Wohnraum für Mitarbeitende

o	Ein Mann sitzt in einer noch unmöblierten neuen Wohnung auf dem Boden und lacht glücklich.

Die Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH (WSK) bietet für die Mitarbeitenden des Stadtwerke Köln Konzerns erschwinglichen Wohnraum und entwickelt Wohnquartiere mit guter sozialer Infrastruktur, Mobilitätsangeboten und einer Energieversorgung, die auf den jeweiligen Standort abgestimmt ist.

Ein Konzept mit Weitblick

Arbeitskräftemangel gehört nicht erst seit heute zum Alltag von Unternehmen – dies gab es schon vor über 60 Jahren zu Zeiten des Wirtschaftswunderlands Deutschland. Bereits damals erkannten die Stadtwerke Köln, dass ihr Angebot interessanter Arbeitsplätze mit Beschäftigungsgarantie allein nicht ausreichend ist, um neue Mitarbeitende zu gewinnen oder Arbeitnehmer an ihre Unternehmen zu binden. 1964 wurde daher die WSK gegründet, die seitdem die Aufgabe hat, die langfristige Personalgewinnung und Mitarbeiterbindung der Stadtwerke-Unternehmen mit attraktivem und arbeitsplatznahem Wohnraum für Mitarbeitende zu unterstützen.

An dieser Aufgabe hat sich bis heute grundsätzlich nichts geändert. Dank Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen haben sich bestehende Wohnquartiere allerdings grundlegend verändert und  bei Neubau- und Modernisierungsprojekten werden aktuelle Anforderungen an Gebäudeausstattung, Energieeffizienz und Wohnqualität berücksichtigt.

Mitarbeiterwohnraum als attraktiver Standortfaktor  

Gut ausgebildete, kreative und motivierte Mitarbeitende sind gerade in Zeiten herausfordernder Zukunftsaufgaben und des demografischen Wandels wichtiger denn je und die Stadtwerke-Unternehmen müssen sich täglich als attraktiver Arbeitgeber beweisen. Daher ist das breite Leistungsangebot der WSK weiterhin ein wichtiges Instrument der Personalgewinnung und der Bindung von Mitarbeitenden. Denn qualitativ hochwertiger und bezahlbarer Wohnraum, eine gute wohnortnahe Infrastruktur und Mobilitätsangebote sowie eine passgenaue und effiziente Energieversorgung können die Attraktivität eines Arbeitgebers unterstützen.

Damit ihre Angebote den gewachsenen bzw. veränderten Erwartungen der Menschen an modernen und sozialen Wohnraum entsprechen, kümmert sich die WSK seit über zehn Jahren intensiv um die Modernisierung und Sanierung ihres Bestands und die Schaffung von neuen Wohnungen in modernen und lebendigen Quartieren.

Realisierte Projekte

In den vergangenen zehn Jahren sind knapp 140 neue Wohnungen in vier Quartieren entstanden, die von individueller und ambitionierter Architektur geprägt sind. Der Neubau am Hermeskeiler Platz wurde mit dem renommierten Award „Wohnbauten des Jahres“ prämiert. Zudem ist mehr als ein Viertel des Bestands umfassend saniert worden.

Ansicht der modernen Gartenanlage der WSK-Gebäude im Clouth-Quartier.

Josefine-Clouth-Straße


Wohnungen mit modernen Ausstattungsmerkmalen, angelegt um einen grünen Innenhof.
© WSK / Paul Ott

Ansicht des Wohngebäudes Hermeskeiler Straße 13 mit der Schienenanlage der Stadtbahn im Vordergrund.

Hermeskeiler Straße 13


Nach Sanierung präsentiert sich das Gebäude aus den 1970ern in einer neuen archtektonischen Präsenz. © WSK / Annika Feuss

Ansicht des sanierten Wohngebäudes in der Hermeskeiler Straße 15 mit moderner Fassadengestaltung.

Hermeskeiler Straße 15


Das modernisierte Gebäude aus den 1960ern besticht durch seine elegante Fassadengestaltung.
© WSK / Annika Feuss

Ansicht es fertiggestellten Wohngebäudes am Hermeskeiler Platz.

Hermeskeiler Platz


Prämierte Architektur, die den städtebaulichen Abschluss einer Quartiersentwicklung bildet.
© WSK / Annika Feuss

Projekte in Planung

In den kommenden Jahren plant die WSK ihr Wohnungsangebot durch den Neubau von knapp 80 Wohnungen zu erweitern und drei bestehende Wohnquartiere mit rund 250 Wohnungen zu modernisieren.

Dabei setzt das Unternehmen projektabhängig auf vorgefertigte Bauelemente, beispielsweise Wand- und Deckenelemente im Neubau sowie Fassadenelemente bei Bestandsgebäuden. Ziel ist es, Bau- und Modernisierungsvorhaben effizient umzusetzen und die Gebäude technisch sowie gestalterisch weiterzuentwickeln.

Gemeinsam mit den KölnBädern und der AWO plant die WSK zudem eine Schwimm-Kita. Das Projekt sieht eine enge Verbindung von Kinderbetreuung und Wassergewöhnung innerhalb eines gemeinsamen Nutzungskonzepts vor.

Rendering der geplanten Wohnanlage auf der Deutz-Kalker Straße.

Deutz-Kalker Straße


Begrünte Innenhöfe und Fassaden prägen die Gestaltung des Quartiers.
© WSK / Lorber Paul Architekten

Rendering der geplanten Wohnanlage in der Camberger Straße.

Camberger Straße


Eine serielle Sanierung, die den Effizienzhausstandard EH55 erreicht.
© WSK / Lorber Paul Architekten

Rendering der geplanten Kita am Wahnbad.

Kita Wahnbad


Direkt mit dem Schwimmbad verbunden, entsteht Deutschlands erste Schwimm-Kita.
© WSK / ZHAC

Rendering der geplanten Anlage in der Amsterdamer Straße.

Amsterdamer Straße


67 Wohnungen sollen nach den Planungen bis 2028 fertiggestellt sein.
© WSK / FAR frohn&rojas