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AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
Morgen ist der „Tag der Müllabfuhr“. Eine gute Gelegenheit daran zu erinnern, wie wichtig die tägliche Arbeit der Abfallwirtschaft für eine saubere und lebenswerte Stadt ist. Ob Restabfall, Wertstoffe oder Sperrmüll: Ohne funktionierende Entsorgungsangebote würde Köln schnell an seine Grenzen stoßen. Gleichzeitig bietet der Aktionstag einen guten Anlass, den eigenen Umgang mit Abfällen zu überdenken – vor allem beim Thema Sperrmüll.
Zu schade für den Sperrmüll
Vieles, was im Sperrmüll landet, ist oft noch zu schade zum Wegwerfen. Möbel, Elektrogeräte oder Haushaltsgegenstände können oft weiterverwendet werden. Statt sie zu entsorgen, lohnt es sich, noch funktionsfähige Stücke zu verschenken oder an karitative Einrichtungen weiterzugeben. Auch Onlineportale oder die Tausch- und Verschenkbörse der AWB bieten einfache Möglichkeiten, gebrauchten Dingen ein zweites Leben zu schenken.
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht
Immer häufiger werden vermeintlich „zu verschenkende“ Gegenstände in beschrifteten Kartons am Straßenrand abgestellt. Was gut gemeint ist, führt jedoch oft zum Gegenteil: Die Inhalte sind nicht selten bereits beschädigt oder werden durch Regen, Wind oder Vandalismus schnell unbrauchbar. Was zurück bleibt, ist illegaler Müll, der das Stadtbild beeinträchtigt und zusätzliche Reinigungsaufwände verursacht.
Darum gilt: Auf „Zu-Verschenken-Kisten“ verzichten und besser eine der oben genannten Möglichkeit nutzen.
Richtig entsorgen – einfach und bequem
Wenn eine Wiederverwendung nicht möglich ist, stehen den Kölnerinnen und Kölnern verschiedene Entsorgungswege offen: Die Abholung von Sperrmüll durch die AWB oder die eigene Anlieferung in einem der Wertstoff-Center sind praktische und einfachen Lösungen.
Sperrmülltermin bewusst buchen
In diesem Jahr rückt die AWB Köln zudem ihren Kundenservice in den Fokus. Hier zeigt sich ein zunehmender Trend: Viele Sperrmülltermine werden mehrfach gebucht und kurzfristig wieder storniert. Das Problem: Jede Terminvereinbarung und jede Stornierung bedeutet zusätzlichen organisatorischen Aufwand – von der Planung bis zur Einsatzsteuerung der Fahrzeuge.
„Wir möchten unseren Service so effizient und verlässlich wie möglich für alle Bürgerinnen und Bürger anbieten“, sagt Sandra Blum, Leiterin der Kundenberatung der AWB Köln. „Kurzfristige Stornierungen führen jedoch dazu, dass Kapazitäten blockiert werden, die andere dringend benötigen. Deshalb bitten wir darum, Sperrmülltermine erst dann zu vereinbaren, wenn sie wirklich benötigt werden.“
Gemeinsam für ein sauberes Köln
Die AWB appelliert daher an alle Kölnerinnen und Kölner: Prüfen Sie vorab, ob Gegenstände weitergegeben oder verschenkt werden können. Und wenn Sie einen Sperrmülltermin buchen, tun Sie das bitte bewusst und verbindlich. So bleibt der Service für alle zuverlässig – und Köln ein Stück sauberer.
