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Stadtwerke Köln Konzern schließt das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich ab

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Jahresüberschuss der Stadtwerke Köln GmbH in Höhe von 79,2 Mio. € - Stadtwerke Köln Konzern investierte 813 Mio. €

Köln, Blick auf den Rheinboulevard

Titel

des Jahresabschlusses der Stadtwerke Köln GmbH

Für den Stadtwerke Köln Konzern war das zurückliegende Geschäftsjahr erneut herausfordernd. Die Volatilität auf dem Energiemarkt und anhaltende Unsicherheiten insbesondere infolge geopolitischer Spannungen und zunehmender Handelskonflikte sowie die verhaltene konjunkturelle Entwicklung, das herausfordernde Marktumfeld sowie der sich weiter verschärfende Fachkräftemangel beschäftigten alle Unternehmen im Stadtwerke Köln Konzern. Dennoch zieht der Unternehmensverbund für das Geschäfts-jahr 2025 eine positive Bilanz. Die Umsatzerlöse des Konzerns betrugen ohne Energiesteuer rund 9,07 Mrd. €. Der Jahresüberschuss des Konzerns betrug 346,0 Mio. € (Vorjahr 299,8 Mio. €).

Die Stadtwerke Köln GmbH schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 79,2 Mio. € (2024: 77,8 Mio. €) ab. Damit übertraf die SWK das geplante Ergebnis von 50,7 Mio. € um rund 28,5 Mio. €. Aus dem Jahresüberschuss werden 77,5 Mio. € an die Gesellschafterin Stadt Köln ausgeschüttet.

Enorme Investitionen für die Zukunft der Kölner Daseinsvorsorge

2025 investierten die Konzerngesellschaften rund 813 Mio. € in Sachanlagen, immaterielle Vermögens-werte und Finanzanlagen. Das bedeutet eine Steigerung um fast 100 Mio. €. gegenüber dem Vorjahr.

„Wir investieren bis 2035 bis zu zwölf Milliarden Euro, um mit modernster Infrastruktur und Anlagen die Basis für eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung in Köln zu legen“, erklärt Andreas Feicht, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Köln GmbH, anlässlich der Veröffentlichung des SWK-Jahresabschlusses. „Gerade in einer Zeit tiefgreifender Transformation, bildet die kommunale Daseinsvorsorge das verlässliche Fundament für Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Resilienz in unserer Stadt. Was im Alltag oft selbstver-ständlich erscheint – sauberes Trinkwasser, sichere Energieversorgung, funktionierende Mobilität, leistungsfähige Netze und nachhaltige Entsorgung – ist das Ergebnis hochkomplexer Systeme, die rund um die Uhr stabil funktionieren müssen und in die wir aktuell erheblich investieren. Für eine erfolgreiche Transformation, insbesondere in den Bereichen Energie- und Wärmeversorgung, ÖPNV und Logistik so-wie digitaler Infrastruktur, haben wir im zurückliegenden Jahr erneut Meilensteine erreicht.“

Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und die Modernisierung zentraler Infrastrukturen waren mit rund 313,8 Mio. € (Vorjahr 313,3 Mio. €) erneut Schwerpunkte der Investitionstätigkeit im Geschäftsfeld Energie und Wasser. Mit der vertraglichen Vorbereitung der Flusswasser-Wärmepumpe am Rhein, die im Juni 2026 in ihre Errichtungsphase gegangen ist, dem Start des Holzheizwerks am Flughafen Köln Bonn sowie der Weiterentwicklung ihrer erneuerbaren Projekte – vom Repowering eines Windparks bis zu neuen Solarflächen – hat die RheinEnergie wichtige Grundlagen für eine Erzeugung ohne fossile Brennstoffe verstärkt.

Die Investitionen der KVB erhöhten sich deutlich sich gegenüber dem Vorjahr auf rund 195 Mio. € (2024: 129 Mio. €). Dabei standen Investitionen in die Infrastruktur Fahrweg, also Gleisbau und Technik, ebenso im Fokus wie Maßnahmen zur Erweiterung der E-Bus-Betriebshöfe Porz und Nord. Zu weiteren wesentlichen Investitionsvorhaben gehörten der Bereich Stadtbahnfahrzeuge sowie Angebotserweiterungen.

Die Investitionen im Geschäftsfeld Hafenumschlag und Güterverkehr erreichten mit rund 77 Mio. € na-hezu den Wert des Vorjahres (79 Mio. €). Dabei blieben Infrastruktur- und Standortentwicklung zentrale Handlungsfelder. So wurde im Rahmen des Förderprogramms DigiTest im Niehler Hafen erstmals in Deutschland eine vollständig digitale Erfassungsinfrastruktur für Warenein- und -ausgänge über alle Mo-dalitäten geschaffen. Gleichzeitig entwickelt die HGK-Gruppe gezielt Zukunftsfelder wie die Kreislaufwirtschaft und neue Güterströme in den Bereichen Energie und Nachhaltigkeit.

Der strategische Fokus der NetCologne liegt weiterhin auf dem Ausbau der eigenen digitalen Infrastruktur, insbesondere im Bereich Glasfaser sowie bei lokalen Rechenzentren. Im Berichtsjahr 2025 tätigte die Unternehmensgruppe mit 92 Mio. € einen Rekordinvest. Die Zahl der an das Glasfasernetz angeschlossenen Haushalte und Geschäftseinheiten stieg um rund 45.000 auf insgesamt 750.000. Gleichzeitig wurde das eigene Glasfasernetz um knapp 1.000 Kilometer auf 33.000 Kilometer erweitert.

Im Geschäftsfeld Abfallentsorgung und -verwertung fiel das Investitionsvolumen 2025 mit rund knapp 66 Mio. € deutlich höher aus als im Vorjahr (rund 43 Mio. €). Mit erheblichen Investitionen in ihren Fuhrpark konnte die AWB ihre operative Leistungsfähigkeit im Rahmen des Masterplans Stadtsauberkeit wei-ter steigern. Die AVG Köln investierte im Wesentlichen in den Anlagenausbau mit Rostasche-Aufbereitung, in die Krananlagen in der Restmüllverbrennungsanlage sowie in die Kunststoffsortierung.

In den sonstigen Geschäftsfeldern erhöhten sich die Investitionen auf 68 Mio. € (Vorjahr 58 Mio. €). Der wesentliche Anteil entfiel auf den Erwerb von Geräten zur Verbrauchsmessung von Energie und Wasser, die Sanierung von Werkswohnungen sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet Köln.

Beschluss des Rates der Stadt Köln zum Ergebnissicherungskonzept stärkt die Daseinsvorsorge

„Mit der Zustimmung zum Ergebnissicherungskonzept durch den Rat der Stadt Köln in seiner gestrigen Sitzung ist nun der Weg für unser außerordentliches Modernisierungsprogramm bis 2035 frei gemacht worden“, sagt Andreas Feicht. „Dieser Beschluss ist Ausdruck dafür, dass die Stadt Köln und der Stadt-werke Köln Konzern zusammenstehen und gemeinsam entschlossen handeln, um unsere Heimatstadt zu stärken. Ich danke dem Rat und der Stadtspitze für ihr Bekenntnis zur Zukunft der Daseinsvorsorge in Köln und zum Stadtwerke-Konzern in diesen Zeiten des Umbruchs.“

„Wir sind froh und dankbar, dass der Rat das Ergebnissicherungskonzept verabschiedet hat“, ergänzt Marcel Winter: „Es ist das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Stadt und Stadtwerken, mit der wir die Daseinsvorsorge in Köln in wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten sicherstellen. Für die KVB bedeutet das: Wir haben Planungssicherheit und werden Köln und der Region auch in Zukunft eine leistungsfähige und verlässliche Mobilität bieten können. Die eigentliche Arbeit für uns beginnt allerdings jetzt: Die betrieblichen Anpassungen müssen vorbereitet und umgesetzt werden. Darüber hinaus sieht das ESK vor, dass wir bis 2030 eine Ergebnisverbesserung von zehn Millionen Euro erreichen. Dies wird der Schwerpunkt unserer Arbeit in den nächsten Monaten sein.“

Personal als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor

In Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels sind die Akquise und die Bindung von gut ausgebildetem und motiviertem Personal wesentliche wirtschaftliche Erfolgsfaktoren. Zum Jahresende 2025 beschäftigte der Stadtwerke Köln Konzern 15.966 Mitarbeitende (Vorjahr 15.537), und verzeichnet damit einen Zuwachs um 429 Beschäftigte. Die Unternehmensgruppe gehört somit weiterhin zu den wichtigsten Arbeitgebern und gleichzeitig größten Ausbildungsbetrieben in Köln und der Region: 2025 bereiteten sich 594 Auszubildende (2024: 581) in rund 40 unterschiedlichen Ausbildungsberufen auf ihre künftigen beruflichen Aufgaben vor.

Für ihre hervorragende Arbeit und ihr außerordentlich großes Engagement dankt die Geschäftsführung allen Beschäftigten.

Überblick über die Konzerngesellschaften

GEW Köln AG mit gutem Ergebnis

Die GEW Köln erzielte im Geschäftsjahr 2025 ein zufriedenstellendes Ergebnis in Höhe von 241 Mio. € vor Ergebnisabführung, das auf den ordentlichen Ergebnissen der Unternehmen unter dem Dach der Hol-ding GEW Köln basiert:

Die RheinEnergie, die 2025 das drittbeste Ergebnis ihrer Geschichte verzeichnete, leistete mit rund 185 Mio. € Ausschüttung den mit Abstand wichtigsten Betrag zum Ergebnis der GEW Köln. Die NetCologne schüttete 20,3 Mio. € (Vorjahr 19,2 Mio. €) an die GEW Köln aus. Die BRUNATA-METRONA konnte sich 2025 ebenfalls gut behaupten und führte einen Gewinn in Höhe von 24,8 Mio. € (Vorjahr 22,4 Mio. €) an die Gesellschafterin GEW Köln ab. Von den Stadtwerken Düsseldorf vereinnahmte die GEW eine Dividende in Höhe von 10,2 Mio. € (Vorjahr 17,2 Mio. €).

KVB AG verzeichnet leicht steigende Fahrgastzahlen

Mit 237,5 Mio. Menschen in den Bussen und Bahnen der KVB stiegen die Fahrgastzahlen gegenüber dem Vorjahr (236,2 Mio.) leicht an. Die Anzahl der Stammkunden steigerte sich erneut und erreichte einen Anstieg von fast sechs Prozent (354.800). Mittlerweile nutzen 97 % der Stammkunden das Deutsch-landticket. Mit mehr als 5 Mio. Ausleihen verzeichnete das KVB-Rad einen erneuten Rekord in Folge. Die Verkehrserlöse der KVB im Geschäftsjahr steigerten sich im Jahresvergleich von 244,5 Mio. € auf 267,9 Mio. €. Dies ist ein in Plus von 9,6 % gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmensergebnis belief sich auf -174,4 Mio. €. Damit sank der Fehlbetrag um rund 10,7 Mio. € gegenüber dem Vorjahr.

HGK-Gruppe steigert Umsatz – Einmaleffekt belastet Ergebnis der HGK AG

Trotz der Herausforderungen insbesondere infolge geopolitischer Spannungen und zunehmender Handelskonflikte sowie der verhaltenen konjunkturellen Entwicklung, erreichten fast alle Unternehmensbereiche der HGK-Gruppe ihre Ziele. Der Gruppenumsatz stieg um 2,7 % auf 646,7 Mio. € (Vorjahr 629,5 Mio. €). Der Umsatz der HGK AG stieg leicht von rund 83 Mio. € auf rund 84 Mio. €. Durch einen Einmaleffekt infolge der Wertminderung auf den Beteiligungsbuchwert einer Beteiligung wurde das Unternehmensergebnis der HGK AG negativ belastet und lag vor Ausgleichzahlung und erhaltene Verlustübernahme bei -14,1 Mio. €.

AWB Köln GmbH verzeichnet erfolgreiches Geschäftsjahr

Die AWB blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Gesamtumsatz stieg auf 224,5 Mio. €; eine Erhöhung um 14,6 Mio. € gegenüber 2024. Das Unternehmensergebnis vor Ergebnisabführung entwickelte sich sehr positiv: Mit 22,2 Mio. € lag es deutlich über dem Planwert und über dem Vorjahresniveau von 16,9 Mio. €.

AVG Köln mbH behauptet sich dank großer Bandbreite

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen behauptete sich die AVG Köln dank ihres durch eine große Bandbreite an abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen geprägten Geschäftsmodells gut auf dem Markt. Die Erträge erreichten 139 Mio. € (Vorjahr rund 137 Mio. €). Der Jahresüberschuss lag mit 24,5 Mio. € leicht unter dem Vorjahresergebnis von 25,7 Mio. €.

KölnBäder GmbH verzeichnet Eis-Rekord

Unerwartete und teils längerfristige Schließungen einzelner Bäder aufgrund zwingend erforderlicher Instandhaltungsmaßnahmen führten im Berichtsjahr zu mitunter eingeschränktem Betrieb. Die KölnBäder verzeichneten 2.399.068 Badegäste (Vorjahr: 2.498.183). Im Eisbereich wurde mit 254.783 Gästen ein neuer Rekord erzielt. Die Umsatzerlöse lagen bei 18,6 Mio. € (Vorjahr 18,7 Mio. €). Das Unternehmens-ergebnis vor Erträgen aus Verlustübernahme lag bei – 23,9 Mio. € (2024: - 22,4 Mio. €) und damit um 0,1 Mio. € niedriger als geplant.

moderne stadt GmbH mit positivem Ergebnis

Die Stadtentwicklungsgesellschaft moderne stadt erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss in Höhe von 426 Tsd. €. Das Ergebnis liegt um 163 Tsd. € über dem Planergebnis und wurde maßgeblich aus der Abrechnung von Entwicklungsleistungen im Projekt Deutzer Hafen Köln, aus Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Projekt Parkstadt Süd sowie aus Hausbewirtschaftungsergebnissen erzielt.

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