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AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
Wenn von Elektroschrott die Rede ist, denken die meisten Menschen zunächst an alte Smartphones, Fernseher oder Computer. Doch ein großer Teil des Elektroschrotts ist weit weniger offensichtlich: Blinkende Kinderschuhe, Grußkarten mit Soundmodul, elektrisches Spielzeug, LED-Dekorationen oder elektronische Werbeartikel enthalten Batterien, Akkus oder elektronische Bauteile und gehören deshalb nicht in den Restmüll.
Anlässlich des heutigen Tags des E-Schrotts macht die AWB auf die zunehmende Zahl sogenannter „versteckter Elektrogeräte“ aufmerksam. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen diese Produkte nicht als Elektroaltgeräte. Die Folge: Wertvolle Rohstoffe gehen verloren und eine fachgerechte Entsorgung bleibt aus.
Elektroschrott ist längst nicht mehr nur der alte Fernseher im Keller. Heute steckt Elektronik in immer mehr Alltagsgegenständen. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass auch eine blinkende Grußkarte oder ein leuchtender Dekoartikel als Elektroaltgerät entsorgt werden muss.
Brandgefahr im Hausmüll
Hinter vielen vermeintlich harmlosen Alltagsgegenständen verbirgt sich zudem ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Immer mehr Kleingeräte enthalten Lithiumbatterien oder Akkus. Gelangen diese in den Restmüll oder werden sie beim Sammeln und Transport beschädigt, können sie Brände auslösen.
Insbesondere kleine Elektrogeräte mit fest verbauten Batterien werden häufig nicht als Elektroaltgeräte erkannt und deshalb falsch entsorgt. Die Folgen sind zahlreiche Brände in Sammelfahrzeugen, Sortieranlagen und Recyclingbetrieben.
Jedes falsch entsorgte Gerät mit Lithiumbatterie kann zur Gefahr werden. Viele Brände in der Entsorgungswirtschaft gehen auf beschädigte Akkus zurück. Die getrennte Sammlung von Elektroaltgeräten ist deshalb nicht nur eine Frage des Ressourcenschutzes, sondern auch der Sicherheit.
Die Schublade als Rohstofflager
Hinzu kommt, dass Millionen nicht mehr genutzter Elektrogeräte in Haushalten aufbewahrt werden. Alte Mobiltelefone, Kopfhörer, Ladegeräte oder Spielzeuge verschwinden häufig in Schubladen und Kisten, anstatt zur Verwertung zurückgegeben zu werden. Auch hier können beschädigte Akkus und Batterien ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Der Tag des E-Schrotts erinnert deshalb daran, ausgediente Elektrogeräte regelmäßig auszusortieren und den vorgesehenen Sammel- und Rückgabestellen zuzuführen. So bleiben wertvolle Rohstoffe im Kreislauf und können wiederverwendet werden.
Elektroschrott erkennen und richtig entsorgen
Verbraucherinnen und Verbraucher sollten prüfen, ob ein Produkt Strom benötigt, Batterien oder Akkus enthält oder über elektronische Funktionen verfügt. Ist dies der Fall, gehört es in die Sammlung für Elektroaltgeräte und nicht in den Restmüll.
Typische Beispiele für versteckten Elektroschrott sind:
Grußkarten mit Musik- oder Lichtfunktion
blinkende Schuhe
elektronisches Spielzeug
LED-Dekorationsartikel
Taschenlampen und Fahrradlampen
elektrische Zahnbürsten
Werbeartikel mit Leucht- oder Soundfunktion
Die einfache Regel lautet: Leuchtet, lädt, piept oder bohrt ein Gerät? Dann gehört es zum Elektroschrott.
Elektroaltgeräte können kostenlos an den Wertstoff-Centern der AWB abgegeben werden. Viele Kleingeräte werden außerdem über die Schadstoffmobile sowie durch den Handel zurückgenommen.
