Logo SWK GmbH

Stadtwerke Köln GMBH

Nachhaltigkeitsbericht 2016

Strategie

Die Stadtwerke Köln orientieren sich in ihrer Geschäftstätigkeit an den Grundsätzen nachhaltiger Entwicklung gemäß der Definition des 1987 erschienenen Brundtland-Berichts, der eine Entwicklung fordert, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren eigenen Lebensstil zu wählen.

Strategische Analyse und Maßnahmen:
Nachhaltig für Köln

Als privatrechtlich organisierte kommunale Unternehmen sind sie in ihrer Geschäftstätigkeit selbst­ständig, handeln marktorientiert und wirtschaftlich erfolgreich, womit sie wichtige Grundlagen für die Wirtschaftskraft in der Stadt und für die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger schaffen. 

  • DNK 1: Strategische Analyse und Maßnahmen

Wirtschaften für eine nachhaltige Infrastruktur

Alle Gesellschaften des Stadtwerke Köln Konzerns sind sich bewusst, dass sie durch ihre Geschäftstätigkeit, ihr betriebliches Umwelt- und Energiemanagement, ihr Personalmanagement und ihr darüber hinausgehendes gesellschaftliches Engagement Einfluss auf die Entwicklung ökonomischer, ökologischer und sozialer Faktoren in der Stadt und in der Region nehmen. Das Bekenntnis zu gesamtgesellschaftlicher Verantwortung ist in die Unternehmens- und Führungsleitlinien eingeflossen und prägt die jeweilige Unternehmenskultur und ihre Geschäftstätigkeit: Oberster Unternehmenszweck und Ziel der Aktivitäten aller Konzern-Sparten sind nachhaltige Wertschöpfung für die Bürgerinnen und Bürger Kölns und der angrenzenden Region. 

Die Bereitstellung leistungs- und zukunftsfähiger Dienstleistungen setzt beständige Investitionen in die betrieblichen Anlagen und damit in die Infrastruktur der Stadt Köln und der Region voraus. Die Stadtwerke haben 2016 insgesamt 296,9 Mio. € investiert. Ein Schwerpunkt der Investitionstätigkeit im Geschäftsfeld Energie und Wasser war das HKW Niehl 3, das 2016 fertig­gestellt und in Betrieb genommen wurde. Weitere große Investitionen wurden für den Bau der Nord-Süd-Stadtbahn, für den Erhalt und Ausbau der Hafen- und Schieneninfrastruktur sowie für das  Geschäftsfeld Telekommunikation aufgewendet. 

Selbstverpflichtung zu nach­haltigem Handeln

Die SWK-Gesellschaften fühlen sich verpflichtet, in ihre strategischen Überlegungen und Entscheidungen ökologische, ökonomische und soziale Gesichtspunkte gleichermaßen einfließen zu lassen. Sie übernehmen Verantwortung für Umwelt und Klima und berücksichtigen die ökologischen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit. Sie engagieren sich für die Umwelt und leisten wichtige Beiträge zu Klimaschutz und für die Senkung von Ressourceninanspruchnahmen. 

Darüber hinaus bieten sie attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze und engagieren sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter und für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander in ihren Unternehmen und für das Gemeinwohl.

„Global denken und lokal handeln!“ – das zentrale Motto nachhaltiger Entwicklung ist für die SWK-Gesell­schaften kein Lippenbekenntnis, sondern Ausdruck gesamtgesellschaftlicher Verantwortung. Für die Unternehmen des Stadtwerke Köln Konzerns beinhaltet dies neben ökonomischer Leistungsfähigkeit zugleich umweltverträgliches, ethisch und sozial verantwortliches Handeln. Bei jeder maßgeblichen Entscheidung wägen die Gesellschaften ab, welche Folgen ihr Handeln für ihre heutigen Kunden hat und für die künftigen Generationen haben wird.

Nachhaltiges Handeln in Zeiten des Wandels

Diesen Anspruch vertreten die Unternehmen auch in Zeiten sich rasant wandelnder Rahmenbedingungen, die das Marktumfeld und die Anforderungen der Gesellschaft an die SWK-Unternehmen verändern. Dazu gehören globale Herausforderungen wie der Klimawandel, die wachsenden Umweltbelastungen und die Endlichkeit von Ressourcen sowie der demografische Wandel. Insbesondere die Bedeutungssteigerung des Klimaschutzes und die Energiewende mit den Kernzielen Stärkung der Erneuerbaren Energie und Steigerung der Energieeffizienz bedeuten wachsende Ansprüche für Wirtschaft und Gesellschaft, denen sich auch die Gesellschaften des Stadtwerke Köln Konzerns stellen. 

Tragfähige und nachhaltige Zukunftslösungen insbesondere im Bereich der Infrastruktur verlangt auch das Wachstum der Stadt Köln. Nach aktuellen Prognosen wird die Stadt Köln bis zum Jahr 2025 um mindestens 50.000 zusätzliche Einwohner aller Altersklassen wachsen. Dies bedeutet eine steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und damit einhergehend steigende Anforderungen für die sichere und umweltgerechte Energie- und Wasserversorgung, die Gewährleistung von Mobilität und Logistik, den Ausbau von Telekommunikationsdienstleistungen und die Sorge für Stadtpflege, Entsorgung und Ressourcenschonung sowie für Sport- und Freizeitangebote.

An diesen aktuellen und künftigen Herausforderungen richten die Unternehmen des Stadtwerke Köln Konzerns ihre nachhaltige Unternehmensstrategie ebenfalls aus. Um den steigenden Anforderungen und Wünschen ihrer Kunden zu entsprechen, verbessern sie ihre Produkte und Angebote laufend und wirtschaften effizient, damit ihre Dienstleistungen weiterhin hochwertig und bezahlbar bleiben und zugleich Umwelt, Klima und natürliche Ressourcen geschützt werden. Sie fühlen sich mitverantwortlich für die Zukunftsfähigkeit Kölns.