.753,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 94.028.017,08 11.506.881,66 2.188.710,00 109.344,86  4.419.389,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.963.039,80 592.729,93 23.919,90 0,00  12.494,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.595.296,57 13.960.256,26 -2.220.001,71 0,00  0,00
5. Sammelposten / GWG 6.406.088,48 459.405,24 0,00 0,00  1.907.079,47
  182.239.910,69 26.683.186,07 0,00 109.344,86 6.338.962,91
III.        Finanzanlagen          
   Sonstige Ausleihungen 537.183,08 116.800,00 0,00 0,00  96.357,34
  185.123.800,93 27.226.301,96 0,00 109.344,86 6.435.320,25
    Wertberichtigungen
  Stand
31.12.2019
Stand
1.1.2019
Zugänge

Zuschrei-
bungen
Um-
buchungen
I. Immaterielle Vermögens-
 gegenstände
         
1. Lizenzen und sonstige Rechte 2.685.843,05 1.886.269,50 294.795,80 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen auf immat. Vermögen 87.180,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.773.023,05 1.886.269,50 294.795,80 0,00 0,00
II.Sachanlagen          
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 69.418.753,55 28.976.650,04 1.748.140,53 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 103.194.874,51 65.146.111,21 7.954.990,19 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.567.195,56
3.003.054,11
455.857,77 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.335.551,12 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sammelposten / GWG 4.958.414,25 4.167.118,50 970.085,54 0,00 0,00
  202.474.788,99 101.292.933,86 11.129.074,03 0,00 0,00
III.        Finanzanlagen          
   Sonstige Ausleihungen 557.625,74 79.696,89 13.806,80 23.964,62 0,00
  205.805.437,78 103.258.900,25 11.437.676,63 23.964,62 0,00
  Wertberichtigungen Buchwerte
  Abgänge

Stand
31.12.2019

Stand
31.12.2019

Stand
31.12.2018
I.  Immaterielle Vermögens­gegenstände        
1. Lizenzen und sonstige Rechte  0,00 2.181.065,30 504.777,75 460.437,66
2. Geleistete Anzahlungen auf immat. Vermögen  0,00 0,00 87.180,00 0,00
   0,00 2.181.065,30 591.957,75 460.437,66
II.          Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten  0,00 30.724.790,57 38.693.962,98 40.270.818,72
2. Technische Anlagen und Maschinen  4.355.731,12 68.745.370,28 34.449.504,23 28.881.905,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung  12.428,11 3.446.483,77 2.120.711,79 1.959.985,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau  0,00 0,00 19.335.551,12 7.595.296,57
5. Sammelposten / GWG  1.907.079,47 3.230.124,57 1.728.289,68 2.238.969,98
   6.275.238,70 106.146.769,19 96.328.019,80 80.946.976,83
III.        Finanzanlagen        
             Sonstige Ausleihungen  0,00 69.539,07 488.086,67 457.486,19
   6.275.238,70 108.397.373,56 97.408.064,22 81.864.900,68

1 Angaben zur Form und Darstellung

Die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH, Köln, (AWB) ist eine 100%ige Beteiligung der Stadtwerke Köln GmbH (SWK) und ist unter HRB 81974 in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. 

Einzelne Posten in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung sind zusammengefasst. Zusammengefasste Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Den einzelnen Posten wurden Gliederungsziffern zugeordnet.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

2 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Hier werden ausschließlich Lizenzen für Software ausgewiesen.

Die Vermögensgegenstände werden über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

3 Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände werden über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Auf die Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres werden die Abschreibungen „pro rata temporis“ vorgenommen.

Im Übrigen gelten die Grundsätze des § 253 Abs. 3 HGB.

Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 250 € betrugen, wurden im Zugangsjahr unmittelbar als Aufwand verbucht. Wenn die Anschaffungskosten mehr als 250 €, aber nicht mehr als 1.000 € betragen, werden die Vermögensgegenstände in jährlichen Sammelposten aktiviert. Diese Posten sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung und werden über einen Zeitraum von fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Mit dem Zeitpunkt der vollständigen Abschreibung werden diese Vermögensgegenstände im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Das steuerliche Sammelpostenverfahren wird aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewendet.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen (Fuhrpark) sowie Gebäude.

Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019 sind in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt (siehe Anlage zum Anhang).

4 Finanzanlagen

Die Finanzanlagen betreffen ausschließlich sonstige Ausleihungen. Sie weisen Darlehen und langfristige Vorschüsse an Mitarbeiter aus, die mit dem Nominalwert vermindert um Abzinsungen bilanziert werden. Der angewendete Zinssatz für langfristige Mitarbeitervorschüsse beträgt 0,63 % (Vorjahr 0,88 %) und für Mitarbeiterdarlehen 1,51 % (Vorjahr 1,85 %) bedingt durch die Restlaufzeit zum Stichtag. Für die Abzinsung wird der von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebene durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.

Die Entwicklung der Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2019 ist in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt (siehe Anlage zum Anhang).

5 Vorräte

Das Vorratsvermögen umfasst im Berichtsjahr den durch Stichtagsinventur festgestellten Lagerbestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Die Vorräte sind zum gleitenden Durchschnittspreis bewertet, soweit sich nicht aus der Bewertung nach dem Niederstwertprinzip ein geringerer Wertansatz ergibt. Die sich daraus ergebende Wertberichtigung beläuft sich auf 2,5 Tsd. € (Vorjahr 16,0 Tsd. €). Für die Winterdienstmaterialien bleibt wie im Vorjahr der Festwert in Höhe von 385,1 Tsd. € bestehen.

6 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Risiken durch angemessene Wertberichtigungen auf den Nennwert berücksichtigt. 

Im Berichtsjahr wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen neben Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken (648,0 Tsd. €; Vorjahr 498,0 Tsd. €) eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos gebildet. Sie beträgt 67,2 Tsd. € (Vorjahr 146,8 Tsd. €). Bei der Ermittlung wurden Wertberichtigungssätze von 2 % auf den nicht einzelwertberichtigten Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angewandt.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

  31.12.2019
Tsd. €
31.12.2018
Tsd. €
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.090,4 8.684,3
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.568,5 19.038,5
Sonstige Vermögensgegenstände 300,5 360,6
Gesamt 39.959,4 28.083,4

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 35.446,0 Tsd. € (Vorjahr 18.920,6 Tsd. €) die Konzernfinanzierung mit dem Alleingesellschafter (SWK). Das Konzernverrechnungskonto zur Regulierung aller konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten wurde zum 31. Dezember 2019 zu Gunsten der Konzernfinanzierung ausgeglichen. Gleichzeitig wurden wegen der seit 2014 geltenden steuerlichen Organschaft die Umlagen für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer sowie wegen des ebenfalls seit dem Jahr 2014 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der SWK das Ergebnis des Berichtsjahres gegen das Verrechnungskonto gebucht. Im Berichtsjahr wurden aus der Teilnahme am konzernweiten Cash-Management Zinserträge in Höhe von 21,8 Tsd. € (Vorjahr 11,5 Tsd. €) erwirtschaftet. Dabei wurde ein durchschnittlicher Zinssatz von 0,05 % (Vorjahr 0,05 %) erzielt.
 
In den folgenden Bilanzposten sind Forderungen gegenüber dem Konzernverbund der Stadt Köln (ohne Teilkonzern SWK) in folgender Höhe enthalten:

  31.12.2019
Tsd. €
31.12.2018
Tsd. €
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.735,5 6.103,9
7 Flüssige Mittel

Unter dem Posten sind Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 4,7 Tsd. € (Vorjahr 7,5 Tsd. €) sowie Barmittel in Höhe von 3,6 Tsd. € (Vorjahr 1,3 Tsd. €) erfasst.

8 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten betrifft im Wesentlichen Ende Dezember 2019 ausgezahlte Beamtenvergütungen für Januar 2020 und Kraftfahrzeugsteuern sowie sonstige Aufwendungen des Jahres 2020.

9 Eigenkapital

Entwicklung des Eigenkapitals:

  31.12.2019
Tsd. €
31.12.2018
Tsd. €
Gezeichnetes Kapital 15.000,0 15.000,0
Gewinnrücklagen 5.925,8 5.925,8
Eigenkapital 20.925,8 20.925,8

Die ausgewiesenen Gewinnrücklagen betreffen ausschließlich andere Rücklagen.

Aufgrund des seit 2014 bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der SWK wird im Eigenkapital kein Jahresüberschuss mehr ausgewiesen.

10 Rückstellungen
  31.12.2019
Tsd. €
31.12.2018
Tsd. €
Pensionsrückstellungen 34.933,6 31.020,4
Sonstige Rückstellungen 26.572,3 24.933,6
Gesamt  61.505,9 55.954,0

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen decken die entsprechenden Verpflichtungen für die bei der AWB beschäftigten Beamten der Stadt Köln ab. Zudem hat die AWB gegenüber neun Angestellten Pensionsverpflichtungen für Versorgungsempfänger und Hinterbliebene vertraglich zugesichert (davon vier Versorgungsempfänger und eine unverfallbar Ausgeschiedene), die ebenfalls abgedeckt sind. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der biometrischen Grundlagen der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Zinssatzes von 2,70 % (Vorjahr 3,21 %) sowie eines Gehaltstrends von 2,5 % (unverändert zum Vorjahr). Aufgrund entsprechender gesetzlicher Änderungen im Jahr 2016 erfolgt die Ermittlung des Abzinsungssatzes zum 31. Dezember 2019, ebenso wie im Vorjahr, auf Basis eines zehnjährigen Durchschnittssatzes. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem siebenjährigen und dem zehnjährigen Durchschnittssatz beträgt 4.361,6 Tsd. € (Vorjahr 4.758,8 Tsd. €).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit 21.653,5 Tsd. € (Vorjahr 20.714,1 Tsd. €) Verpflichtungen aus dem Personalbereich wie für die Abgeltung von Urlaub und Mehrarbeit, Altersteilzeit, Tantieme-Verpflichtungen, Arbeitnehmerjubiläen und vertraglich zugesicherte Beihilfeverpflichtungen im Pensionsfall. Außerdem beinhaltet der Posten Rückstellungen für arbeitsrechtliche Prozesse und sonstige Prozessrisiken in Höhe von 408,4 Tsd. € (Vorjahr 182,9 Tsd. €). Für ausstehende Rechnungen sind 2.083,2 Tsd. € (Vorjahr 1.641,7 Tsd. €) in den sonstigen Rückstellungen enthalten. Für Jahresabschluss- und Archivierungskosten wurden 276,3 Tsd. € (Vorjahr 284,0 Tsd. €) zurückgestellt. Für Abrechnungsrisiken wurden Rückstellungen in Höhe von insgesamt 1.750,0 Tsd. € (Vorjahr 1.425,0 Tsd. €) gebildet. Daneben betragen die Rückstellungen für sonstige Risiken 400,9 Tsd. € (Vorjahr 685,8 Tsd. €).

Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt in Höhe der Erfüllungsbeträge, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Bei der Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken angemessen berücksichtigt. Die zu erwartenden zwischenzeitlichen Preis- und Kostensteigerungen werden ebenfalls berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wird der durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet. Bei Beihilferückstellungen, Jubiläumsrückstellungen und Rückstellungen für vertraglich vereinbarte Altersteilzeitverpflichtungen wird dieser Zinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet.

Die Bewertung der genannten Rückstellungen erfolgte unter Verwendung eines Zinssatzes von 1,97 % (Vorjahr 2,33 %) und eines Gehaltstrends von 2,5 % (unverändert zum Vorjahr).

11 Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten, wobei die Vorjahreszahlen stets in Klammern unter den betreffenden Zahlen des Geschäftsjahres 2019 ausgewiesen werden: 

  Gesamtbetrag Davon mit einer Restlaufzeit
  31.12.2019
(31.12.2018)
Tsd. €
bis 1 Jahr

Tsd. €
1 – 5 Jahre

Tsd. €
über
5 Jahre
Tsd. €
1.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.800,0 2.855,6 12.963,2 23.981,2
  (16.201,6) (1.001,6) (6.626,0) (8.574,0)
2.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.361,8 7.361,8 0,0 0,0
  (8.043,8) (8.043,8) (0,0) (0,0)
3.Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 261,0 261,0 0,0 0,0
  (179,9) (179,9) (0,0) (0,0)
4.Sonstige Verbindlichkeiten 9.070,3 9.070,3 0,0 0,0
  (10.146,0) (10.146,0) (0,0) (0,0)
Gesamt 56.493,1 19.548,7 12.963,2 23.981,2
(Vorjahr) (34.571,3) (19.371,3) (6.626,0) (8.574,0)

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. 

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Abtretung von Forderungen aus den Leistungsverträgen mit der Stadt Köln in Höhe von 2.800 Tsd. € besichert. Daneben bestehen keine weiteren Ausfallbürgschaften der Stadt Köln. Die im Jahr 2018 neu aufgenommenen, und in den Jahren 2018 und 2019 ausgezahlten, Darlehen zur Finanzierung des Neubaus Christian-Sünner-Straße über insgesamt 37.000 Tsd. € sind durch eine Grundschuld besichert.

In den folgenden Bilanzposten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Konzernverbund der Stadt Köln (ohne Teilkonzern SWK) in folgender Höhe enthalten:

  31.12.2019
Tsd. €
31.12.2018
Tsd. €
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 384,6 452,7
Sonstige Verbindlichkeiten (Eigenbetrieb) 922,5 1.409,5
Gesamt 1.307,1 1.862,2

Von den ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten sind:

  31.12.2019
Tsd. €
31.12.2018
Tsd. €
Verbindlichkeiten aus Steuern 1.183,9 2.110,6
12 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2019 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen:

In der Zusatzversorgungskasse Köln (ZVK) besteht laut versicherungsmathematischem Gutachten eine Unterdeckung (nicht durch Kapital gedeckte Verpflichtungen) für Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter der AWB in Höhe von 61,4 Mio. € (Vorjahr 52,7 Mio. €). Diese Unterdeckung ergibt sich in Höhe des Barwerts der in der ZVK bestehenden Verpflichtungen abzüglich des angerechneten Kapitalisierungsgrades der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln. Der Berechnung der Barwerte liegen unverändert die Richttafeln 2018 G zugrunde. Der Rechnungszinsfuß liegt bei 2,70 % (10-Jahres-Durchschnittszins,Vorjahr 3,21 %) und die zugesagte Rentendynamik wurde mit 1 % p.a. berücksichtigt.

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen aufgrund von Mietverträgen für betrieblich genutzte Flächen. Sie betreffen angemietete Flächen für das Wertstoff-Center Butzweilerstraße (Stadt Köln) sowie Büroräume, Parkplätze und Lagerflächen. Die Verträge sind in vielen Fällen unbefristet oder haben eine Restlaufzeit von weniger als zwei Jahren. Lediglich der Anmietung der Flächen für das Abfall-Center Butzweilerstraße liegt mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2027 ein längerer Zeitraum zugrunde. Insgesamt belaufen sich die jährlichen finanziellen Verpflichtungen aus diesen Verträgen auf 566,0 Tsd. €.

Für den Auftrag zur Sammlung und zum Transport von Leichtverpackungen wurden Verträge über den Umschlag von Leichtverpackungen auf mehreren Umschlagplätzen geschlossen. Weiterhin wurde ein Vertrag über Sortierung der gesammelten Leichtverpackungen mit der Fristigkeit von einem Jahr geschlossen. Die Verpflichtungen aus diesem Vertrag belaufen sich auf rund 900 Tsd. € für das Jahr 2019.

Daneben bestehen jährliche Leasingverpflichtungen im Rahmen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von rund 338,6 Tsd. €.

Mit der RheinCargo GmbH & Co. KG (verbundenes Unternehmen) bestehen zwei langjährige Transportverträge, aus denen sich insgesamt eine Mindestabnahmeverpflichtung von rund 1.117,2 Tsd. € pro Jahr bis zum 31. Dezember 2033 ergibt.

Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo in Höhe von 28.169 Tsd. € (Vorjahr 9.137 Tsd. €), das mit 22.795 Tsd. € (Vorjahr 93 Tsd. €) Aufträge für das Neubauprojekt Christian-Sünner-Straße und mit 3.315,5 Tsd. € (Vorjahr 7.601 Tsd. €) Fahrzeuge und andere Anlagegüter sowie mit 2.059,0 Tsd. € (Vorjahr 1.443 Tsd. €) sonstige Bestellungen betrifft. Daneben besteht eine im Jahr 2020 fällige Verpflichtung aus einem Grundstückskaufvertrag in Höhe von 4.600 Tsd. € zuzüglich Nebenkosten in Höhe von 494 Tsd. €.

13 Umsatzerlöse

Die AWB erbringt ausschließlich Inlands-Umsatzerlöse, die sich wie folgt nach Erlösgruppen untergliedern lassen:

  2019
Tsd. €
2018
Tsd. €
Abfallbeseitigung 108.430,8 94.026,3
Straßenreinigung 60.424,9 68.048,2
Werkstatt und Fuhrparkmanagement 2.999,6 2.826,4
Sonstige 68,2 55,3
  171.923,5 164.956,2

Durch die umfangreiche Neustrukturierung der Leistungen im Rahmen der Verlängerung der Leistungsverträge mit der Stadt Köln ist ein direkter Vergleich der Umsätze zum Vorjahr nicht möglich.

14 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt 1.722,5 Tsd. € (Vorjahr 2.195,9 Tsd. €) umfassen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 396,8 Tsd. € (Vorjahr 765,6 Tsd. €), Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 80,4 Tsd. € (Vorjahr 223,3 Tsd. €), Versicherungsentschädigungen in Höhe von 436,3 Tsd. € (Vorjahr 313,7 Tsd. €) sowie Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe von 270,2 Tsd. € (Vorjahr 494,7 Tsd. €). Daneben erfolgten sonstige Erstattungen in Höhe von 61,9 Tsd. € (Vorjahr 89,9 Tsd. €). Zusätzlich entfallen 80,6 Tsd. € (Vorjahr 50,4 Tsd. €) auf periodenfremde Erträge.

15 Materialaufwand
  2019
Tsd. €
2018
Tsd. €
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.188,2 8.853,7
Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.587,2 12.586,4
Gesamt 22.775,4 21.440,1

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten direkte Materialzukäufe für die Werkstatt sowie entsprechende Lagerentnahmen. Daneben sind in dem Posten 3.015,0 Tsd. € (Vorjahr 3.088,6 Tsd. €) für das Betanken der Betriebsfahrzeuge enthalten. Hier werden auch die Aufwendungen für Abfallbehälter mit Anschaffungskosten von jeweils unter 250,00 € sowie der Ankauf von Wertstoffen („Erlösbeteiligung von Kunden“) ausgewiesen.

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Entsorgungs- und Verwertungskosten enthalten. Sonstige Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen weiterhin die Transportkosten von Abfallcontainern, an Dritte vergebene Kfz-Reparaturen, Fremdleistungen für die Straßenreinigung sowie gewerbliche Zeitarbeitskräfte und Fahrzeuganmietungen.

16 Personalaufwendungen
  2019
Tsd. €
2018
Tsd. €
Löhne und Gehälter 77.484,8 76.711,7
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 26.501,5 23.601,8
(davon für Altersversorgung) (9.986,5) (8.097,9)
Gesamt 103.986,3 100.313,5
17 Abschreibungen

Bei den Abschreibungen des Geschäftsjahres handelt es sich ausschließlich um planmäßige Abschreibungen. Nähere Angaben zum Anlagevermögen stehen in den Textziffern (2) und (3).

Die Verteilung der Abschreibungen auf die einzelnen Anlageklassen ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

18 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einer Gesamthöhe von 13.174,8 Tsd. € (Vorjahr 12.685,2 Tsd. €) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Versicherungsbeiträge (1.366,9 Tsd. €; Vorjahr 1.197,3 Tsd. €) und für Instandhaltung (1.393,9 Tsd. €; Vorjahr 1.730,8 Tsd. €) erfasst. Außerdem beinhaltet der Posten EDV-Kosten (1.900,5 Tsd. €; Vorjahr 1.581,2 Tsd. €), Beratungs- und Prüfungskosten (714,4 Tsd. €; Vorjahr 574,5 Tsd. €) sowie Kosten für die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit (738,3 Tsd. €, Vorjahr 950,8 Tsd. €). Daneben fallen noch Aufwendungen für Dienst- und Schutzkleidung (846,2 Tsd. €; Vorjahr 753,9 Tsd. €), Mietaufwendungen (739,3 Tsd. €; Vorjahr 653,4 Tsd. €), Energiekosten (691,6 Tsd. €; Vorjahr 581,3 Tsd. €) sowie diverse Kosten mit jeweils geringerem Umfang unter die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Posten enthält 335,0 Tsd. € (Vorjahr 166,9 Tsd. €) periodenfremde Aufwendungen.

In den genannten sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2.961,0 Tsd. € (Vorjahr 2.991,6 Tsd. €) Aufwendungen an verbundene Unternehmen aus der Konzernverrechnung enthalten. Davon betreffen 1.331,4 Tsd. € (Vorjahr 1.238,6 Tsd. €) die RheinEnergie AG, 1.155,4 Tsd. € (Vorjahr 1.148,6 Tsd. €) die Stadtwerke Köln GmbH, 184,2 Tsd. € (Vorjahr 189,9 Tsd. €) die NetCologne GmbH, 76,2 Tsd. € (Vorjahr 229,8 Tsd. €) die Häfen und Güterverkehr Köln AG, 155,4 Tsd. € (Vorjahr 157,4 Tsd. €) die Kölner Verkehrs-Betriebe AG und 58,4 Tsd. € (Vorjahr 27,3 Tsd. €) sonstige Gesellschaften im SWK-Konzernverbund.

19 Finanzergebnis
  2019
Tsd. €
2018
Tsd. €
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 26,7 45,6
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26,3 16,4
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.739,8 -1.560,6
Gesamt -1.686,8 -1.498,6

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen Zuschreibungen zu den Finanzanlagen aufgrund der Berechnung der Abzinsung der Finanzanlagen sowie die erhaltenen Zinserträge aus den Finanzanlagen.

Von den im Jahr 2019 erwirtschafteten Zinserträgen wurden 21,8 Tsd. € (Vorjahr 11,5 Tsd. €) aus dem Cash-Management der Konzernmutter erzielt. Insgesamt betreffen 21,8 Tsd. € (Vorjahr 11,5 Tsd. €) verbundene Unternehmen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen mit 420,8 Tsd. € (Vorjahr 179,8 Tsd. €) die Zinsen für langfristige Darlehen zur Finanzierung von Investitionen und mit 1.274,1 Tsd. € (Vorjahr 1.338,2 Tsd. €) Zinsaufwendungen aus Rückstellungsbewertungen. Weiterhin enthält der Posten 31,0 Tsd. € (Vorjahr 42,6 Tsd. €) Avalprovisionen an die Stadt Köln.

20 Steuern
  2019
Tsd. €
2018
Tsd. €
Steuern vom Einkommen und Ertrag 7.558,2 7.734,7
davon Steuerumlage SWK 7.558,2 7.734,7
Sonstige Steuern 298,7 289,7
Gesamt 7.856,9 8.024,4

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Berichtsjahr ausschließlich die von der SWK belastete Steuerumlage für Körperschaft- und Gewerbesteuer für das Jahr 2019. Seit dem Veranlagungszeitraum 2014 besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit der SWK als Organträgerin.

Sonstige Steuern betreffen im Wesentlichen mit 177,2 Tsd. € (Vorjahr 168,1 Tsd. €) Kraftfahrzeugsteuer. Weiterhin enthält die Position Grundsteuern in Höhe von 121,5 Tsd. € (Vorjahr 121,5 Tsd. €) für betrieblich genutzten Grundbesitz.

21 Sonstige Angaben

Aufgliederung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl (ohne Langzeitkranke und Auszubildende) gem. § 267 Abs. 5 HGB nach Gruppen: 

  2019 2018
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.341 1.304
Angestellte und Beamte 315 313
  1.656 1.617

Mutterunternehmen sind die Stadtwerke Köln GmbH, Köln, bzw. die Stadt Köln. Die AWB wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Köln GmbH und den Gesamtabschluss der Stadt Köln einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind am Sitz des Mutterunternehmens in Köln erhältlich.

Herr Peter Mooren (Geschäftsführungsbereich Personal, Vertrieb und Kaufmännischer Bereich (Sprecher)) und Herr Ulrich Gilleßen (Geschäftsführungsbereich Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Fahrzeugtechnik) waren im Jahr 2019 jeweils ganzjährig Geschäftsführer. 

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer bestehen aus einem Jahresfestgehalt, einer leistungsabhängigen Tantieme, einer Versorgungsregelung für sich und ihre Hinterbliebenen sowie sonstigen Vergütungsbestandteilen, insbesondere Dienstwagen und Versicherungsbeiträgen.

Seit dem Geschäftsjahr 2015 sind Vergütungskomponenten mit langfristigen Anreizwirkungen vereinbart worden.

Die Geschäftsführung erhielt im Berichtsjahr eine Gesamtvergütung von 553,3 Tsd. € (Vorjahr 624,4 Tsd. €), die sich wie folgt zusammensetzt:

  Festvergütung


(2018)
Tsd. €
Tantieme


(2018)
Tsd. €
Sach- und
sonstige
Bezüge
(2018)
Tsd. €
Insgesamt


(2018)
Tsd. €
Peter Mooren 201,5 72,3 14,5 288,3
  (198,2) (110,5) (15,8) (324,5)
Ulrich Gilleßen 183,2 72,3 9,5 265,0
  (180,2) (110,5) (9,2) (299,9)
Geschäftsführung gesamt       553,3
        (624,4)

Die Leistungen für den Fall der regulären Vertragsbeendigung sind aufgrund der jeweiligen Regelungen in den Anstellungsverträgen unterschiedlich. Herr Mooren hat bei Nichtverlängerung des Anstellungsvertrages einen Anspruch auf Zahlung eines Übergangsgeldes, wenn die Beendigung oder Nichtverlängerung von der Gesellschaft ausgeht und hierfür kein wichtiger Grund vorliegt. Ab Vollendung des 60. Lebensjahres wird das Übergangsgeld in Höhe der erreichten Versorgung bis zum 65. Lebensjahr gezahlt. Herr Gilleßen hat mit Vollendung seines 65. Lebensjahres einen Anspruch auf Zahlung eines Ruhegehaltes in Höhe seines bis dahin erreichten Versorgungsprozentsatzes.

Die Pensionsverpflichtungen für aktive Mitglieder der Geschäftsführung setzen sich wie folgt zusammen:

  Erreichter
Vers.-%-Satz
Erreichbarer
Vers.-%-Satz
Zuführung zur
Pensions-
rückstellung
2019
Tsd. €
Barwert
Pensions-
rückstellung per
31.12.2019
Tsd. €
Peter Mooren 62 % 65 % 673,9 2.272,5
Ulrich Gilleßen 56 % 64 % 358,2 1.440,0

Leistungen, die dem einzelnen Geschäftsführer von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit zugesagt oder im Berichtsjahr gewährt wurden, bestehen nicht.

Für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 206,3 Tsd. € (Vorjahr 212,2 Tsd. €) aufgewendet.

Pensionsverpflichtungen für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und ihre Hinterbliebenen sind in Höhe von 4.396,9 Tsd. € (Vorjahr 4.157,7 Tsd. €) passiviert worden.

Dem Aufsichtsrat gehörten bzw. gehören folgende Mitglieder an:

    Bezüge
Tsd. €
Gerhard Brust MdR, Rentner, Vorsitzender 5,1
Polina Frebel MdR, Rentnerin, Stellvertretende Vorsitzende 3,5
Peter Sterzl Kaufmännischer Angestellter, AWB Köln GmbH,
Stellvertretender Vorsitzender (bis 31.12.2019)
3,5
Hamide Akbayir MdR, Chemisch-technische Assistentin, Universität zu Köln 2,3
Stephan Arnold Freigestelltes Betriebsratsmitglied, AWB Köln GmbH (seit 01.01.2020) 0,0
Hans-Werner Bartsch MdR, Rentner 2,3
Wilfried Becker Rentner 2,3
Bianca Christen Freigestelltes Betriebsratsmitglied, AWB Köln GmbH 1,8
Dr. Walter Gutzeit MdR, Pensionär 2,3
Dirk Kolkmann Rechtsanwalt, Stadtwerke Köln GmbH,
Geschäftsführer der KölnBäder GmbH (vom 19.03.2019 bis 07.10.2019)
1,0
Gaetano Magliarisi Betriebsratsvorsitzender, AWB Köln GmbH 2,3
Dr. Harald Rau Beigeordneter der Stadt Köln,
Dezernent für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen
1,8
Frank Schneider Polizeibeamter, Bundespolizei 2,3
Dr. Dieter Steinkamp Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Köln GmbH, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG und GEW Köln AG 2,0
Ayhan Üc Freigestelltes Betriebsratsmitglied, AWB Köln GmbH 2,3
Timo von Lepel Geschäftsführer der Stadtwerke Köln GmbH und der NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH (seit 15.10.2019) 0,5
Gerd Walter Gewerkschaftssekretär, ver.di Landesbezirk NRW 2,3

An Aufsichtsratvergütungen wurden im Jahr 2019 insgesamt 37,6 Tsd. € (Vorjahr 39,8 Tsd. €) gewährt. Die Verteilung auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder ergibt sich aus der obigen Aufstellung.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates der AWB Köln GmbH erhalten für ihre Tätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung (Sitzungsgeld) je teilgenommene Gremiensitzung.

Für die Mitglieder des Aufsichtsrates betrug die Vergütung je teilgenommene Sitzung unverändert 255,65 €, wobei der Vorsitzende des Aufsichtsrates den doppelten, sein Stellvertreter den anderthalbfachen Betrag erhielt.

Im Jahr 2019 war ein Prüfungshonorar für den Abschlussprüfer in Höhe von 72,2 Tsd. € (Vorjahr 72,0 Tsd. €) zu zahlen. Daneben erhielt der Abschlussprüfer weitere Honorare in Höhe von insgesamt 30,6 Tsd. € (Vorjahr 39,0 Tsd. €). Diese entfielen mit 19,5 Tsd. € auf andere Bestätigungsleistungen und mit 11,1 Tsd. € auf sonstige Beratungsleistungen.

Köln, den 13. März 2020