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AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH
Lithiumbatterien verursachen im zunehmenden Maße Brände in Müllbehältern, Müllfahrzeugen sowie Abfallsortieranlagen und gefährden Mitarbeitende der Entsorgungsunternehmen. Die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) und die Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln (AVG Köln) appellieren deshalb an die Kölnerinnen und Kölner: Lithiumbatterien gehören unter keinen Umständen in die Hausmüll- und Wertstofftonne. Gebrauchte Batterien sind stattdessen im Handel sowie an den Wertstoff-Centern oder Schadstoffmobilen abzugeben.
Warum die Gefahr so groß ist
Sommerliche Freizeitgeräte wie E‑Bikes oder Scooter, Powerbanks, Bluetooth‑Speaker, Drohnen oder elektrische Kühlboxen enthalten oft leistungsstarke Lithiumzellen. Ihre Zahl steigt stetig – und damit auch das Entsorgungsrisiko.
Sind die Lithium-Ionen-Akkus beschädigt, können sie durch Hitze, Druck oder Stoßeinwirkung Kurzschlüsse und Explosionen verursachen – selbst kleine Batterien reichen aus, um Brände auf den Recyclinghöfen zu verursachen. Ebenso können Entsorgungsfahrzeuge in Brand geraten, auch während der Fahrt im Stadtgebiet.
Sichere Entsorgung: Das ist wichtig
Damit Lithiumbatterien nicht zum Risiko werden:
Niemals in Restmüll- oder Wertstofftonne oder öffentliche Papierkörbe werfen
Batterien im Handel, an den Wertstoff-Centern oder Schadstoffmobilen abgeben
Pole abkleben und Akkus einzeln verpacken (Beutel oder Originalverpackung)
Vor 25 Jahren brannten Tonnen aus ganz anderen Gründen
Als die AWB vor 25 Jahren auf den Straßen Kölns unterwegs war, war der häufigste Brandauslöser heiße Asche. Damals stand die Warnung „Asche vorher abkühlen lassen“ im Mittelpunkt – ein heute vergleichsweise seltenes Problem. Heute sind es Akkus und Gaskartuschen – und damit Gefahren, die wesentlich heftiger und unberechenbarer sind.
