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Häfen und Güterverkehr Köln AG

Geschäftsbericht

Netz

Neben der Integration der Schienenwege der HGK in das Stadtbahnnetz der Kölner Verkehrs-Betriebe und der Stadtwerke Bonn stellen die Schienenwege die Verbindung der Rheinhäfen in Köln-Niehl, Köln-Godorf, Köln-Deutz und Dormagen-Stürzelberg mit den Bahnhöfen Köln Nippes, Köln Ehrenfeld, Brühl Vochem und Dormagen der DB Netz AG her und ermöglichen 65 Gleisanschließern den unmittelbaren Zugang zum internationalen schienengebundenen Güterverkehr. 

Die Länge der Gleise im Streckennetz der HGK, in den Bahnhöfen und den Zustellgleisen beträgt 239,5 km. 568 Weicheneinheiten, 61 Brücken und 169 Bahnübergänge vervollständigen den Fahrweg. Die Streckenlänge des Netzes beträgt 94,2 km.

Die Attraktivität im Personennahverkehr wurde durch den Einbau moderner Fahrgastinformationsanlagen, Notrufanlagen und Videoüberwachungseinrichtungen sowie die Verbesserung der Situation für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste gesteigert. Unter anderem ermöglicht der Bau neuer Rampen und einer Aufzugsanlage am Haltepunkt Wesseling Nord diesem Personenkreis den uneingeschränkten Zugang zum Personennahverkehr. 

Der Neubau einer Wendeanlage in Köln-Rodenkirchen für den Betrieb der Linie 17 der KVB wird mit der Inbetriebnahme der neuen Stellwerkstechnik im März 2017 abgeschlossen. Die Inbetriebnahme des zweiten Gleises der Linie 18 zwischen Brühl Mitte und Brühl-Badorf erfolgt voraussichtlich Anfang 2018 und führt zukünftig zu einer Verbesserung des ÖPNV durch Taktverdichtung und Fahrplanstabilität. 

Auch im Jahr 2016 konnte eine Bundesförderung nach dem SGFFG für Ersatzinvestitionen an Schienenwegen in Anspruch genommen werden. Das Gesamtvolumen in Höhe von 1.902.726 € wird zur Hälfte vom Bund bezuschusst. Die eigenfinanzierten Ersatzinvestitionen für nicht zuschussfähige Maßnahmen im Bereich des Oberbaues für Güterverkehr hatten ein Volumen in Höhe von 190.400 €. Im Bereich des Oberbaues für Personenverkehr wurden 418.000 € investiert. 

Für die Wartung und Instandhaltung der Infrastrukturanlagen wurde 2016 als Ersatz für den 50 Jahre alten SKL80 ein neues Gleisarbeitsfahrzeug angeschafft. Das moderne Fahrzeug ist mit einer Kabine für sieben Personen, einem Kran und einer Ladefläche sowie Regel Zug- und Stoßeinrichtungen ausgestattet, die bis zu einer maximalen Anhängelast von 80 t das Mitführen von Güterwagen ermöglicht.

Im Jahr 2016 wurden fertige Anlagen wie folgt abgerechnet: 

Abgerechnete Sachanlagen

2016
Tsd. €
2015
Tsd. €
Gesamt 11.325 23.081
Immaterielle Vermögensgegenstände 365 160
Grundstücke und Gebäude 6.669 10.213
Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 2.392 6.211
Fahrzeuge für Güterverkehr 694 17
Maschinen und maschinelle Anlagen 497 5.221
Betriebs- und Geschäftsausstattung 708 1.259