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AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
Nachhaltigkeit beginnt im Kleiderschrank: Die kostenlose Kleidertauschaktion „meinsfürdeins“ geht in die zweite Runde.
Aus diesem Grund lädt die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) alle Kölnerinnen und Kölner dazu ein, gut erhaltene Kleidung zu tauschen statt wegzuwerfen. Ziel der Aktion ist es, Textilien länger im Umlauf zu halten, Ressourcen zu schonen und gemeinsam ein sichtbares Zeichen für bewussteren Konsum zu setzen.
04. Juli 2026 von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
AWB-Betriebshof Dillenburger Str. 98, 51105 Köln-Kalk
So funktioniert’s
Interessierte bringen am Tauschtag bis zu zehn saubere, gut erhaltene Damen- und Herrenkleidungsstücke mit, geben diese am Annahmepunkt ab und können sich anschließend in Ruhe nach neuen Kleidungsstücken umsehen. Kleidung, die ein neues Zuhause findet, bleibt im Nutzungskreislauf – genau darum geht es bei „meinsfürdeins“.
„meinsfürdeins“ steht dabei nicht nur für Abfallvermeidung, sondern auch für Begegnung. Die Aktion schafft Raum für Austausch, gemeinsames Erleben und einen niederschwelligen Einstieg in nachhaltiges Handeln. Ein begleitendes Rahmenangebot macht den Tauschtag zu einem offenen Treffpunkt für Jung und Alt.
Rahmenprogramm:
Neben einem Kinderprogramm gibt es einen Upcycling-Verkaufsstand und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Initiatoren und Partner Die Kleidertauschbörse „meinsfürdeins“ wird von der AWB Köln initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst Katholischer Männer und dem Sozialdienst Katholischer Frauen organisiert.
Die AWB Köln knüpft mit der Aktion an erfolgreiche Tauschformate aus dem Vorjahr an und möchte zeigen, wie einfach es sein kann, Ressourcen zu schonen und Alltagsgewohnheiten zu überdenken. Kleidung, die nicht mehr getragen wird, muss kein Abfall sein – sie kann für andere ein neuer Lieblingsfund werden.
Rückblick
Der Umgang mit Altkleidern hat sich in den vergangenen 25 Jahren verändert. Mit der Einführung der städtischen Altkleidercontainer durch die AWB im Jahr 2014 wurde ein verlässliches Sammelsystem geschaffen, das Wiederverwendung fördert und zugleich für mehr Ordnung im Stadtbild sorgt.
Aber der Fokus hat sich verschoben: Heute stehen Teilen, Tauschen und bewusster Konsum im Vordergrund. Heute stellt sich nicht mehr nur die Frage „Wie entsorge ich das?“, sondern zunehmend „Brauche ich das überhaupt – oder geht es auch anders?“ Gerade bei Kleidung, die oft nur kurz getragen wird, wächst das Bewusstsein dafür, Nutzungsdauer zu verlängern und Neuanschaffungen zu hinterfragen.
Aktionen wie die Kleidertauschbörse „meinsfürdeins“ greifen diesen Wandel auf und zeigen, dass Abfallvermeidung bereits vor der Entsorgung beginnt – im Kleiderschrank. Jedes getauschte Kleidungsstück spart Rohstoffe, Energie und CO₂. Kleidung wird damit nicht mehr als Wegwerfprodukt betrachtet, sondern als Teil eines gemeinsamen Kreislaufs, von dem Umwelt und Stadtgesellschaft gleichermaßen profitieren.
