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Stadtwerke Köln GMBH

Nachhaltigkeitsbericht 2016

Wesentlichkeit: Wesentliche Nachhaltigkeitsthemen der SWK-Gesellschaften

Nachhaltig für Köln – innerhalb und ausserhalb der Unternehmen

Die wesentlichen Ziele der Gesellschaften lassen sich in drei Handlungsfeldern zusammenfassen: Aufgabenschwerpunkte im Handlungsfeld Ökonomie sind die Sicherung der Lebensqualität durch Schaffung kostengünstiger Angebote der Daseinsvorsorge, der Erhalt der Wirtschaftlichkeit der Unternehmen, der Unterhalt und die zukunftsfähige Entwicklung ihrer betrieblichen Anlagen, die Sicherung von Qualität und Effizienz am Standort und die Ausweitung ihrer Dienstleistungen.

Schwerpunkte im Bereich der Ökologie sind die Reduktion von CO2 und weiteren Luftschadstoffemissionen sowie die Erhöhung der Energieeffizienz und Schonung von Ressourcen.

Im Zentrum des Handlungsfeldes Gesellschaft stehen im Wesentlichen der Erhalt attraktiver und zukunftsfähiger Arbeits- und Ausbildungsplätze, die Qualifizierung ihrer Belegschaften sowie die Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie des Gesundheits­managements. Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich Gesellschaft liegt im Engagement für das Gemeinwohl, insbesondere durch die Tätigkeit der RheinEnergieStiftungen.

  • DNK 2: Wesentlichkeit

Entsprechend der Branchenvielfalt der Konzerngesellschaften und der Unterschiedlichkeit ihrer Geschäftsfelder setzen die Unternehmen jeweils unterschiedliche Akzente in ihrer strategischen Ausrichtung. 

Die Gesellschaften haben 2016 folgende Schwerpunkte gesetzt:

Gestaltung der Energiewende vor Ort – wesentliche Aktivitäten der RheinEnergie

Die RheinEnergie sichert die Versorgung in Köln und in der Region mit Energie – Strom, Erdgas, Fern­wärme und Dampf – und Wasser und ist ein wichtiger Partner der Energiewende vor Ort. 2016 hat die RheinEnergie durch die Stadt Köln erneut den Zuschlag bei der Vergabe der Strom-, Gas- und Wasserkonzessionen erhalten und wird auch für die kommenden 20 Jahre die öffentliche Strom- und Gas-Infrastruktur im Stadtgebiet betreiben sowie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln mit Wasser versorgen.

Klimaschutz, effiziente Energieerzeugung und -nutzung haben für die RheinEnergie hohe Priorität, daher betreibt sie unter anderem Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, wie das 2016 in Betrieb genommene HKW Niehl 3 mit einem Wirkungsgrad von bis zu 88 %. Flexible Heizkraftwerke wie Niehl 3 sichern die Energieversorgung auch dann, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Zugleich setzt das Unternehmen zunehmend auf Erneuerbare Energie und erweitert seine Erzeugungskapazitäten in diesem Bereich kontinuierlich. Das Unternehmen engagiert sich für Dienstleistungen rund um das Thema Energie, mit denen bis zu 70 % Energiekosten und CO2 eingespart werden können, und für moderne und intelligente Netze vor Ort. So betreibt es ein Virtuelles Kraftwerk, das die Stromproduktion zentraler und dezentraler Energieerzeugungsanlagen bündelt und vermarktet.

  • DNK 2 und 3: Wesentlichkeit und Ziele 

Im Jahr 2016 verfolgte die RheinEnergie insbesondere folgende Ziele:

Das nachhaltige Handeln der RheinEnergie war 2016 wesentlich durch folgende Aktivitäten geprägt:

Nachhaltigkeitsthema Zielsetzung wesentliche Handlungsfelder und Aktivitäten 2016 wesentlich innerhalb
/
außerhalb

des Konzerns
Strategie Versorgungssicherheit in der wachsendenStadt und der rheinischen Region Sichere und klimaschonende Energie- und Wasserversorgungdurch Ausbau technischer Systeme, Engagement für Erneuerbare Energie und Energieeffizienz
Prozessmanagement Stakeholderdialog Optimierung der Servicequalität für die Kunden
Innovationsmanagement Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität
Umwelt Ressourcenmanagement Gestaltung der Energiewende vor Ort
Engagement für den Gewässerschutz
Klimarelevante Emissionen Klimaschutzprogramm „Energie & Klima 2020“
Gesellschaft Chancengleichheit und Qualifizierung Personalentwicklung, Förderung der Chancengleichheit, Gesundheitsmanagement
Gemeinwesen Einsatz für soziale, ökologische und kulturelle Projekte

Menschen bewegen – wesentliche Aktivitäten der KVB

Für ein nachhaltiges Stadtwachstum ist ein attraktives und leistungsstarkes Verkehrsnetz eine unabdingbare Voraussetzung. Wesentliche Bausteine für ein zeitgemäßes und differenziertes Angebot sind ein leistungsfähiges Straßen- und Schienennetz, ein attraktives ÖPNV-Angebot sowie ein qualitätsvoller öffentlicher Raum. Dies stellt die KVB vor immer neue Herausforderungen, um ein sicheres, komfortables und schnelles Vorankommen in der Stadt mit Bahnen, Bussen und seit 2015 auch mit Leihrädern zu gewährleisten. „Köln mobil 2025“, die gemeinsam von Stadt Köln, KVB, HGK und anderen Entscheidungsträgern und Verkehrsexperten entwickelte Verkehrsstrategie, formuliert wesentliche Grundsätze und Leitziele der Verkehrspolitik. Die zentrale Aussage: Bis in das Jahr 2025/30 soll der motorisierte Individualverkehr zugunsten umweltfreundlicherer Alternativen von derzeit 40 auf 33 % reduziert werden. Zugleich soll die Anzahl der Fahrgäste um 15 % gesteigert werden. Ohne die Erhöhung der Leistungsfähigkeit durch den Ausbau des bestehenden ÖPNV-Netzes, die stetige Erweiterung kundengerechter Angebote können die Ziele der Verkehrsstrategie nicht erreicht werden. Die KVB engagiert sich daher für eine städtebaulich attraktive Stadtentwicklung durch die weitere ÖPNV-Erschließung, die ein verkehrlich und wirtschaftlich attraktives Angebot bieten und zugleich wichtige Beiträge für den Schutz der Umwelt leisten wird. 

Diese Ziele prägten die Arbeit des ÖPNV-Dienstleisters KVB im Jahr 2016 wesentlich:

Das nachhaltige Handeln der KVB war 2016 wesentlich durch folgende Aktivitäten geprägt:

NachhaltigkeitsthemaZielsetzungwesentliche Handlungsfelder und Aktivitäten 2016wesentlich innerhalb
 
/
außerhalb
 

des Konzerns
Strategie Nachhaltige und effiziente Mobilität in der wachsenden Stadt Stärkung des Mobilitätsverbundes
Prozessmanagement Stakeholderdialog Dialog mit den Kunden und der Zivilgesellschaft
Innovationsmanagement Inbetriebnahme der ersten E-Buslinie
Umwelt Ressourcenmanagement EMAS-Zertifizierung und jährliche Umwelterklärung
Klimarelevante Emissionen Schadstoffreduzierung durch wachsenden ÖPNV
Gesellschaft Chancengleichheit und Qualifizierung Personalentwicklung, Förderung der Chancengleichheit, Gesundheitsmanagement

Von Köln in alle Welt – wesentliche Aktivitäten der HGK

Als starker Logistik-Dienstleister in der Region deckt die HGK-Gruppe den wachsenden Bedarf der verladenden Wirtschaft an Transport- und Umladekapazitäten. Durch den Erhalt und die Weiterentwicklung der regionalen Eisenbahn- und Hafen-Infrastruktur stärkt sie den Industriestandort Köln/Rhein-Erft, sichert Arbeitsplätze und fördert die umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bahn und Schiff. Zugleich hält das Unternehmen für den Öffentlichen Personennahverkehr in Köln, im Rhein-Erft-Kreis und im Rhein-Sieg-Kreis rund 120 Kilometer Gleisanlagen vor,  die von den Stadtbahnen der KVB und der SWB befahren werden (Linien 7, 16, 17 und 18). Damit engagiert sie sich nachhaltig für Köln und die Region. 

Dafür verfolgte sie 2016 insbesondere folgende Ziele:

Das nachhaltige Handeln der HGK war 2016 wesentlich durch folgende Aktivitäten geprägt:

NachhaltigkeitsthemaZielsetzungwesentliche Handlungsfelder und Aktivitäten 2016wesentlich innerhalb
 
/
außerhalb
 

des Konzerns
Strategie Beiträge für den nachhaltigen Güterkreislauf und ÖPNV in Köln und in der Region Förderung der Verkehrsträger Schiene und Wasser
Prozessmanagement Stakeholderdialog Dialog mit der Zivilgesellschaft
Innovationsmanagement Digitalisierung im Container-Terminal
Umwelt Ressourcenmanagement Umweltfreundlicher Gütertransport auf dem Wasser
Ausbau der Infrastruktur für den ÖPNV
Klimarelevante Emissionen Energieeffiziente Sanierung im Werkstattbereich
Gesellschaft Chancengleichheit und Qualifizierung Personalentwicklung, Förderung der Chancengleichheit, Gesundheitsmanagement

Einfach. Sauber. Besser. – wesentliche Aktivitäten der AWB

Die AWB hat Nachhaltigkeit in ihrer Unternehmensstrategie „Einfach. Sauber. Besser. – Wir sorgen für Lebensqualität in Köln.“ verankert: Die Leistungen der AWB sind nachhaltig, sie tragen zur Sauberkeit und indirekt zur Sicherheit in der Stadt bei, prägen ein attraktives Stadtbild und sichern die Erfassung, Verwertung und Entsorgung von Abfällen und Wertstoffen. Dabei ist die Verlängerung des Auftrags für die Abfuhr der Wertstofftonnen im Jahr 2016 eine wichtige Grundlage für eine leistungsfähige Abfallwirtschaft in Köln. Die qualitativ hochwertigen Leistungen der AWB werden unter strikter Beachtung ökologischer und sozialer Kriterien erbracht. 

Wesentliche Aktivitäten der AWB 2016 waren:

Das nachhaltige Handeln der AWB war 2016 wesentlich durch folgende Aktivitäten geprägt:

NachhaltigkeitsthemaZielsetzungwesentliche Handlungsfelder und Aktivitäten 2016wesentlich innerhalb
 
/
außerhalb
 

des Konzerns
Strategie Nachhaltige und zuverlässige Abfallwirtschaft Einfach. Sauber. Besser. Wir sorgen für Lebensqualität in Köln. – Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie
Prozessmanagement Stakeholderdialog Transparenz in der Straßenreinigung
Innovationsmanagement Fuhrparkmanagement
Umwelt  Ressourcenmanagement Aktiv für Köln – Kampagne der AWB zur Steigerung der Wertstoffmengen
Klimarelevante Emissionen Klimaschutz durch Abfalltransport über die Schiene
Gesellschaft Chancengleichheit und Qualifizierung Personalentwicklung, Förderung der Chancengleichheit, Gesundheitsmanagement
Gemeinwesen Einsatz für soziale, ökologische und kulturelle Projekte

Umweltgerechte und sichere Ent­sorgung – wesentliche Aktivitäten der AVG Köln

Der Auftrag der Unternehmen der AVG-Gruppe ist die umweltgerechte Behandlung kommunaler Abfälle und die sichere Beseitigung von Restmüll. Diesem Auftrag entsprechen sie mit ihren Anlagen für die stoffliche und thermische Verwertung und gewährleisten damit in Köln eine sichere und umweltgerechte Entsorgung und erzeugen zudem klimafreundliche Energie. Um die Basisversorgung der Stadt Köln mit abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen dauerhaft zu leisten, engagiert sich die AVG Köln für die Sicherung der hohen Auslastung und Verfügbarkeit ihrer Anlagen, kümmert sich um die Entwicklung neuer Produkte im Bereich der Sekundärrohstoffe und baut Kooperationen mit Partnerfirmen aus.

In folgenden Handlungsfeldern war sie im Berichtsjahr 2016 besonders aktiv:

Das nachhaltige Handeln der AVG Köln war 2016 wesentlich durch folgende Aktivitäten geprägt:

NachhaltigkeitsthemaZielsetzungwesentliche Handlungsfelder und Aktivitäten 2016wesentlich innerhalb
 
/
außerhalb
 

des Konzerns
Strategie Nachhaltige und zuverlässige Abfallwirtschaft Umweltgerechte Behandlung kommunaler Abfälle
sichert Entsorgungs- und Versorgungssicherheit
Prozessmanagement Stakeholderdialog Engagement für Bürger- und Anwohnerinformationen
Umwelt Ressourcenmanagement Erzeugung von Sekundärrohstoffen und Energie
Lernendes EnergieEffizienz-Netzwerk (LEEN)
Klimarelevante Emissionen Bau eines Nahwärmenetzes am Standort AVG Ressourcen Waste to Energy
Gesellschaft Chancengleichheit und Qualifizierung Personalentwicklung, Förderung der Chancengleichheit, Gesundheitsmanagement
Gemeinwesen Nachwuchsförderung durch Partnerschaften mit Schulen

Bäder für Köln – Wesentliche Aktivitäten der KölnBäder

Seit ihrer Gründung 1998 haben die KölnBäder im Rahmen ihres Modernisierungs- und Sanierungs­programms die öffentliche Bäderlandschaft in Köln grundlegend verändert – aus den Zweckbädern der Vergangenheit sind sportgerechte Freizeitanlagen geworden, die über den Badebetrieb hinaus vielf­ältige Fitness-, Sauna- und Eissportaktivitäten erlauben. Die KölnBäder orientieren ihre sämtlichen Aktivitäten an den Erfordernissen der Nachhaltigkeit. Dies beinhaltet die Übernahme von Verantwortung für die Umwelt und die Nutzung ressourcenschonender Technologien beim Betrieb und Ausbau der Kölner Bäderinfrastruktur. Zudem bedeutet dies auch die kontinuierliche Weiterentwicklung ihres Angebots gemäß den sich wandelnden Wünschen und Bedürfnissen ihrer Gäste. 

2016 engagierten sich die KölnBäder in diesen Handlungsfeldern besonders stark:

Das nachhaltige Handeln der KölnBäder war 2016 wesentlich durch folgende Aktivitäten geprägt:

NachhaltigkeitsthemaZielsetzungwesentliche Handlungsfelder und Aktivitäten 2016wesentlich innerhalb
 
/
außerhalb
 

des Konzerns
Strategie Flächendeckendes Angebot öffentlicher Sport- und Freizeitanlagen Erhalt und Ausbau der Bäderinfrastruktur
Umwelt Ressourcenmanagement Erneuerung Lüftungssystem im Genovevabad
Gesellschaft Chancengleichheit und Qualifizierung Personalentwicklung, Förderung der Chancengleichheit, Gesundheitsmanagement
Gemeinwesen Zielgruppenorientierte Ausrichtung der Bäder durch Ausbau Kurssystem

Telekommunikation für Köln und die Region – wesentliche Aktivitäten der NetCologne

Für Wirtschaft und Gesellschaft gehört in einer digitalen Welt die Anbindung an eine schnelle Daten­autobahn zur Grundversorgung. Die Verfügbarkeit einer Breitband-Infrastruktur ist ein wesentlicher Standortfaktor, der für wirtschaftliches Wachstum sowie Erhalt und Schaffung neuer Arbeitsplätze sorgt und für die Bürgerinnen und Bürger zugleich höheren Komfort, größere Vielfalt und eine bessere Qualität der Inhalte bedeutet. Daher treibt die NetCologne den Ausbau ihres eigenen, leistungsfähigen Glasfasernetzes innerhalb Kölns und in der Region, das zu den modernsten in ganz Europa gehört, weiter voran. Zugleich bietet das Unternehmen zukunftssichere Infrastrukturen für die Speicherung der wachsenden Datenmengen. 

In folgenden Handlungsfeldern war die NetCologne im Berichtsjahr 2016 besonders aktiv:

Das nachhaltige Handeln der NetCologne war 2016 wesentlich durch folgende Aktivitäten geprägt:

NachhaltigkeitsthemaZielsetzungwesentliche Handlungsfelder und Aktivitäten 2016wesentlich innerhalb
 
/
außerhalb
 

des Konzerns
Strategie Angebot verlässlicher und technisch ausgereifter Kommunikationsdienstleistungen Ausbau eigener Breitbandnetze in enger Kooperation mit Städten, kommunalen Unternehmen und Energieversorgern
Prozessmanagement Stakeholderdialog Kundendialog in den sozialen Medien
Umwelt Ressourcenmanagement Inbetriebnahme des neuen energieeffizienten
Rechenzentrums
Gesellschaft Chancengleichheit und Qualifizierung Personalentwicklung, Förderung der Chancengleichheit, Gesundheitsmanagement
Gemeinwesen Ausbau des WLAN-Netzes für Köln

Doppelt kompetent für Köln – wesentliche Aktivitäten von moderne stadt

Die moderne stadt entwickelt wesentliche Liegenschaften, schafft qualitätsvollen Wohnraum für die wachsende Stadt und realisiert moderne Bürostandorte in Bestlagen am Wirtschaftsstandort Köln. Dabei handelt sie in doppelter Kompetenz: Seit über 45 Jahren verwirklicht das Unternehmen große Stadtentwicklungsprojekte wie zum Beispiel den Rheinau­hafen oder das Clouth-Quartier, die das Gesicht Kölns nachhaltig verändern. Innerhalb dieser Bauprojekte ist die moderne stadt mit dem Bau und der Vermarktung von Wohn- und Bürogebäuden auch als Bauträger selbst aktiv. 

2016 engagierte sich die moderne stadt in folgenden Handlungsfeldern besonders stark:

Das nachhaltige Handeln von moderne stadt war 2016 wesentlich durch folgende Aktivitäten geprägt:

NachhaltigkeitsthemaZielsetzungwesentliche Handlungsfelder und Aktivitäten 2016wesentlich innerhalb
 
/
außerhalb
 

des Konzerns
Strategie Nachhaltige Stadtentwicklung Stadtentwicklungsprojekte / Quartiersentwicklung
Planung und Entwicklung eigener und konzerneigener
Wohnobjekte sowie Geschäftsimmobilien
Prozessmanagement Stakeholderdialog Bürgerbeteiligung im Rahmen kooperativer Verfahren
zu wesentlichen Stadtentwicklungsprojekten
Gesellschaft Chancengleichheit und Qualifizierung Personalentwicklung, Förderung der Chancengleichheit, Gesundheitsmanagement
Gemeinwesen Entwicklung lebendiger, gemischter Quartiere

Netzwerke für Nachhaltigkeit

Leistungsfähige und nachhaltige Infrastrukturen haben eine Schlüsselrolle für die Lebensqualität und Sicherheit der Gesellschaft und sind der Motor für eine erfolgreiche Wirtschaft und Wohlstand. Dabei sind wesentliche Infrastrukturangebote in Verantwortung der kommunalen Unternehmen von den Veränderungen der gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für die Daseinsvorsorge besonders betroffen. Auch Nachhaltigkeit ist eine Thematik, die nicht an den Stadt- bzw. Landesgrenzen Halt macht. Die Stadtwerke Köln begleiten daher entsprechende Beratungen, etwa durch Mitarbeit in den jeweiligen Fachverbänden wie beispielsweise dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dem Bundesverband Öffentliche Dienstleistungen (BVÖD), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) oder dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen.

  • DNK 19: Politische Ein­flussnahme 

Die AVG Köln und die AWB, die bereits seit Jahren ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten in eigenen Berichten dokumentieren, haben sich an der Erstellung eines bundesweiten Branchenleitfadens für die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung beteiligt, der in einer Arbeitsgemeinschaft von Vertretern deutscher Großstädte entstand. Ziel dieses Leitfadens ist es, Kommunen mit der Thematik Nachhaltigkeit vertraut zu machen und ihnen den Einstieg in die Berichterstattung zu erleichtern. Im Rahmen des VKU wurde der Leitfaden an alle Mitglieder versandt. Nachgeschaltet finden nunmehr Schulungen für Vertreter von Kommunen und Stadtwerken statt, um die Inhalte des Leitfadens weiter zu vertiefen.

Im Sommer 2016 erschien der Nachhaltigkeitsbericht 2013–2015 der AWB, der sich erstmals an den Empfehlungen dieses Leitfadens orientierte.

Auch die Koordinierungsstelle Nachhaltigkeit bei der SWK arbeitet an der Entwicklung eines Branchenleitfadens für die Energiewirtschaft zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex mit, eines Leitfadens, der auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Branche ausgerichtet ist. 

Eine andere Plattform nutzt die KVB. Seit 2003 orientiert sich das Unternehmen an der Nachhaltigkeits-Charta des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP), um ein Angebot für nachhaltige Mobilität bereitzustellen, das den ökonomischen, ökologischen und sozialen Ansprüchen der Menschen vor Ort gleichermaßen gerecht wird. 

Konkret hat sich die KVB verpflichtet, Führungskräfte für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und auf die Politik einzuwirken, damit sie ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Erwägungen herstellt. Darüber hinaus unterstützt das Verkehrsunternehmen Schulungs- und Mentoring-Maßnahmen, die sich auf Verfahren einer nachhaltigen Entwicklung konzentrieren, und berichted zudem regelmäßig über nachhaltige Entwicklungen und gute Beispiele.

  • DNK 6: Regeln und Prozesse

Auf regionaler Ebene engagieren sich die Stadtwerke Köln ebenfalls für Anliegen und die Qualität nachhaltiger Daseinsvorsorge. Im 2012 gegründeten „Kölner Netzwerk der Daseinsvorsorge“, das Träger der Daseinsvorsorge unter anderem aus den Bereichen Energie, Wasser, öffentlicher Nahverkehr, Kredit­wesen, Bildung, Wissenschaft, Soziales und Gesundheit repräsentiert, wirken sie federführend mit. Das Kölner Netzwerk verknüpft unterschiedliche Bereiche der Daseinsvorsorge und bietet so ein wichtiges Plenum für den gegenseitigen Austausch und die bessere Vernetzung in der Region sowie für die Analyse der Auswirkungen der europäischen Politik auf die Daseinsvorsorge, um so den Belangen der kommunalen Daseinsvorsorge in Brüssel und Berlin mehr Gehör zu verschaffen. 

  • DNK 19: Politische Einflussnahme