Tempo für die Digitalisierung

Mann arbeitet am Notebook und blickt zugleich auf sein Smartphone

Eine gute digitale Infrastruktur ist angesichts der rasanten Zunahme digitaler Anwendungen ein Muss. Köln ist gut aufgestellt und verfügt über eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Im Smart-City-Index des Branchenverbands Bitkom zählt die Stadt regelmäßig zu den Top Ten der deutschen Großstädte. Grundlage hierfür sind unter anderem die kontinuierlichen Investitionen von NetCologne in die digitale Infrastruktur in Köln und der Region.

Glasfaserausbau für Köln

Eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaser ist ein elementarer Standortfaktor für Wohnen, Wirtschaft und Wissenschaft. Glasfasern transportieren Daten wie etwa Internetseiten, Videos oder Musik sicher und in Lichtgeschwindigkeit. Nach einer vom Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) 2022 veröffentlichten Untersuchung kann der Stromverbrauch von Glasfasernetzen – abhängig von Netzarchitektur, Auslastung und Betrachtungsweise – deutlich unter dem von kupferbasierten Netzen liegen.

Glasfaser ist zudem ein Fundament für weitergehende SmartCity-Anwendungen und Technologien, wie beispielsweise 5G, LoRaWAN, IoT oder WLAN, Anwendungen, die unter anderem für digital gestützte Verkehrs- und Klimaleitfunktionen genutzt werden können. Glasfasernetze sind eine wichtige Grundlage des digitalen Lebens und die Anforderungen an ihre Leistungsfähigkeit wachsen unaufhörlich – denn allein die über das Internet versandte Datenmenge steigt pro Jahr um rund 30 Prozent.

o	Ein Glasfaserkabel soll auf einer Straße verlegt werden.
Der Glasfaserausbau in Köln und in der Region wird durch NetCologne kontinuierlich vorangetrieben. © NetCologne / Marius Becker

Rund 33.000 Kilometer Glasfaserkabel in Köln und der Region

Seit über 30 Jahren kümmert sich die NetCologne in Köln und in der Region erfolgreich um den Auf- und Ausbau eines eigenen Glasfasernetzes. Das Glasfasernetz der NetCologne umfasst zum Jahresende 2025 rund 33.000 Kilometer verlegte Kabel. Rund 750.000 Haushalte und Geschäftseinheiten sind an das unternehmenseigene Glasfasernetz angeschlossen. Alle 265 Kölner Schulen sind an das Netz angebunden und alle Gewerbegebiete der Stadt sind mit Glasfaser versorgt. Damit gibt sich der Kölner Telekommunikationsdienstleister jedoch nicht zufrieden und treibt den flächendeckenden Ausbau seines Netzes stetig voran. Allein im vergangenen Jahr wuchs es um knapp 1.000 Kilometer.

‍[.button]Mehr Informationen[.button]

Regionale Datenverarbeitung für Unternehmen und Institutionen

Mit zunehmender Digitalisierung steigt der Bedarf an Rechenleistung, Datenspeicherung und IT-Sicherheit. Deshalb hat NetCologne im Jahr 2024 ein neues Rechenzentrum in Köln in Betrieb genommen. Es bietet auf rund 1.000 Quadratmetern Platz für bis zu 380 Server-Racks und ermöglicht Unternehmen die regionale Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten.

Das Rechenzentrum wurde für hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Informationssicherheit und Datenschutz ausgelegt. Es entspricht den Anforderungen der TÜV-Zertifizierung Level 3 nach DIN EN 50600 und ist nach ISO 27001 zertifiziert. Darüber hinaus bietet die Infrastruktur die technischen Voraussetzungen für datenintensive Anwendungen, darunter auch Systeme für den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, Rechen- und Speicherleistungen in einer regionalen Infrastruktur zu betreiben.

Eine digitale Infrastruktur für eine smarte Stadt

Auf einer leistungsfähigen digitalen Glasfaser-Infrastruktur basieren zahlreiche Anwendungen und Technologien einer Smart City, in der physische und virtuelle Objekte miteinander intelligent vernetzt sind. Diese Vernetzung der realen mit der virtuellen Welt erfolgt mithilfe des Internets der Dinge – dem Internet of Things (IoT). Denn IoT-Anwendungen können Unternehmen Daten für die Überwachung und Steuerung betrieblicher Abläufe bereitstellen.

Sensoren im Stadtgebiet erfassen Daten oder Messwerte und werden über das LoRaWAN-Netz der NetCologne an ihre IoT-Plattform übertragen. LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network – es handelt sich um ein funkbasiertes Netzwerk, das die Übertragung kleiner Datenmengen über größere Entfernungen bei vergleichsweise geringer Leistungsaufnahme der eingesetzten Sensoren ermöglicht.

Es sendet die Daten an die von der NetCologne bereitgestellte IoT-Plattform ThingsNet. Dort erfolgen Sammlung und Auswertung der Sensordaten in Echtzeit und kann die bedarfsgerechte Steuerung von Abläufenbeispielsweise in Unternehmen unterstützen.

Gemeinsam mit Partnern aus dem Stadtwerke-Verbund arbeitet die NetCologne aktuell an konkreten Projekten. So werden zum Beispiel bei der RheinEnergie Kabelverteilerschränke online kontrolliert, um Störungen noch frühzeitiger und konkreter zu erkennen und zu beheben, bevor Ausfälle bei der Stromversorgung auftreten.

Die AWB Köln hat einige Unterflurcontainer in Kölner Parks mit Füllstandsensoren ausgestattet. Diese messen regelmäßig, wie voll derjeweilige Container ist. Das Messergebnis wird selbstständig an eine Online-Plattform übermittelt, was eine bedarfsgerechte Tourenplanung unterstützt.

‍[.button]Mehr Informationen finden Sie hier[.button]