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Stadtwerke Köln GMBH

Nachhaltigkeitsbericht 2017

Umwelt

Für den Schutz der natürlichen Ressourcen und die Senkung der durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Schadstoffemissionen ist lokales Handeln unverzichtbar. Die Stadtwerke Köln stellen sich dieser Verantwortung und kümmern sich um Ressourcenschutz und effiziente Energienutzung.

Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen: 
Dokumentation

Die Stadtwerke Köln sind sich der ökologischen Folgen ihres Handelns bewusst und nutzen die für ihre Geschäftstätigkeit erforderlichen Ressourcen verantwortungsvoll. Anbei wird der Einsatz natürlicher Ressourcen der Jahre 2015 – 2017 dokumentiert.

  • DNK 11: Inanspruch­nah­me natürlicher Ressourcen

RheinEnergie

Inanspruchnahme von Ressourcen durch die RheinEnergie

  2017 2016 2015
Energieeinsatz (in MWh)      
Erdgas 9.694.892 9.765.861 (1) 4.877.455
Heizöl 43.909 55.261 70.103
Wirbelschichtbraunkohle 1.175.179 931.699 1.150.206
Biomethan 82.743 77.364 77.502
Pellets 4.640 6.765 3.619
Strom (2) 166.908 179.906 166.712
Fernwärme (3) 70.729 62.671 59.976
Diesel-Kraftstoff 5.119 5.133 4.954
Super-Kraftstoff 1.280 1.699 2.066
Emissionen (in t) (4)      
SO2 122 79 89
CO2 2.117.604 1.888.981 (1) 1.226.538
NOx 782 723 (1) 687
Sonstige (CO, Staub, CH4 etc.) 122 207 (1) 181
Wasser / Abwasser (in m3) (5)      
Wasser 468.553.447 390.907.059 (1) 169.860.481
Abwasser 354.826.061 277.882.059 (1) 73.955.579
Abfälle (in t)      
gesamt 12.294 13.544 51.691 (6)
zur Beseitigung 222 1.415 1.626
zur Verwertung 12.072 12.129 50.065
davon gefährliche Abfälle 313 1.516 2.024
zur Beseitigung 123 1.345 1.506
zur Verwertung 190 171 518
davon nicht gefährliche Abfälle 11.982 12.028 49.667
zur Beseitigung 99 70 119
zur Verwertung 11.883 11.958 49.548
Wesentliche Materialien (in t)      
Salzsäure 962 (7) 782 807
Phosphat 74 59 56
Natronlauge 799 (7) 348 320
Flächeninanspruchnahme (in m2)      
Gesamtfläche 10.003.595 10.016.098 10.020.477
vorwiegend land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen 8.202.630 8.202.630 8.202.630
gewerblich genutzte Flächen 1.800.965 1.813.468 1.817.847
Erläuterung:

(1)

Erhöhung aufgrund gesteigerter Stromeinspeisung und Inbetriebnahme Niehl 3

(2)

Nutzung Strom insbesondere für Contracting-Anlagen, Wasserförderung/
-verteilung, öffentliche Beleuchtung und Gebäude

(3)

Fremdbezug für Contracting-Anlagen

(4)

Emissionen des Kraftwerksbereichs

(5)

Wasser: Grundwasser/Uferfiltrat zur Trinkwasserproduktion und Brauchwassernutzung sowie Oberflächenwasser zur Kühlung

(6)

Besonderheit 2015: Ca. 70 % des Abfalls fielen beim Rückbau des Verwaltungsgebäudes und der Bautätigkeit für Niehl 3 an.

(7)

Seit 2017 werden Gesamtmengen der Kraftwerke und der Trinkwasserversorgung erfasst.

KVB

Inanspruchnahme von Ressourcen durch die KVB

  2017 2016 2015
Energieeinsatz (in MWh)      
Erdgas 11.318 10.158 10.159
Heizöl 2.379 2.159 2.300
Fernwärme 1.586 1.259 1.429
Strom 156.709 162.865 158.164
Diesel-Kraftstoff (inkl. Subunternehmer, Bus) 88.345 86.321  86.766
Super-Kraftstoff 410 263 267
Emissionen (in t)      
SO2 8,39 8,18  6,05
CO2 (1)  27.323,47  26.467,62  83.886,25
NOx 202,90 198,98  180,67
Sonstige 12,94 (2) 13,29 (3)  14,28
Wasser / Abwasser (in m3)      
Trinkwasser (4) 91.240 57.579  57.304
Abwasser  91.240  57.579  57.304
Abfälle (in t)      
gesamt 10.461 5.332  3.404
zur Beseitigung  55  60  14
zur Verwertung 10.406 5.272  3.390
davon gefährliche Abfälle  596  554  559
zur Beseitigung  55  39  10
zur Verwertung  541  515 549
davon nicht gefährliche Abfälle  9.865  4.778  2.845
zur Beseitigung  0  21  4
zur Verwertung  9.865  4.757  2.841
Wesentliche Materialien (in t)       
Öle, Schmierstoffe 31 37  42
Frostschutz 10 10  12
Papier 29,63 29,77  31,84
Flächeninanspruchnahme (in m²)      
bebaute/befestigte Flächen 293.320  293.292  293.627
Grünflächen 119.478 119.452   119.648

Bau- und Schienenmaterial (in t): Gleisschotter 1.599; Schienen: 366; Betonschwellen: 717

Erläuterung:

(1)

Die Verminderung des Ausstoßes ist auf die Umstellung auf Ökostrom zurückzuführen.

(2)

HC: 2,18
CO: 9,66
PM: 1,10

(3)

HC: 2,26
CO: 9,92
PM: 1,11

(4)

Der erhöhte Wasserverbrauch ist auf einen nicht erkannten Rohrbruch über den Jahreswechsel 2016/2017 zurückzuführen.
Hinzu kommt der hohe Reinigungsaufwand der Haltestelle Geldernstraße nach dem Starkregenereignis im Juli 2017.

HGK

Inanspruchnahme von Ressourcen durch die HGK

  2017 2016 2015
Energieeinsatz (in MWh)      
Fernwärme 429 (1) (1)
Erdgas 227 450 447
Heizöl 3.310 3.931  2.895
Strom 7.047 8.614  7.518
Diesel- und Super-Kraftstoff 1.010 1.014 1.530
Emissionen (in t) (2)      
Wasser / Abwasser (in m³ )      
Trinkwasser 48.210 45.183 41.740
Abwasser 48.210 45.183 41.740
Abfälle (in t) (3)      
Gefährliche Abfälle 529 419  243
Flächeninanspruchnahme (in m²) (4)      
Gesamtfläche 5.773.933 5.773.933 5.773.933
unbefestigte Flächen 2.610.956 2.610.956 2.610.956
bebaute / versiegelte / befestigte Flächen 1.174.274 1.174.274 1.174.274
teilversiegelte Flächen 110.629 110.629 110.629
Grünflächen 1.000.974 1.000.974 1.000.974
Wasserfläche (Häfen) 877.100 877.100 877.100
Erläuterung:

(1)

Fernwärme im Jahr 2017 erstmalig in dieser Übersicht erfasst.

(2)

Die HGK hat derzeit einen Gesamtbestand von fast 100 Gebäuden mit einer gesamten Bruttogeschossfläche von nahezu 140.000 m². Die beheizte Bruttogeschossfläche umfasst ca. 36.363 m². Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Heizungsanlagen und des heterogenen Gebäudebestands wie auch des Fahrzeugparks wird auf die Erstellung von Emissionsangaben vorerst verzichtet.

(3)

Wesentliche Abfälle sind neben Holzschwellen (ca. 490 t im Jahr 2017) typische Werkstattabfälle der Betriebshöfe zur Wartung und Instandsetzung der Eisenbahninfrastruktur sowie von Eisenbahnfahrzeugen – Lokomotiven und Waggons – wie Altöle (ca. 17 t) und verbrauchte Schmiermittel, Reinigungs­mittel und andere Rückstände.
Durch Baumaßnahmen fallen ebenfalls Abfälle an, die im Aufkommen und in der Zusammensetzung sehr schwankend sein können: z. B. Bodenaushub, Beton, Hölzer etc. Hinzu kommen Hausmüllabfälle, die von der kommunalen Müllabfuhr entsorgt werden.

(4)

Stand 2016; erneute Bilanzierung erfolgt nach Abschluss aktueller Baumaßnahmen.

AWB

Inanspruchnahme von Ressourcen durch die AWB

  2017 2016 2015
Energieeinsatz      
Erdgas (in MWh)  4.199  4.154  3.538
Strom (in MWh) 2.252  2.337  2.236
Flüssiggas (in l)  4.160  3.684  3.327
Diesel-Kraftstoff (in l)  2.869.944  2.836.631  2.787.875
Super-Kraftstoff (in l)  34.744  33.177  31.437
Emissionen (in t)      
SO2  2,87  2,36  2,37
CO2  9.059,51  7.435,36  7.329,74
NOx  130,10  106,97  105,15
Wasser / Abwasser (in m³)      
Trinkwasser  32.942  33.779  32.821
Abwasser  32.942  33.779  32.821
Abfälle (1)      
gesammelter Haus- und Gewerbemüll (in t)  248.326  251.496  249.339
Haus- und Geschäftsmüllmenge je Einwohner und Jahr (in kg)  229  232  233
Wesentliche Materialien      
Streusalz (in cbm)  2.648  320  1.350
Salzlösung (Sole in l)  496.436  174.313  318.414
Flächeninanspruchnahme (in m²)      
Gesamtfläche  128.982  128.982  128.982
bebaute und befestigte Flächen  95.025  95.025  95.025
teilversiegelte Flächen  9.328  9.328  9.328
nicht befestigte Flächen  24.629  24.629  24.629
Erläuterung:

(1)

„Abfälle“ entspricht der Gesamterfassungsmenge der AWB im Stadtgebiet Köln.

AVG Köln

Inanspruchnahme von Ressourcen durch die AVG Köln

  2017 2016 2015
Energieeinsatz (1)      
Erdgas (in MWh) 1.000 900  1.200
Heizöl (in MWh) 2.300 2.400  53.500
Strom (in MWh) 103.300 96.819  97.400
Diesel-Kraftstoff (in t) 913 912  964
Emissionen RMVA (2)      
Wasser / Abwasser (in m³) (3)      
Trinkwasser 34.172 38.250  37.250
Brunnenwasser / Brauchwasser 378.221 438.200  406.100
Abwasser 7.395 7.300  6.600
Abfälle (in t) (4)      
Gesamtabfallmenge (externe Anlieferungen) 1.225.000 1.236.000  1.252.000
Gesamtabfallmenge (Output) 675.000 663.400 661.000
zur Beseitigung 417.000 403.400 433.000
zur Verwertung 258.000 260.000 228.000
davon gefährliche Abfälle 24.000 25.400 25.600
zur Beseitigung 500 400 600
zur Verwertung 23.500 25.000 25.000
davon nicht gefährliche Abfälle 651.000 638.000 635.400
zur Beseitigung 416.500 403.000 432.400
zur Verwertung 234.500 235.000 203.000
Flächeninanspruchnahme (in m²)      
Gesamtfläche 1.388.000 1.388.000 1.388.000
bebaute und befestigte Flächen 231.000 231.000 231.000
teilversiegelte Flächen 198.000 198.000 198.000
nicht befestigte Flächen 723.000 723.000 723.000
Grünflächen 236.000 236.000 236.000
Erläuterung:

(1)

Stromproduktion: 327.000 MWh; Dampfproduktion: 368.000 t

(2)

Die zu messenden Abgaswerte entnehmen Sie bitte: http://www.avgkoeln.de/pdf/Pflichtanzeige_Emissionen_2017.pdf

(3)

2017 wurden 34.000 m³ an Regenwasser auf den Dächern der AVG-Gebäude aufgefangen. Außerhalb der Deponie Vereinigte Ville wurden 140.000 m³ Sickerwasser gereinigt und abgegeben.

(4)

Es handelt sich bei den Abfällen in erster Linie um Rostaschen (nicht gefährliche Abfälle zur Verwertung) und Filterstäube (gefährliche Abfälle zur Verwertung) aus der Müllverbrennung, bedingt durch den Auftrag, Abfälle zu verwerten bzw. zu beseitigen.

KölnBäder

Inanspruchnahme von Ressourcen durch die KölnBäder

  2017 2016 2015
Energieeinsatz      
Erdgas (in MWh) 2.180 2.125 2.456
Strom (in MWh) 11.592 9.945 9.729
Fernwärme 6.759 3.612 4.367
Diesel-Kraftstoff (in l) 7.500 7.850 ca. 1.000
Super-Kraftstoff (in l) 2.750 1.890 ca. 8.000
Wärme (in MWh) 16.993 15.139 15.943
Wasser / Abwasser (in m³)      
Trinkwasser 285.592 299.356 290.360
Brunnenwasser / Brauchwasser 57.764 48.766 35.813
Abwasser 285.592 295.725 290.360
Abfälle (in l)      
gesamt 1.639.080 1.618.000 1.901.240
davon Biomüll 343.200 343.120 343.120
Wesentliche Materialien (in t)      
Salzlösung 81,5 82,1 57,7
Chlor (1) 11 26,9 16
Schwefelsäure 56,3 29,9 31,5
saure und alkalische Reiniger  (2) 17,8 13,7 19,5
Salzsäure 0 0 20,2
Flockungsmittel  (3) 21,7 12,7 22,5
Chlorbleichlauge  (3) 11,5 2,9 16,3
Natronlauge 3 1,4 2,9
Flächeninanspruchnahme (in m2)      
Gesamtfläche 257.475 257.475 257.475
bebaute und befestigte Flächen   71.105 71.105 71.105
Grünflächen (inkl. Wasserfläche Naturfreibad Vingst) 186.370 186.370 186.370
Erläuterung:

(1)

Verbrauch in Abhängigkeit von den Öffnungs- bzw. Schließzeiten der Bäder sowie vom Besucheraufkommen während der Freibadesaison im Stadionbad

(2)

Verbrauch in Abhängigkeit von den Öffnungs- bzw. Schließzeiten der Bäder

(3)

Verbrauch 2015 und 2017 bedingt durch Störungen der Elektrolyseanlagen.