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Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Gewerkschaft ruft zu weiteren Warnstreiks auf

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2026
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Mittwoch werden die Werkstätten bestreikt – An diesem Tag findet kein Stadtbahnverkehr statt – Donnerstag sind Stadtbahn- und Busbetrieb betroffen.

Die Gewerkschaft ver.di hat am heutigen Montag zu weiteren Warnstreiks bei der KVB aufgerufen.

• Am Mittwoch, 18. März, werden die Werkstätten der KVB bestreikt. An diesem Tag fahren keine Stadtbahnen, da Fahrzeuge, die auf der Strecke liegenbleiben würden, nicht repariert oder auf die Betriebshöfe geschleppt werden könnten. Der Busbetrieb wird aufrechterhalten, denn defekte Busse können vom übrigen Verkehr umfahren und gegebenenfalls von externen Unternehmen abgeschleppt werden. Fahrgäste müssen allerdings damit rechnen, dass es zu Unregelmäßigkeiten im Fahrplan kommen kann.

• Am Donnerstag, 19. März, sind alle Mitarbeitenden der KVB zum bundesweiten Warnstreik aufgerufen. Dies bedeutet, dass ab Donnerstag, 3 Uhr, keine Stadtbahn- und -Busfahrten der KVB stattfinden und nur die durch Subunternehmen durchgeführten Busfahrten erfolgen können. Diese Fahrten werdenden Fahrgästen so bald wie möglich in der elektronischen Fahrplanauskunft angezeigt und zudem als Fahrplan-Tabelle auf der KVB-Website veröffentlicht. Der Betrieb der KVB wird erst zum Beginn des Betriebstages am Freitag, 20. März, wiederaufgenommen. An diesem Tag sind auch die Kundencenter und die Verkaufsstelle geschlossen.

• Die Gewerkschaft hatte bereits am vergangenen Freitag die Mitarbeitenden im Fahrdienst für den morgigen Dienstag zum Warnstreik aufgerufen. Das bedeutet, dass wie am Donnerstag keine Stadtbahn- und -Busfahrten der KVB stattfinden und nur die durch Subunternehmen durchgeführten Busfahrten erfolgen können. 

• Auch auf den Stadtbahn-Linien 16 und 18, die gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn (SWB Bonn) betrieben werden, findet an allen drei Tagen kein Verkehr statt. Die KVB weist darauf hin, dass die Verkehre der Deutschen Bahn, der Mittelrheinbahn und anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht durch den Streik der Gewerkschaften betroffen sind. Kunden der KVB können somit auch auf S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE) ausweichen. Innerhalb der räumlichen Geltungsbereiche im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gelten die Tickets der KVB-Kunden auch in diesen Verkehrsmitteln. Als Alternative steht auch das KVB-Rad zur Verfügung.

• Die KVB weist zudem darauf hin, dass am Dienstag und Donnerstag wegen des Streiks die Mobilitätsgarantie des Unternehmens nicht gilt. Am Mittwoch dagegen gilt sie, allerdings nur für reine Busfahrten.

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