Stadt der Zukunft mitgestalten

Blick auf das Hafenbecken im Deutzer Hafen, angestrahlte Aurora-Mühle

Köln wächst und verändert sich. Die Nachfrage nach Wohnraum, Gewerbeflächen und leistungsfähiger Infrastruktur steigt und gleichzeitig verändern Digitalisierung, neue Mobilitätsanforderungen und der Umgang mit vorhandenen Flächen die Anforderungen an die Stadtentwicklung.

Wir entwickeln neue Quartiere in Köln

Hier bringen sich unsere Unternehmen aktiv ein. Gemeinsam mit Partnern planen, entwickeln oder realisieren sie Wohn-, Arbeits-, Gewerbe- und Industriestandorte auf ehemals gewerblich oder industriell genutzten Arealen. Aktuell arbeiten moderne stadt und FUSION COLOGNE für zwei große Stadtentwicklungsprojekte in unserer Stadt:

Das derzeit größte Projekt von moderne stadt ist die Entwicklung des ehemaligen Industriehafens Köln-Deutz in ein neues Quartier für Wohnen und Gewerbe. Mit FUSION COLOGNE entwickelt die HGK AG im KölnerNorden einen zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort für Logistik, Produktion, Forschung und Innovation. Die im Sommer 2026 vertraglich gesicherte erste Unternehmensansiedlung markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Quartiers.

Neues Leben für den alten Hafen

Im Deutzer Hafen, dort, wo jahrzehntelang Mehl,Holz und Stahl verladen wurden, ist ein neues Stadtquartier geplant. Auf demrund 37,7 Hektar großen ehemaligen Hafen- und Industrieareal soll ein gemischtgenutztes Stadtquartier mit Wohnraum, Arbeitsplätzen, Bildungs- undBetreuungsangeboten, Gastronomie-, Kultur- und Freizeitnutzungen sowieöffentlichen Freiräumen entstehen.

Grundlage der Entwicklung des Deutzer Hafens ist ein Integrierter Plan, der die städtebaulichen Ziele für das Gebiet zusammenfasst. Dabei bleiben die markanten Gebäude Auer- und Ellmühle Teil des Quartiers und werden in die neue Struktur eingebunden. Nach den städtebaulichen Planungen soll das Quartier schrittweise mit den angrenzenden Stadtteilen verbunden und als gemischt genutzter Standort am Rhein entwickelt werden.

Entwicklung nach definierten Qualitätskriterien

Die Planung für das zukünftige Stadtquartier Deutzer Hafen erhielt 2020 ein DGNB-Vorzertifikat in PLATIN durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Ergänzend wurde 2025 ein Freianlagen-Handbuch für die weitere Planung der öffentlichen Freiräume veröffentlicht. Es formuliert projektbezogene Anforderungen und Ziele unter anderem für Gebäudeplanung, Energieversorgung, Mobilität, Freiraumgestaltung und Regenwassermanagement.

Die Ergebnisse weiterer rechtlicher, technischer und wirtschaftlicher Gutachten sowie Machbarkeitsstudien sind ebenfalls in die Planung eingeflossen. Entsprechend der Bedeutung öffentlicher Freiräume wie Promenaden, Plätze, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche, die das neue Quartier durchziehen sollen, wird die Gestaltung dieser Bereiche durch das 2025 veröffentlichte Freianlagen-Handbuch unterstützt.

Rendering der Neubebauung im Deutzer Hafen, Blick über das Hafenbecken
Im Deutzer Hafen zeigt Köln seine neuen Seiten. © moderne stadt / COBE

Meilensteine Deutzer Hafenr

2015

Grundsatzentscheidung des Rates der Stadt Köln zur Umwandlung des Hafenareals in ein gemischt genutztes Wohn- und Arbeitsquartier.

2018

Vorstellung des Integrierten Plans als städtebauliche Grundlage für die Entwicklung des neuen Quartiers.

2020

DGNB-Vorzertifizierung in PLATIN für die Quartiersentwicklung.

2022

Beginn erster Rückbauarbeiten und Maßnahmen zur Baureifmachung des Areals.

2023

Beschluss des Bebauungsplans „Teilplan Infrastruktur“ sowie Rechtskraft der Flächennutzungsplanänderung als wichtige Voraussetzungen für die Erschließung des Quartiers.

2026

Ratsbeschluss zum Bebauungsplan „Deutzer Hafen – Teilplan A“ als planungsrechtlicher Schritt für die Entwicklung der ersten Baufelder.

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FUSION COLOGNE
Standort für Logistik, Industrie und mehr

Im Kölner Norden entwickelt die HGK-Tochter FUSION COLOGNE ein neues Quartier für Produktion, Logistik, Forschung, Entwicklung sowie Büro- und Dienstleistungsnutzungen. Das Areal umfasst derzeit rund 17 Hektar Entwicklungsfläche und soll perspektivisch auf rund 55 Hektar erweitert werden. Ziel ist es, unterschiedliche Nutzungen und Unternehmensbereiche auf einem gemeinsamen Areal zusammenzuführen und Raum für wirtschaftliche Entwicklung, Forschung und Produktion bereitzustellen. Der künftige Standort liegt in der Nähe der Rheinhäfen in Köln-Niehl sowie von Schienen- und Autobahnverbindungen. Auch der Flughafen Köln/Bonn istverkehrlich erreichbar.

Urban-Production-Konzept.

Es gewährleistet eine saubere, leise und hochtechnisierte Produktion in der Stadt. HGK / Dr. Schönheit & Partner

Startschuss für die erste Unternehmensansiedlung

Die erste Unternehmensansiedlung auf dem Areal wurde Anfang August 2026  mit der notariellen Beurkundung eines Grundstücksverkaufs vertraglich gesichert. Damit nimmt die Entwicklung von FUSION COLOGNE erstmals konkrete Gestalt an.

Mit dieser Ansiedlung beginnt die Umsetzung des Quartiers sichtbar Gestalt anzunehmen. Auf einem rund 101.900 m2 großen Grundstück wird ein Logistik-Campus mit zwei modernen Logistikgebäuden mit einer Nutzfläche von rund 63.000 m2 errichtet. Geplant sind zwei gegenüberliegende Logistikkomplexe, die über einen gemeinsamen Ladehof miteinander verbunden werden. Insgesamt entstehen mehr als 52.000 m2 Hallenfläche sowie zusätzliche Büro- und Mezzaninflächen. Mit über 50 Laderampen und mehreren ebenerdigen Toren soll der Standort flexibel auf unterschiedliche Anforderungen der Kontraktlogistik ausgerichtet werden.  Der derzeitige Projektzeitplan sieht einen Baustart Ende 2026 und eine Fertigstellung im ersten Quartal 2028 vor. Nach derzeitigen Planungen soll der Campus rund 300 Arbeitsplätze bieten. Für die Gebäude wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Elektrifizierung des Güterverkehrs. Geplant sind Ladeinfrastrukturen für Bikes, Pkw und insbesondere E-Lkw. Damit wird der Standort auf die zunehmende Bedeutung batterie-elektrischerNutzfahrzeuge vorbereitet.

Fakt 1

Im Kölner Norden wird in den nächsten Jahren eine rund 17 ha große Industriebrache entwickelt. Dort entstehen Flächen für Industrie, Logistik, Forschung und Entwicklung.

Fakt 2

Das Areal liegt in verkehrlicher Nähe zu den Rheinhäfen in Köln-Niehl, einem bimodalen Containerterminal, dem Schienen- und Autobahnnetz sowie dem KölnBonn Airport.

Fakt 3

Die erste Unternehmensansiedlung auf dem Areal wurde 2026 vertraglich gesichert. Der geplante Logistik-Campus soll rund 300 Arbeitsplätze bieten.

Nachhaltigkeit im Fokus und DGNB-zertifiziert

FUSION COLOGNE berücksichtigt Nachhaltigkeitsaspekte in der 360-Grad-Perspektive und hat 2024 ein Auditierungsverfahren der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zur Vorzertifizierung nach DGNB-Gold-Standard erfolgreich durchlaufen. Dabei konnte das Projekt insbesondere bei Bewertungsfaktoren wie Flächeneffizienz, Mobilitätsinfrastruktur, Freiraumgestaltung und Wasserkreislaufsysteme mit hohen Bewertungen punkten. Dazu tragen unter anderem die Bebauung mit Multi-Level-Logistikimmobilien, hohe Vorgaben für Fassaden- und Dachbegrünungen sowie an die Grünflächengestaltung und die Regenwasserbehandlung bei. Zudem profitieren die Nutzer auf dem Areal von einem klimaneutralen Energiekonzept für die Wärmeversorgung. Hierfür wird zukünftig Abwärme aus Kühlkreisläufen der benachbarten Müllverbrennungsanlage der AVG Köln genutzt.

Damit gehört FUSION COLOGNE zu den wenigen Industrie- und Logistikquartieren, die bisher von der unabhängigen Non-Profit-Organisation zertifiziert wurden.

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