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Stadtwerke Köln GMBH

Nachhaltigkeitsbericht 2017

Anreize für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung

Hohe Anreize für Nachhaltigkeit schaffen in den SWK-Unternehmen Zielvereinbarungs- und Prämiensysteme, die auch Nachhaltigkeitsaspekte honorieren können.

Die Vergütung der Unternehmensleitungen setzt sich aus einem fixen Gehalt und variablen Gehaltsbestandteilen zusammen. Die variablen Gehaltsbestandteile stehen in Abhängigkeit von dem Erreichen persönlicher Zielvereinbarungen, die sich nicht nur an wirtschaftlichen Erfolgen, sondern auch an der Erfüllung von Nachhaltigkeitsaspekten orientieren können. Die Höhe der Vergütung der Mitglieder der Unternehmensleitungen wird jährlich in den Geschäftsberichten der Gesellschaften ausgewiesen. 

Auch tariflich und übertariflich beschäftigte Mitarbeiter können Zusatzvergütungen erhalten, die über die tarifvertraglichen Vereinbarungen hinausgehen. Je nach Unternehmen können sich diese in drei Bereiche aufgliedern: in eine Produktivprämie, die von Ausfallzeiten abhängt, eine Erfolgsprämie, die die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt, sowie eine Leistungsprämie, die leistungsbezogene Anreize schaffen soll.

  • DNK 8: Anreizsysteme

Dabei richtet sich die leistungsbezogene Vergütung an den persönlichen Zielvorgaben für die Mitarbeiter und den Ergebnissen ihrer jährlichen Beurteilung durch ihre Vorgesetzten aus. Im Rahmen von Gesprächen zwischen Mitarbeitern und Vorgesetztem werden die individuellen Ziele der Mitarbeiter und der Weg zur Zielerreichung definiert. Je nach Tätigkeit können hier auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden. 

Darüber hinaus haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Konzerngesellschaften die Möglichkeit, über das betriebliche Vorschlagswesen oder Ideenmanagement direkt an der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens mitzuwirken und den Betrieb mitzugestalten. 

Beispielsweise das Ideenmanagement der RheinEnergie will seine Mitarbeiter gezielt anregen, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und Lösungsvorschläge gerade auch in klassischen Nachhaltigkeitsbereichen zu entwickeln. Zu diesen Bereichen gehören: 

  • Innovation, 
  • Einnahmensteigerung,
  • Qualitätssteigerung und Prozesseffizienz, 
  • Kostenvermeidung und Kostensenkung, 
  • Arbeitssicherheit, 
  • Umweltschutz. 

Umgesetzte Ideen werden anhand ihres berechneten oder geschätzten Nutzens des ersten Jahres nach Realisierung bewertet.

  • DNK 15: Chancengleichheit