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AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
Wenn die Temperaturen steigen, verlagert sich das Leben nach draußen: Picknickdecken werden ausgerollt, Grills angefeuert und Kölns Parks werden zu sommerlichen Treffpunkten. Damit Wiesen, Wege und Weiher auch in der Hochsaison sauber und einladend bleiben, ist die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) bestens vorbereitet.
Seit 25 Jahren stellt sie sich den wachsenden Herausforderungen rund um To-go-Verpackungen, Grillabfälle und steigende Besucherzahlen in Kölns Grünanlagen. So sorgt sie dafür, dass Köln sauberer und lebenswerter wird – mit bewährten Angeboten und viel Erfahrung:
Toiletten: Mehr Komfort im Grünen
Zu einem entspannten Tag im Park gehört auch die passende Infrastruktur. Deshalb stehen über 50 kostenlose mobile Toiletten in rund 20 Kölner Grünanlagen bereit. Einige davon sind echte Hingucker: Künstlerisch gestaltete WCs – etwa am Aachener Weiher oder im Mülheimer Hafen – fügen sich harmonisch ins Stadtbild ein. Die positiven Rückmeldungen zeigen: Sauberkeit darf auch stilvoll sein.
Grill-Scouts: Prävention statt Verbot
Grillen gehört für viele Kölnerinnen und Kölner einfach zum Sommer dazu. Damit das Miteinander im Park gelingt, setzen die Grill-Scouts der AWB seit vielen Jahren auf Aufklärung und Dialog. An den Wochenenden sind mehrere Teams in stark frequentierten Anlagen unterwegs, sprechen Grillende freundlich an, informieren über richtiges Entsorgen und verteilen bei Bedarf Müllbeutel. Was klein begann, ist heute ein fest etablierter Bestandteil der Präventionsarbeit: Heute sprechen die Grill-Scouts durchschnittlich 20.000 Menschen an und verteilen 4.000 Müllbeutel im Jahr. Ein Erfolg, der zeigt, wie wirkungsvoll frühzeitige Information und persönliche Ansprache sein können.
Entsorgungslösungen: Mehr Abfall braucht mehr Einsatz
Trotz guter Ausstattung – mit über 8.700 Papierkörben allein in Grünanlagen und Spielplätzen sowie mit 25 großen Unterflur‑ und 36 Grillaschebehältern sowie 65 mobilen Picknickbehältern für die Hotspots –bleibt an Sommerwochenenden viel liegen. Lieferdienste und To‑go‑Verpackungen verstärken diesen Trend zusätzlich.
Bis zu 13 Tonnen Abfall fallen durchschnittlich an einem einzigen Wochenende an. Damit Kölns Parks schon am nächsten Morgen wieder nutzbar sind, startet die sogenannte Picknickreinigung bei entsprechender Wetterlage samstags und sonntags bereits ab 6 Uhr. Über 40 Mitarbeitende reinigen fast 60 besonders stark genutzte Anlagen – überwiegend in Handarbeit.
Deshalb der Appell: Abfall vermeiden oder sauber entsorgen, Pfandflaschen zurück in den Handel, Glas in die Container und Kronkorken sowie Kippen in die Papierkörbe.
Hunde in Grünanlagen
Hunde sind in den Grünanlagen willkommene Begleiterihrer Halterinnen und Halter – Voraussetzung dafür ist ein respektvolles und rücksichtsvolles Miteinander. Um die Sauberkeit der Anlagen zu gewährleisten, sind rund 2.000 Papierkörbe mit Hundekottütenspendern ausgestattet. Pro Jahrkommen dabei etwa 15 Millionen Hundekot-Tüten zum Einsatz.
Leider entnehmen manchmal einzelne Personengrößere Mengen oder sogar den gesamten Inhalt eines Spenders. In der Folge stehen anderen Hundebesitzerinnen und -besitzern vor Ort keine Tüten mehr zur Verfügung. Das beeinträchtigt nicht nur die Sauberkeit der Grünanlagen, sondern auch das faire Miteinander unter Hundeliebhabern.
Daher der Appell an alle Hundehalterinnen und-halter, nur die benötigte Anzahl an Tüten zu entnehmen und Rücksicht auf andere zu nehmen. Die Hundekottütenspender sind ein gemeinschaftliches Angebot– sie funktionieren nur dann dauerhaft, wenn alle verantwortungsvoll damit umgehen.
Spielregeln: Gemeinsam für einen schönen Sommer
Die Grundregeln für den Parkbesuch sind einfach:
- Papierkörbe nutzen - es gibt insgesamt rund 23.500 Papierkörbe im Stadtgebiet
- Rücksicht auf andere nehmen
- Grünflächen so hinterlassen, wie man sie selbst vorfinden möchte
Seit nun mehr 25 Jahren sorgt die AWB tagtäglich dafür, dass Köln lebenswert, sauber und nachhaltig bleibt – im Sommer ganz besonders sichtbar in den Parks und Grünanlagen. Mit Engagement, Präventionsarbeit und moderner Stadtreinigung leistet sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass „Zuhause“ für viele Kölnerinnen und Kölner gerade im Sommer auch draußen ganz besonders schön ist.
