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AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
Aufgrund des anhaltenden Regens waren Altstadt, Südstadt, Ringe und die Zülpicher Straße weniger stark frequentiert als in den Vorjahren. Viele Jecke trotzten dem schlechten Wetter – dennoch verteilten sich die Feiernden stärker auf die Gastronomie und die Ausweichflächen wurden kaum genutzt. Die dort aufgestellten Eventtonnen blieben dementsprechend weitgehend leer.
Die AWB begann bereits am Abend mit der Reinigung. In der Nacht arbeiteten 65 Mitarbeitende durchgehend weiter. Heute sind erneut rund 180 Mitarbeitende im Einsatz.
„Wir waren gut vorbereitet. Regen bedeutet zwar etwas weniger Abfall, aber dafür andere Herausforderungen – nasser Müll ist schwerer und die Reinigung dauert länger“, erklärt Gerd Bittdorf, Einsatzleiter der AWB. „Trotz des Wetters läuft derEinsatz reibungslos.“
Die Glassammelaktion Fläschback kam nicht nur zum Geisterzug gut an: Viele Jecke nutzten die Rückgabemöglichkeiten am Fläschbäck-LKW an der Severinstorburg. So konnten große Mengen Glas direkt der Wiederverwertung zugeführt werden – ein Pluspunkt für Sicherheit und Nachhaltigkeit im Straßenkarneval.
Nach der Party ist vor der Party: Auch heute Abend wird weiter gefeiert. Schon in der Nacht starten erneut 65 Mitarbeitende mit Kehrmaschinen und Kolonnenfahrzeuge mit der Reinigung. Morgen früh ab 6 Uhr übernimmt die nächste Schicht und beseitigt Flaschen, Konfettireste und weiteren Müll. Apropos: Ein echter Jeck liebt seine Stadt – und nutzt Papierkörbe, Eventtonnen sowie die Toiletten‑Container.
Der aktuelle Wetterbericht kündigt für die Nacht auf Sonntag Minustemperaturen an. Die AWB ist auf einen möglichen Winterdiensteinsatz vorbereitet, damit kein Jeck ins Rutschen gerät. Tagsüber klettert steigen die Temperaturen dann wieder auf Plusgrade.
