der
RheinEnergie AG
TOYOTA RACING und RheinEnergie – next energy solutions haben am Standort Köln-Marsdorf eine neue, hochmoderne Kältezentrale offiziell in Betrieb genommen. Die neue Anlage versorgt das Toyota Entwicklungszentrum zuverlässig und effizient mit Strom, Kälte und Wärme.

Die Kältezentrale
wurde von der RheinEnergie Tochter AGO GmbH Energie + Anlagen errichtet.
Die innovative Kältezentrale der RheinEnergie besteht aus zwei hocheffizienten Turbokompressoren, einem Blockheizkraftwerk sowie einem Absorber in einem eigens errichteten Gebäude. Sie befindet sich aktuell im Testbetrieb und ist so ausgelegt, dass sie den CO2-Fußabdruck von TOYOTA RACING um bis zu 2.300 Tonnen pro Jahr reduzieren kann.
Die Kältezentrale wird von der RheinEnergie in einem Full-Service-Contracting-Modell betrieben: Das umfasst alle Leistungen von der Beratung und Konzeption über die Finanzierung und den Bau bis hin zu Betrieb und Instandhaltung. Für TOYOTA RACING markiert die Anlage einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung des 30.000 m² großen Entwicklungszentrums von TOYOTA im Kölner Westen. Mit der Anlage leistet das Zentrum einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der globalen Toyota Environment Challenge 2050. Mit dieser Initiative hat sich Toyota dazu verpflichtet, bis 2050 im gesamten Produktionsprozess vollständige Klimaneutralität zu erreichen, in Europa bereits bis 2040.
„Die Zusammenarbeit mit TOYOTA RACING zeigt, wie technische Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Mit der neuen Kältezentrale haben wir ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt, das nicht nur höchsten technischen Anforderungen gerecht wird, sondern Toyota auch maximale Planbarkeit bei minimalen Risken garantiert und zudem einen messbaren Beitrag zur Dekarbonisierung leistet. Solche Full-Service-Contracting-Partnerschaften sind für uns der Beweis, dass die Energiewende in der Industrie wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar ist“, erklärt Emil Issagholian, Leiter des Geschäftsbereichs Energiedienstleistungen und Fernwärme der RheinEnergie.
„Wir arbeiten seit vielen Jahren an einer klimaneutralen Zukunft des Motorsports – sei es durch Wasserstoffmotoren, synthetische Kraftstoffe oder Biokraftstoffe“, erklärt Peter Hesse, Director Business Operations von TOYOTA RACING. „Zusammen mit RheinEnergie – next energy solutions konnten wir dieses Bestreben auch auf unser Entwicklungszentrum in Köln ausweiten. Die neue Kältezentrale ist für uns der erste Meilenstein auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Fertigung.“
Bereits seit 2016 arbeiten die RheinEnergie und TOYOTA RACING erfolgreich im Rahmen einer Kälte- und Druckluftlieferung zusammen. Als Expertin für nachhaltige und innovative Energielösungen prüft und optimiert RheinEnergie – next energy solutions fortwährend die bestehenden Anlagen. Durch das neue Energiekonzept, das die RheinEnergie im Rahmen von Effizienzuntersuchungen gemeinsam mit TOYOTA entwickelt hat, wird die Kälte am Standort seit kurzem hocheffizient in einer Zentrale statt in vielen dezentralen Anlagen erzeugt.
