Logo SWK GmbH

Stadtwerke Köln GMBH

Nachhaltigkeitsbericht 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

der Stadtwerke Köln Konzern ist mit seinen Unternehmen ein vitales Stück Köln mit einer großen Verantwortung: Wir sorgen für eine klimaschonende Energieversorgung, für sauberes Trinkwasser, für eine vernetzte Mobilität, für eine wertstoffbasierte Entsorgung, für eine kundennahe, überregionale Güterlogistik mit Schiff und Bahn und vieles mehr. Unsere Leistungen sind von hoher Bedeutung für eine nachhaltig wachsende, eine moderne und lebens­werte Stadt. Und sie werden immer wichtiger, da im Zeichen endlich werdender fossiler Ressourcen und internationaler Verantwortung für den Klimaschutz insbesondere Städte gefordert sind, Antworten auf die Frage zu geben, wie die Menschen künftig in ihnen leben werden.

Eine wesentliche Grundlage dafür sind leistungsfähige, moderne, aber eben auch umweltgerechte und sozial orientierte, nachhaltige Infrastrukturen. Infrastrukturen, für die der Stadtwerke Köln Konzern verantwortlich ist. Hieran arbeiten unsere Unternehmen bereits seit langem. Dies gilt auch für unsere künftige Arbeit, denn wir möchten Antrieb sein für eine zukunftsgerichtete Stadt, wir möchten nachhaltig sein für Köln.

An „Nachhaltigkeit“ und an den daraus resultierenden politischen und ethischen Standards werden heute verstärkt auch Unternehmen gemessen. Der europäische und der deutsche Gesetzgeber haben die Berichtspflichten für größere, kapitalmarktorientierte Unternehmen um sogenannte nichtfinanzielle Erklärungen daher erweitert. Sie verfolgen das Ziel, die Aktivitäten von Unternehmen in Bezug auf soziale, ökologische und normative Standards transparent zu machen. Klassischerweise erfolgt dies mithilfe von Nachhaltigkeitsberichten. Von diesen neuen Vorschriften sind die Stadtwerke Köln und ihre Gesellschaften de jure nicht berührt. Dennoch haben die Stadtwerke Köln bereits vor zwei Jahren begonnen, einen konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht herauszugeben. Diesen Weg möchten wir weiter beschreiten, denn wir sehen uns als eines der größten Stadtwerke in Deutschland selber in der Pflicht, an unseren Berichtsstandards zu arbeiten und parallel zum Jahresabschluss freiwillig auch über die nichtfinanziellen Themen und Kennzahlen Auskünfte zu erteilen.

Bei der Weiterentwicklung von Nachhaltigkeit im Stadtwerke Köln Konzern wollen wir uns verstärkt am Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) orientieren. Dies ist ein nationaler Nachhaltigkeitsstandard, der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung verantwortet und fortgeschrieben wird. Entlang der vier Bereiche des DNK – Strategie, Prozesse, Umwelt und Gesellschaft – entwickeln wir unsere internen Strukturen, setzen unsere Schwerpunkte in Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit und berichten über wesentliche Aspekte unserer Aktivitäten.

Wir schaffen Strukturen für Nachhaltigkeit, denn Nachhaltigkeit ist ein Prozess, der das Zusammenwirken aller Beteiligten erfordert. Daher haben wir vor einigen Wochen im Konzernverbund festgelegt, in jeder unserer Gesellschaften eine Koordinierungsstelle für Nachhaltigkeit einzurichten. In Zusammenarbeit mit der bereits vorhandenen Koordinierungsstelle bei der SWK werden sie konzernweite Initiativen und Maßnahmen zur Weiterentwicklung nachhaltigen Wirtschaftens umsetzen. 

Eine unserer ersten inhaltlichen Initiativen besteht darin, sich konzernweit über die Beschaffung fairer Produkte und Dienstleistungen auszutauschen und dafür konkrete Umsetzungsideen zu entwickeln. Im übernächsten Jahr wollen wir erste Beschaffungsvorgänge danach ausrichten.

Bei der Dokumentation unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten orientieren wir uns ebenfalls am 20 Punkte umfassenden Kriterienkatalog des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes. So machen wir unser nachhaltiges Engagement für unsere Stadt, ihre Bürgerinnen und Bürger, die dort ansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden gemäß dem Motto: „Nachhaltig für Köln“ transparent und vergleichbar.

Wir wünschen Ihnen eine anregende und interessante Lektüre.

Köln, im Juni 2017

Die Geschäftsführung der Stadtwerke Köln GmbH

Dr. Dieter Steinkamp

Jürgen Fenske

Horst Leonhardt