der
Stadtwerke Köln GmbH
Vier Monate nach ihrer Gründung startet die Wirtschaftsallianz Exzellent Köln e.V. heute ihre angekündigte Kommunikationsoffensive „Köln kann Zukunft“. Zehn Motive sind bis zum 2. November auf mehr als 300 Flächen im Kölner Stadtgebiet, am Flughafen Köln/Bonn und in digitalen Kanälen zu sehen. Sie machen sichtbar, was in Köln wirtschaftlich passiert, und sollen das Wirtschaftsbewusstsein in der Stadt stärken.

Ein Motiv
der Kampagne im Kölner Hauptbahnhof.
Was als Bündnis von 25 Unternehmen begann, ist inzwischen auf 33 Mitgliedsunternehmen gewachsen. Neu dabei sind unter anderem der 1. FC Köln, Bauwens, die Frey AG, Miltenyi Biotec und REMONDIS. „Wir wollen den Stolz auf die Kölner Wirtschaft zurückholen“, sagt Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG und Vorstandsmitglied von Exzellent Köln. „Eine starke Wirtschaft schafft Wohlstand, Beschäftigung und Perspektiven. Genau das wollen wir sichtbarer machen – und zwar gemeinsam.“
Erst schmunzeln, dann staunen
Die Kampagnen-Motive setzen nicht nur dort an, dass wirtschaftliche Stärke in Köln bislang zu wenig sichtbar ist. Sie holen die Kölnerinnen und Kölner dort ab, wo sie stehen – bei ihrem eigenen Blick auf die Stadt. Eine rheingold-Studie im Auftrag von Exzellent Köln hat gezeigt: Mit Eigenlob erreicht man in Köln niemanden. Deshalb beginnt „Köln kann Zukunft“ bewusst dort, wo Köln über sich selbst schmunzelt, und führt von dort zu dem, was staunen lässt.
„Wir wissen: Mit Eigenlob kommt man in Köln nicht weit. Also erzählen wir nicht, wie großartig Köln ist, sondern nehmen das, was die Kölner über ihre Stadt selbst sagen, mit einem Augenzwinkern auf. Und zeigen dann, was tatsächlich dahintersteckt“, sagt Frank Blase, Chairman of the Board von igus und Vorstandsmitglied von Exzellent Köln. „Erst schmunzeln, dann staunen – genau so soll die Kampagne funktionieren.“
Bekannte Kölner Selbstbilder werden damit zum Einstieg in Geschichten über die wirtschaftliche Stärke der Stadt. Zum Beispiel mit dem Motiv „Köln lebt hinterm Mond.“ Die Auflösung: Eher darauf. Jeder europäische Astronaut wird in Köln trainiert. Oder: „Köln hat echt bekloppte Ideen.“ Darunter steht: „Unsere 894 Startups entwickeln daraus das Geschäft von morgen.“ Ein weiteres Motiv lautet: „Köln bleibt lieber unter sich.“ Die Auflösung: Und unsere 20 Weltmarktführer unter den Besten der Welt.
Die Kommunikationsoffensive wurde gemeinsam mit der Kölner Agentur KRANZ, der Agentur hinter „koeln ist kool“, entwickelt.
Ein zweiter Kölner Stolz-Moment
Hinter „Köln kann Zukunft“ steht eine einfache Idee: Köln hat längst einen starken Stolz auf seine Lebensart – auf Lebensfreude, Geselligkeit und Zusammenhalt. Dazu soll ein zweiter Stolz-Moment kommen: der Stolz auf die Menschen und Unternehmen, die die Stadt wirtschaftlich tragen und ihre Zukunft gestalten.
„In Köln feiert man stolz Karneval, den FC und den Dom. Ansonsten neigt die Stadt aber zum Understatement. Das ist sympathisch, aber führt dazu, dass unsere wirtschaftliche Leistungskraft als Deutschlands viertgrößte Stadt viel zu wenig Wahrnehmung findet“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH und Vorstandsmitglied von Exzellent Köln. „Das wollen wir ändern. Wir zeigen, welche Chancen und wie viel Zukunft in dieser einzigartigen Stadt stecken.“
Dass dieser zweite Stolz-Moment nicht von oben verordnet werden kann, ist Teil des Konzepts. Die Kampagne soll deshalb nicht bei Plakaten enden, sondern von möglichst vielen Kölnerinnen und Kölnern weitergetragen werden.
Von der Kampagne zur Bewegung
Sichtbar wird „Köln kann Zukunft“ auf mehr als 300 Flächen des Gründungsmitglieds Ströer im Kölner Stadtgebiet. Auch der Flughafen Köln/Bonn – ebenfalls Gründungsmitglied von Exzellent Köln – bringt die Kampagne an verschiedenen Stellen auf den Weg. Hinzu kommen digitale Kanäle wie koeln.de, die Website der Initiative (www.koeln-kann-zukunft.de) und der Instagram-Kanal @koeln_kann_zukunft.
Die Mitgliedsunternehmen sollen dabei selbst zu Botschaftern der Kampagne werden und ihre eigenen Geschichten über Köln erzählen. „Ein Plakat hängt einige Wochen. Eine Bewegung entsteht aber erst dann, wenn viele Menschen anfangen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und Teil der Story werden“, sagt Timo von Lepel, Geschäftsführer von NetCologne und Vorstandsmitglied von Exzellent Köln. „Genau das wollen wir anstoßen: Menschen sollen entdecken, was in ihrer Stadt passiert, und dann die Erfolgsgeschichte Kölns aus ihrer Perspektive weitererzählen. Nur so setzt sich das Puzzle Stück für Stück zusammen und erhält Strahlkraft.“
Wirtschaftsbewusstsein stärken – Zukunft gestalten
Mit „Köln kann Zukunft“ setzt Exzellent Köln einen ersten großen Baustein seiner Arbeit um. Die Wirtschaftsallianz will das Wirtschaftsbewusstsein stärken, die Wirtschaftsfreundlichkeit des Standorts fördern und Köln als Standort für junge Menschen attraktiv gestalten. „Ein attraktiver Wirtschaftsstandort entsteht nicht allein durch Unternehmen und Arbeitsplätze. Er entsteht dort, wo Menschen Perspektiven sehen und sich gerne für ihre Stadt und ihre Zukunft engagieren“, sagt Dr. Daniela Büchel, Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit bei der REWE GROUP und Vorstandsmitglied von Exzellent Köln.
Die Kommunikationsoffensive bildet damit den Auftakt für weitere Aktivitäten der Wirtschaftsallianz. Exzellent Köln will Unternehmen miteinander vernetzen, den Dialog mit Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft stärken und Impulse für eine wirtschaftsfreundliche Entwicklung der Region setzen. Erste Netzwerk- und Dialogformate sind bereits in Vorbereitung.
