Häfen und Güterverkehr Köln AG Geschäftsbericht 2021
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Mitarbeitende

Nach Umrechnung der Anzahl der Teilzeitbeschäftigten ergibt sich zum 31. Dezember 2021 ein Personalbestand von 569,66 (Vorjahr 557,07) Beschäftigten (ohne Auszubildende). Am Ende des Berichtsjahres waren bei der Gesellschaft 590 Mitarbeitende beschäftigt. Darin enthalten sind elf Personen im ruhenden Beschäftigungsverhältnis (Vorjahr zwölf) und sieben Personen in der Freizeitphase der Altersteilzeit (Vorjahr acht).

Personalbestand zum Jahresende

  31.12.2021 31.12.2020 31.12.2019
Angestellte 577 564 560
Auszubildende 25 26 21
Gesamt 602 590 581

Im Jahr 2021 betrug das Durchschnittsalter unserer Mitarbeitenden 47 Jahre (unverändert zum Vorjahr). Die Betriebszugehörigkeit lag im Durchschnitt bei 20 Jahren (Vorjahr 21).

Zum Stichtag 31. Dezember 2021 waren 68 Beschäftigte der HGK als schwerbehindert anerkannt (Vorjahr 64).

Betriebszugehörigkeit 2021
Abbildung der Grafik Betriebszugehörigkeit
Altersstruktur 2021
Abbildung der Grafik Altersstruktur

Zum 1. Januar 2021 wurde der ETV-Tarifvertrag allgemein um 2 % erhöht.

Personalaufwand

  2021
Tsd. €
2020
Tsd. €
Löhne und Gehälter 35.534 36.765
Sonstige Personalaufwendungen 649 571
Gesetzliche Sozialabgaben 6.503 6.178
Altersversorgung und Unterstützung 6.068 4.759
Gesamt 48.754 48.273

Das Unternehmen trägt zur Alterssicherung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie von deren Familien bei. Neben der Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ruhestand und deren Angehörige unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Versorgungsbezüge. Hier wurde zum 1. März 2021 die Grundversorgung um jeweils 1,4 % angehoben.

Am 31. Dezember 2021 besaßen 575 Betriebsangehörige einen Anspruch auf spätere zusätzliche Versorgungsbezüge (Vorjahr 543), davon 484 gegenüber der Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen (Vorjahr 436), 87 gegenüber der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (Vorjahr 88) und 4 gegenüber der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (Vorjahr 4). Außerdem wurden im Berichtsjahr 295 vom Grunde nach anspruchsberechtigte Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger betreut (Vorjahr 314), davon 156 Ruhegeldempfängerinnen und Ruhegeldempfänger (Vorjahr 158) und 139 Witwen und Witwer (Vorjahr 156).

Bestimmendes Thema des Jahres 2021 war die Corona-Pandemie. In enger Zusammenarbeit mit dem SWK-Krisenstab wurden Verhaltensanweisungen und Hygienekonzepte erstellt und im Betrieb umgesetzt. Die geringe Zahl an Infektionen im Verhältnis zur großen Anzahl an Beschäftigten in der HGK-Gruppe zeigt, wie effektiv die Schutzmaßnahmen waren und immer noch sind. 

Die Anzahl der Arbeits- und Wegeunfälle ist mit sieben im Jahr 2020 und acht im Jahr 2021 nahezu konstant geblieben. Mit insgesamt 42 Ausfalltagen hat sich die durchschnittliche Ausfalldauer gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert.

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben fanden vier Sitzungen des Ausschusses für Arbeitssicherheit statt. Diese Sitzungen wurden protokolliert. Wegen der Covid-19-Pandemie wurden die Sitzungen als Videokonferenzen durchgeführt. Die Protokolle sind entsprechend den gesetzlichen Vorgaben veröffentlicht worden.

Es gibt für alle Standorte Brandschutzordnungen. Diese sind als Aushänge einsehbar und fester Bestandteil der jährlichen Unterweisung. 

Die Gefährdungsbeurteilungen wurden in allen Bereichen aktualisiert und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben wurden die jährlichen Unterweisungen durchgeführt und dokumentiert.

Bei regelmäßigen Begehungen der Fachkraft für Arbeitssicherheit gab es keinerlei Beanstandungen hinsichtlich der Einhaltung von Fristen für überwachungspflichtige Anlagen und Geräte wie Erste-Hilfe-Kästen, Feuerlöscher und automatische Tore.

Im Jahr 2021 hat die HGK fünf Auszubildende eingestellt (zwei Gleisbauer, einen Industriemechaniker, eine Personaldienstleistungs-Kauffrau und einen Kaufmann für Digitalisierungsmanagement). Die HGK beschäftigte zum 31. Dezember 2021 insgesamt 25 Auszubildende (Vorjahr 26), davon neun Eisenbahnerinnen und Eisenbahner im Betriebsdienst/Fachrichtung Fahrweg, fünf Elektroniker für Betriebstechnik, vier Industriemechaniker, vier Gleisbauer, eine Industriekauffrau, eine Personaldienstleistungs-Kauffrau und einen Kaufmann für Digitalisierungsmanagement.

Für die Ausbildung wendete die HGK 557 Tsd. € auf. Für externe Weiterbildungs-Veranstaltungen der Beschäftigten hat das Unternehmen 266 Tsd. € ausgegeben.

An den Untersuchungen des Betriebsärztlichen Dienstes der Stadtwerke Köln GmbH nahmen im Berichtsjahr 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teil (Vorjahr 205). Darüber hinaus wurden Fortbildungskurse und Seminare mit medizinischen und gesundheitsorientierten Themen durchgeführt.

Im Jahr 2021 wurde kein Baudarlehen vergeben. Im Jahr 2020 wurde ebenfalls keines und im Jahr 2019 wurde ein Baudarlehen vergeben.

Der Bestand an Werkswohnungen betrug am Bilanzstichtag 27 Mieteinheiten (Vorjahr ebenfalls 27). Darüber hinaus hat die HGK 14 Belegungsrechte an den Wohnungen der Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH (WSK). Seit dem 1. Januar 1993 obliegt die Verwaltung der HGK-Wohnungen der WSK.

Die Corona-Pandemie hat uns im Berichtsjahr vor viele, zuvor nie da gewesene Herausforderungen gestellt. Die Mitarbeitenden der HGK haben sich dieser Herausforderung mit Engagement und großer Flexibilität gestellt und damit den Betrieb ohne entscheidende Behinderungen aufrechterhalten.

Der Vorstand spricht allen Mitarbeitenden für die im Jahr 2021 geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus. Ebenso dankt er dem Betriebsrat der HGK für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.