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Häfen und Güterverkehr Köln AG

Geschäftsbericht

Netz

Neben der Integration der Schienenwege der HGK in das Stadtbahnnetz der Kölner Verkehrs-Betriebe und der Stadtwerke Bonn stellen die Schienenwege die Verbindung der Rheinhäfen in Köln-Niehl, Köln-Godorf, Köln-Deutz und Dormagen-Stürzelberg mit den Bahnhöfen Köln Nippes, Köln Ehrenfeld, Brühl Vochem und Nievenheim der DB Netz AG her und ermöglichen 63 Gleisanschließern den unmittelbaren Zugang zum internationalen schienengebundenen Güterverkehr. 

Die Länge der Gleise im Streckennetz der HGK, in den Bahnhöfen und den Zustellgleisen beträgt 251,3 km. 581 Weicheneinheiten, 61 Brücken und 173 Bahnübergänge vervollständigen den Fahrweg. Die Streckenlänge des Netzes beträgt 98,6 km.

Die Attraktivität im Personennahverkehr wird durch den Einbau moderner Fahrgastinformationsanlagen, Notrufanlagen und Videoüberwachungseinrichtungen sowie die Verbesserung der Situation für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste gesteigert. Unter anderem ermöglicht der Bau neuer Rampen und einer Aufzugsanlage auf der Stadtbahnlinie 18 am Haltepunkt Wesseling-Nord diesem Personenkreis den uneingeschränkten Zugang zum Personennahverkehr. 

Der Neubau einer Wendeanlage in Köln-Rodenkirchen für den Betrieb der Linie 17 der KVB wurde mit der Inbetriebnahme der neuen Stellwerkstechnik im März 2017 abgeschlossen. Die Inbetriebnahme des zweiten Gleises der Linie 18 zwischen Brühl Mitte und Brühl-Badorf erfolgt voraussichtlich Ende 2018 mit der Inbetriebnahme der neuen Stellwerke in Brühl-Vochem, Schwadorf und Merten sowie der Anpassung mehrerer Bahnübergänge. Dies führt zukünftig zu einer Verbesserung des ÖPNV durch Taktverdichtung und Fahrplanstabilität. 

Auch im Jahr 2017 konnte eine Bundesförderung nach dem SGFFG für Ersatzinvestitionen an Schienenwegen in Anspruch genommen werden. Das Gesamtvolumen in Höhe von 1.887.100 € wird zur Hälfte vom Bund bezuschusst. Die eigenfinanzierten Ersatzinvestitionen für nicht zuschussfähige Maßnahmen im Bereich des Oberbaues für Güterverkehr hatten ein Volumen in Höhe von 105.300 €. Im Bereich des Oberbaues für Personenverkehr wurden 418.500 € investiert.

Abgerechnete Sachanlagen

Im Jahr 2017 wurden fertige Anlagen wie folgt abgerechnet:  

2017
Tsd. €
2016
Tsd. €
Gesamt 18.662 11.325
Immaterielle Vermögensgegenstände 570 365
Grundstücke und Gebäude 7.528 6.669
Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 9.385 2.392
Fahrzeuge für Güterverkehr 25 694
Maschinen und maschinelle Anlagen 205 497
Betriebs- und Geschäftsausstattung 949 708