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Stadtwerke Köln GMBH

Nachhaltigkeitsbericht 2016

Anreizsysteme: Kontinuierliche Verbesserungsprozesse

Nachhaltige Anreize

Hohe Anreize für Nachhaltigkeit schaffen in den SWK-Unternehmen Zielvereinbarungs- und Prämiensysteme, die auch Nachhaltigkeitsaspekte honorieren können. Die Vergütung der Unternehmensleitungen setzt sich aus einem fixen Gehalt und variablen Gehaltsbestandteilen zusammen, wobei sich Letztere auf die Erreichung persönlicher Zielvereinbarungen beziehen, die sich nicht nur an wirtschaftlichen Erfolgen, sondern auch an der Erfüllung von Nachhaltigkeitsaspekten orientieren können. Die Höhe der Vergütung der Unternehmensleitungen wird jährlich in den Geschäftsberichten der Gesellschaften ausgewiesen. 

Auch tarifbeschäftigte Mitarbeiter können Zusatzvergütungen erhalten, die über die tarifvertraglichen Vereinbarungen hinausgehen. Je nach Unternehmen können sich diese in drei Bereiche aufgliedern: in eine Produktivprämie, die von Ausfallzeiten abhängt, eine Leistungsprämie, die leistungsbezogene Anreize schaffen soll, sowie eine Erfolgsprämie, die die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt. 

  • DNK 8: Anreizsysteme

Modelle für die Mitwirkung an der Unternehmens­entwicklung

Die leistungsbezogene Vergütung richtet sich dabei nach den persönlichen Zielvorgaben für die Mitarbeiter und den Ergebnissen ihrer jährlichen Beurteilung durch ihre Vorgesetzten. Je nach Tätigkeit können hier auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden. Im Rahmen von Mitarbeitergesprächen, die in regelmäßigen Abständen mit den Vorgesetzten geführt werden, werden individuelle Ziele der Mitarbeiter und der Weg zur Zielerreichung definiert. Diese Ziele können Nachhaltigkeitsthemen beinhalten. Die Mitarbeiter erhalten dadurch eine Rückmeldung, inwieweit sie bei der Erfüllung ihrer beruflichen Ziele entsprechend den Unternehmenswerten gehandelt haben.

Darüber hinaus haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Konzerngesellschaften die Möglichkeit, über das betriebliche Vorschlagswesen oder Ideenmanagement direkt an der Entwicklung des Unternehmens mitzuwirken und den Betrieb mitzugestalten. Stellvertretend für die Gesellschaften steht hier das Ideenmanagement der Stadtwerke Köln. Es zielt darauf, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv am Entwicklungsprozess der Unternehmensabläufe teilhaben zu lassen, um so ihren Erfahrungsreichtum und ihr Innovationspotenzial für das Unternehmen nutzbar zu machen. Dabei kann das Ideen­management durch die Vereinfachung von Arbeitsabläufen, die Verbesserung des Dienstleistungsangebotes sowie die Einsparung von Material einen Beitrag zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und zur Verbesserung der fachlichen und menschlichen Beziehungen im Unternehmen leisten sowie die Identifikation mit dem Unternehmen fördern. 

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt die KVB mit dem 2016 im Bereich Informationsmanagement als Pilotprojekt gestarteten Führungsinstrument KVP („kontinuierlicher Verbesserungsprozess“), das auf den nachhaltigen Erfolg für das Unternehmen und mehr Zufriedenheit für die Mitarbeiter zielt. Der KVP bietet den Mitarbeitern, die ihr Umfeld aufmerksam betrachten, die Möglichkeit, auf einen Missstand hinzuweisen, ohne eine Lösung anbieten zu müssen, wie es ein klassisches Ideenmanagement vorsieht. Mittels des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses soll bei der KVB insbesondere die Prozess- und Servicequalität verbessert und die Teamarbeit gefördert werden. Perspektivisch wird er ein fester Bestandteil der regelmäßig stattfindenden Bereichs- und Teilbereichsbesprechungen. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess unterstützt die KVB so auf dem Weg zu einer lösungsorientierten Unternehmenskultur, in der ein wertschätzendes Klima für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herrscht.