Stadt der Zukunft mitgestalten

Köln wächst und verändert sich. Die Nachfrage nach Wohnraum, Gewerbeflächen und leistungsfähiger Infrastruktur steigt und gleichzeitig verändern Digitalisierung, neue Mobilitätsanforderungen und der Umgang mit vorhandenen Flächen die Anforderungen an die Stadtentwicklung.
Wir entwickeln neue Quartiere in Köln
Hier bringen sich unsere Unternehmen aktiv ein. Gemeinsam mit Partnern planen, entwickeln oder realisieren sie Wohn-, Arbeits-, Gewerbe- und Industriestandorte auf ehemals gewerblich oder industriell genutzten Arealen.
Aktuell arbeiten moderne stadt und FUSION COLOGNE für zwei große Stadtentwicklungsprojekte in unserer Stadt: Das derzeit größte Projekt von moderne stadt ist die Entwicklung des ehemaligen Industriehafens Köln-Deutz in ein neues Quartier für Wohnen und Gewerbe. Mit FUSION COLOGNE entwickelt die HGK AG im KölnerNorden einen zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort für Logistik, Produktion, Forschung und Innovation. Die im Sommer 2026 vertraglich gesicherte erste Unternehmensansiedlung markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Quartiers.
Neues Leben für den alten Hafen
Im Deutzer Hafen, dort, wo jahrzehntelang Mehl, Holz und Stahl verladen wurden, entsteht auf einer Fläche von rund 37,7 Hektar ein neues Stadtquartier. Das ehemalige Hafen- und Industrieareal wird von der Stadtwerke-Tochter moderne stadt zu einem gemischt genutzten Standort mit Wohnraum, Arbeitsplätzen, Bildungs- und Betreuungsangeboten, Gastronomie-, Kultur- und Freizeitnutzungen sowie öffentlichen Freiräumen entwickelt.
Grundlage der Entwicklung des Deutzer Hafens ist ein Integrierter Plan, der die städtebaulichen Ziele für das Gebiet zusammenfasst. Dabei bleiben die markanten Gebäude Auer- und Ellmühle Teil des Quartiers und werden in die neue Struktur eingebunden. Das neue Viertel soll sich schrittweise mit den angrenzenden Stadtteilen vernetzen und zu einem neuen urbanen Standort am Rhein entwickeln.
Im Deutzer Hafen entsteht ein neues Quartier für Köln
37,7HektarArealfläche für die Neuentwicklung, das sind rund 60 Fußballfelder.
3.000Wohnungensollen entstehen, davon 30 Prozent als öffentlich geförderter Wohnraum.
6.900Menschenbietet das neue Quartier am Rhein künftig Wohnraum.
6.000Arbeitsplätzeentstehen dort in vielfältigen Branchen und Arbeitsformen.
Entwicklung nach definierten Qualitätskriterien
Die Konversion des ehemaligen Industriehafens erfolgt nach den Prinzipien eines ganzheitlichen Konzepts. Das zukünftige Stadtquartier Deutzer Hafen wurde bereits im Sommer 2020 mit einem Vorzertifikat in PLATIN durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet. Damit bestätigte eine unabhängige Institution, dass das Fundament für ein sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltiges Quartier gelegt wurde. Die DGNB stellt sicher, dass die Zertifizierung des Quartiers über seine Entstehungszeit hinweg aufrechterhalten wird. Neben kontinuierlichem Monitoring, Berichterstattung und Nachweispflichten sind Anpassungsmechanismen und phasenbezogene Neuzertifizierungen durch externe Auditoren Teil des strukturierten Prozesses. Er garantiert, dass dieser Teil der rechtsrheinischen Stadtentwicklung flächen- und ressourceneffizient vorangetrieben wird.
Eine weitere Grundlage der Projektentwicklung ist das „Handbuch Nachhaltigkeit Deutzer Hafen Köln“. Es beschreibt Anforderungen und Zielsetzungen für unterschiedliche Themenfelder wie Gebäudeplanung, Energieversorgung, Mobilität, Freiraumgestaltung und Regenwassermanagement. Die Ergebnisse weiterer rechtlicher, technischer und wirtschaftlicher Gutachten sowie Machbarkeitsstudien sind ebenfalls in die Planung eingeflossen. Entsprechend der Bedeutung öffentlicher Freiräume wie Promenaden, Plätze, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche, die das neue Quartier durchziehen sollen, wird die Gestaltung dieser Bereiche wird durch das 2025 veröffentlichte Freianlagen-Handbuch unterstützt.

Meilensteine für das neue Quartier
Mit seinem Beschluss über den ersten Teil-Bebauungsplan hat der Rat der Stadt Köln im September 2023 die Grundlagen für die nachhaltige Erschließung des Plangebiets geschaffen. In dem darauf folgend unterzeichneten Erschließungsvertrag zwischen der Stadt Köln, den Stadtwerken Köln und der moderne stadt werden zentrale Punkte wie die Entwicklung der Freianlagen sowie der Infrastruktur und des Quartiers gefasst, die nun gebaut werden können. Der Vertrag markiert einen wichtigen Meilenstein in der Quartiersentwicklung, bei der die Kompetenzen des Konzerns auf der Plattform Deutzer Hafen zusammenfinden. Die Gesellschaften entwickeln integrierte Gesamtkonzepte der Infrastruktur für Strom, Wärme, Mobilität, Entsorgung oder Informations- und Kommunikationstechnik. Mit unseren Daseinsvorsorgeleistungen wird ein gut vernetztes, nachhaltiges und lebenswertes Stadtviertel möglich gemacht. Und im Deutzer Hafen geht es nun rasch voran – im September 2023 startete die moderne stadt erfolgreich mit der Vermarktung des ersten Baufeldes. Die Vermarktung weiterer Baufelder sowie die Arbeiten an den Freianlagen und an der Infrastruktur sind in vollem Gang.
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FUSION COLOGNE
Standort für Logistik, Industrie und mehr
Im Kölner Norden entwickelt die HGK-Tochter FUSION COLOGNE ein neues Quartier für Produktion, Logistik, Forschung, Entwicklung sowie Büro- und Dienstleistungsnutzungen. Das Areal umfasst derzeit rund 17 Hektar Entwicklungsfläche und soll perspektivisch auf rund 55 Hektar erweitert werden. Ziel ist es, unterschiedliche Nutzungen und Unternehmensbereiche auf einem gemeinsamen Areal zusammenzuführen und Raum für wirtschaftliche Entwicklung, Forschung und Produktion bereitzustellen. Der künftige Standort liegt in der Nähe der Rheinhäfen in Köln-Niehl sowie von Schienen- und Autobahnverbindungen. Auch der Flughafen Köln/Bonn istverkehrlich erreichbar.

Urban-Production-Konzept.
Es gewährleistet eine saubere, leise und hochtechnisierte Produktion in der Stadt. HGK / Dr. Schönheit & Partner
Startschuss für die erste Unternehmensansiedlung
Die erste Unternehmensansiedlung auf dem Areal wurde Anfang August 2026 mit der notariellen Beurkundung eines Grundstücksverkaufs vertraglich gesichert. Damit nimmt die Entwicklung von FUSION COLOGNE erstmals konkrete Gestalt an.
Mit dieser Ansiedlung beginnt die Umsetzung des Quartiers sichtbar Gestalt anzunehmen. Auf einem rund 101.900 m2 großen Grundstück wird ein Logistik-Campus mit zwei modernen Logistikgebäuden mit einer Nutzfläche von rund 63.000 m2 errichtet. Geplant sind zwei gegenüberliegende Logistikkomplexe, die über einen gemeinsamen Ladehof miteinander verbunden werden. Insgesamt entstehen mehr als 52.000 m2 Hallenfläche sowie zusätzliche Büro- und Mezzaninflächen. Mit über 50 Laderampen und mehreren ebenerdigen Toren soll der Standort flexibel auf unterschiedliche Anforderungen der Kontraktlogistik ausgerichtet werden. Der derzeitige Projektzeitplan sieht einen Baustart Ende 2026 und eine Fertigstellung im ersten Quartal 2028 vor. Nach derzeitigen Planungen soll der Campus rund 300 Arbeitsplätze bieten. Für die Gebäude wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Elektrifizierung des Güterverkehrs. Geplant sind Ladeinfrastrukturen für Bikes, Pkw und insbesondere E-Lkw. Damit wird der Standort auf die zunehmende Bedeutung batterie-elektrischerNutzfahrzeuge vorbereitet.
Fakt 1
Im Kölner Norden wird in den nächsten Jahren eine rund 17 ha große Industriebrache entwickelt. Dort entstehen Flächen für Industrie, Logistik, Forschung und Entwicklung.
Fakt 2
Das Areal liegt in verkehrlicher Nähe zu den Rheinhäfen in Köln-Niehl, einem bimodalen Containerterminal, dem Schienen- und Autobahnnetz sowie dem KölnBonn Airport.
Fakt 3
Die erste Unternehmensansiedlung auf dem Areal wurde 2026 vertraglich gesichert. Der geplante Logistik-Campus soll rund 300 Arbeitsplätze bieten.
Nachhaltigkeit im Fokus und DGNB-zertifiziert
FUSION COLOGNE berücksichtigt Nachhaltigkeitsaspekte in der 360-Grad-Perspektive und hat 2024 ein Auditierungsverfahren der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zur Vorzertifizierung nach DGNB-Gold-Standard erfolgreich durchlaufen. Dabei konnte das Projekt insbesondere bei Bewertungsfaktoren wie Flächeneffizienz, Mobilitätsinfrastruktur, Freiraumgestaltung und Wasserkreislaufsysteme mit hohen Bewertungen punkten. Dazu tragen unter anderem die Bebauung mit Multi-Level-Logistikimmobilien, hohe Vorgaben für Fassaden- und Dachbegrünungen sowie an die Grünflächengestaltung und die Regenwasserbehandlung bei. Zudem profitieren die Nutzer auf dem Areal von einem klimaneutralen Energiekonzept für die Wärmeversorgung. Hierfür wird zukünftig Abwärme aus Kühlkreisläufen der benachbarten Müllverbrennungsanlage der AVG Köln genutzt.
Damit gehört FUSION COLOGNE zu den wenigen Industrie- und Logistikquartieren, die bisher von der unabhängigen Non-Profit-Organisation zertifiziert wurden.