der
Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Im Rahmen der Kapazitätserweiterung auf den Linie 4, 13 und 18 werden die unterirdischen Stadtbahn-Haltestellen „Neumarkt“ und „Appellhofplatz“ brandschutztechnisch ertüchtigt. Eine entsprechende Beschlussvorlage zur Durchführung der Brandschutzmaßnahmen wird dem Mobilitätsausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 22. September 2026, vorgelegt. Nach weiterer Gremienbeteiligung soll der Rat der Stadt Köln abschließend über die Vorlage entscheiden. Die Maßnahme wird von der Kölner Verkehrs-Betriebe AG durchgeführt.
Die Nachfrage auf den Stadtbahnlinien 4, 13 und 18 ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Vor allem zu den Hauptverkehrszeiten reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr aus. Da eine Taktverdichtung nicht möglich ist, sollen künftig längere Stadtbahnfahrzeuge mit einer Länge von rund 70 Metern eingesetzt werden. Dadurch steigt das Platzangebot um etwa 20 Prozent. Die 18 unterirdischen Haltestellen der Linien 4, 13 und 18 verfügen bereits über ausreichend lange Bahnsteige und müssen nicht erweitert werden. Für den Einsatz der längeren Stadtbahnen sind jedoch zusätzliche Brandschutzmaßnahmen an 16 Haltestellen erforderlich.
Mit der baulichen Umsetzung soll 2027 an der Haltestelle „Appellhofplatz/ Breite Straße“ und 2028 an der Haltestelle „Neumarkt“ begonnen werden. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 2,5 Jahre je Haltestelle. Die Umsetzung der Maßnahmen soll weitestgehend bei laufendem Betrieb stattfinden.
Die aktuellen Gesamtkosten der Brandschutzmaßnahmen an den Haltestellen „Neumarkt“ und „Appellhofplatz/ Breite Straße“ betragen rund37,1 Millionen Euro brutto. Es werden Fördermittel von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten des Zuschussgebers erwartet. Die erforderlichen Bau- und Betriebsgenehmigungen werden bei der Bezirksregierung Köln eingeholt.
