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Drei Jubiläen, ein Fest: Die RheinEnergie feiert im Wasserwerk Weiler

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Mit einem großen Familienfest hat die RheinEnergie an die Grundsteinlegung fürs Wasserwerk Weiler vor 100 Jahren erinnert.

Gleichzeitig nahm sie am Tag des offenen Denkmals teil und beging das 40-jährige Jubiläum des Arbeitskreises Ackerbau und Wasser im linksrheinischen Kölner Norden. Rund 700 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über Trinkwasserversorgung, Grundwasserschutz und moderne Landwirtschaft zu informieren. Das Wasserwerk Weiler gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Standorten der Kölner Trinkwasserversorgung. Das denkmalgeschützte Bauwerk gilt zugleich als bedeutendes Beispiel rheinischer Industriearchitektur.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Führungen durch das Wasserwerk und zur Architektur des Gebäudes. Interessierte konnten außerdem moderne Landmaschinen kennenlernen, Rückepferde bei der naturnahen Wald bewirtschaftung erleben und sich an zahlreichen Ständen über Wasser-, Natur- und Umweltthemen informieren. Besonders gefragt waren die Angebote der Wasserschule Köln, das Maislabyrinth sowie die Vorführungen der Rehkitzretter und weiterer Partner aus der Region. Zu den Gästen zählte auch Viktor Haase, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der ein Grußwort an die Besucherinnen und Besucher richtete. Darin hob er die enorme Bedeutung sauberen Trinkwassers hervor, die selbst im europäischen Ausland nicht überall eine Selbstverständlichkeit sei.

Land- und Wasserwirtschaft Hand in Hand

Einen weiteren Schwerpunkt bildete das 40-jährige Bestehen des Arbeitskreises Ackerbau und Wasser. 1986 initiierte das Vorläuferunternehmen der RheinEnergie die Kooperation: Gemeinsam mit Landwirten, Wissenschaftlern und weiteren Partnern arbeitet der Arbeitskreis seither sehr erfolgreich daran, den Eintrag von Nitrat und anderen Stoffen ins Grundwasser zu vermeiden. Ziel ist es, Trinkwasser bereits dort zu schützen, wo es entsteht.

„Unser Wasserwerk Weiler war und ist unerlässlich, um die Stadt Köln jederzeit zuverlässig mit Trinkwasser zu versorgen“, sagte RheinEnergie-Netzvorständin Susanne Fabry bei der Eröffnung des Festes. Darum sei „die Kooperation mit der Landwirtschaft und die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft sehr wichtig“. Gerade mit Blick auf Klimawandel und Ressourcenschutz „bleibt der Schutz des Grundwassers eine zentrale Zukunftsaufgabe unseres Unternehmens“, ergänzte der RheinEnergie-Wasserchef Dr. Carsten Schmidt.

Die RheinEnergie versorgt die Menschen in Köln täglich mit hochwertigem Trinkwasser. Das Wasserwerk Weiler fördert dabei durchschnittlich ein knappes Drittel der insgesamt benötigten Menge von rund 250.000 Kubikmetern täglich.

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