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AWB Köln GmbH

Geschäftsbericht

Anlagenspiegel

 

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens in

der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand
1.1.2017
Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand
31.12.2017
I.
Immaterielle Vermögens­gegenstände
 
Lizenzen und sonstige Rechte
2.163.778,63 196.047,94 0,00 0,00 2.359.826,57
II.
Sachanlagen
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
69.066.934,83 54.959,00 0,00 0,00 69.121.893,83
2.
Technische Anlagen und Maschinen
89.246.390,91 5.108.312,70 3.389.837,70 8.771.759,19 88.972.782,12
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.920.447,14 572.088,87 161.668,44 92.850,64 4.561.353,81
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
3.671.230,70 4.126.412,54 -3.551.506,14 0,00 4.246.137,10
5.
Sammelposten / GWG
10.258.522,91 1.582.425,34 0,00 0,00 11.840.948,25
176.163.526,49 11.444.198,45 0,00 8.864.609,83 178.743.115,11
III.
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen
742.663,04 38.725,00 0,00 149.255,48 632.132,56
179.069.968,16 11.678.971,39 0,00 9.013.865,31 181.735.074,24
Wertberichtigungen
Stand
1.1.2017
Zugänge Zuschreibungen Umbuchungen Abgänge
I.
Immaterielle Vermögens­gegenstände
Lizenzen und sonstige Rechte
1.747.649,33 216.332,49 0,00 0,00 0,00
II.
Sachanlagen
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
25.585.933,56 1.694.743,01 0,00 0,00 0,00
2.
Technische Anlagen und Maschinen
65.013.109,42 6.038.133,52 0,00 0,00 8.462.565,05
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.699.509,66
329.412,49
0,00 0,00 87.680,23
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.
Sammelposten / GWG
7.643.805,52 1.265.356,75 0,00 0,00 0,00
100.942.358,16 9.327.645,77 0,00 0,00 8.550.245,28
III.
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen
168.020,88 894,73 0,00 0,00 46.941,45
102.858.028,37 9.544.872,99 0,00 0,00 8.597.186,73
Wertberichtigungen Buchwerte
Stand
31.12.2017
Stand
31.12.2017
Stand
31.12.2016
I.
Immaterielle Vermögens­gegenstände
Lizenzen und sonstige Rechte
1.963.981,82 395.844,75 416.129,30
II.
Sachanlagen
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
27.280.676,57 41.841.217,26 43.481.001,27
2.
Technische Anlagen und Maschinen
62.588.677,89 26.384.104,23 24.233.281,49
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.941.241,92 1.620.111,89 1.220.937,48
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00 4.246.137,10 3.671.230,70
5.
Sammelposten / GWG
8.909.162,27 2.931.785,98 2.614.717,39
101.719.758,65 77.023.356,46 75.221.168,33
III.
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen
121.974,16 510.158,40 574.642,16
103.805.714,63 77.929.359,61 76.211.939,79

Anhang für das Wirtschaftsjahr 2017

1 Angaben zur Form und Darstellung

Die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (kurz AWB) ist eine 100%ige Beteiligung der Stadtwerke Köln GmbH (SWK) und ist unter HRB 81974 in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. 

Einzelne Posten in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung sind zusammengefasst. Zusammengefasste Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Den einzelnen Posten wurden Gliederungsziffern zugeordnet.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Es wurde das GuV-Gliederungsschema in der Fassung des BilRUG angewendet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden,
Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zur Bilanz

2 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Hier werden ausschließlich Lizenzen für Software ausgewiesen.

Die Vermögensgegenstände werden über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

3 Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände werden über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Mit Inkrafttreten des BilMoG dürfen Abschreibungen, die alleine steuerrechtlich zulässig sind, im handelsrechtlichen Jahresabschluss grundsätzlich nicht mehr vorgenommen werden. Das Wahlrecht zur Beibehaltung der bisherigen Wertansätze gemäß Artikel 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB wird ausgeübt.

Auf die Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres werden die Abschreibungen „pro rata temporis“ vorgenommen.

Im Übrigen gelten die Grundsätze des § 253 Abs. 3 HGB.

Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 150 € betragen, wurden im Zugangsjahr unmittelbar als Aufwand verbucht. Betragen die Anschaffungskosten mehr als 150 €, aber nicht mehr als 1.000 €, werden die Vermögensgegenstände in jährlichen Sammelposten, die insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind, aktiviert und über einen Zeitraum von fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Mit dem Zeitpunkt der vollständigen Abschreibung werden diese Vermögensgegenstände im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Das steuerliche Sammelpostenverfahren wird aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewendet.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen (Fuhrpark). Daneben enthält der Posten noch sonstige technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und immaterielle Vermögensgegenstände.

Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017 sind in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt (siehe Anlagenspiegel, Seite 33 f.).

4 Finanzanlagen

Die Finanzanlagen betreffen ausschließlich sonstige Ausleihungen. Es werden hier Darlehen und langfristige Vorschüsse an Mitarbeiter ausgewiesen. Sie werden mit dem Nominalwert, vermindert um Abzinsungen, bilanziert. Der angewendete Zinssatz beträgt 1,26 % (Vorjahr 1,59 %) für langfristige Mitarbeitervorschüsse und 2,29 % (Vorjahr 2,76 %) für Mitarbeiterdarlehen bedingt durch die Restlaufzeit zum Stichtag. Für die Abzinsung wird der von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebene durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.

Die Entwicklung der Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2017 ist in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt (siehe Anlagenspiegel, Seite 33 f.).

5 Vorräte

Das Vorratsvermögen umfasst im Berichtsjahr 2017 ausschließlich den durch permanente Inventur festgestellten Lagerbestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen für sämtliche Lagerorte der AWB. Die Vorräte sind zum gleitenden Durchschnittspreis bewertet, soweit sich nicht aus der Bewertung nach dem Niederstwertprinzip ein geringerer Wertansatz ergibt. Die sich daraus ergebende Wertberichtigung beläuft sich auf 12,0 Tsd. € (Vorjahr 8,5 Tsd. €). Für die Winterdienstmaterialien wurde wie im Vorjahr auch der Festwert beibehalten.

6 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Risiken durch angemessene Wertberichtigungen auf den Nennwert berücksichtigt. 

Im Berichtsjahr wurde bei den Forderungen neben Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken (553,6 Tsd. €; Vorjahr 285,1 Tsd. €) eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos gebildet. Sie beträgt 123,8 Tsd. € (Vorjahr 92,4 Tsd. €). Bei der Ermittlung kamen Wertberichtigungssätze von 2 % auf den nicht einzelwertberichtigten Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Anwendung.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

  31.12.2017
Tsd. €
31.12.2016
Tsd. €
Gesamt 16.929,8 15.531,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.608,2 5.642,7
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.959,6 9.443,5
Sonstige Vermögensgegenstände 362,0 445,5

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 7.799,4 Tsd. € (Vorjahr 9.299,9 Tsd. €) die Konzernfinanzierung mit dem Alleingesellschafter (SWK). Das Konzernverrechnungskonto zur Regulierung aller konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten wurde zum 31. Dezember 2017 zu Gunsten der Konzernfinanzierung ausgeglichen. Gleichzeitig wurden wegen der seit 2014 geltenden steuerlichen Organschaft die Umlagen für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer sowie wegen des ebenfalls seit 2014 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der SWK das Ergebnis des Jahres 2017 gegen das Verrechnungskonto gebucht. Zinserträge aus der Teilnahme am konzernweiten Cash-Management sind 2017 in Höhe von 13,7 Tsd. € (Vorjahr 30,0 Tsd. €) erwirtschaftet worden. Dabei wurde ein durchschnittlicher Zinssatz von 0,05 % (Vorjahr 0,10 %) erzielt. 

In den folgenden Bilanzposten sind Forderungen gegenüber dem Konzernverbund der Stadt Köln (ohne Teilkonzern SWK) in folgender Höhe enthalten:

  31.12.2017
Tsd. €
31.12.2016
Tsd. €
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.936,1 3.581,0

In den sonstigen Vermögensgegenständen wurde eine Einzelwertberichtigung in Höhe von 7,2 Tsd. € (Vorjahr 17,1 Tsd. €) gebildet.

7 Flüssige Mittel

Unter dem Posten sind Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 13,6 Tsd. € (Vorjahr 21,2 Tsd. €) sowie Barmittel in Höhe von 4,9 Tsd. € (Vorjahr 9,0 Tsd. €) erfasst.

8 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten betrifft im Wesentlichen Ende Dezember 2017 ausgezahlte Beamtenvergütungen für Januar 2018 sowie sonstige Aufwendungen des Jahres 2018.

9 Eigenkapital

Entwicklung des Eigenkapitals:

  31.12.2017
Tsd. €
31.12.2016
Tsd. €
Eigenkapital 20.925,8 20.925,8
Gezeichnetes Kapital 15.000,0 15.000,0
Gewinnrücklagen 5.925,8 5.925,8

Die ausgewiesenen Gewinnrücklagen betreffen ausschließlich andere Rücklagen.

Aufgrund des seit 2014 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der SWK wird im Eigenkapital kein Jahresüberschuss mehr ausgewiesen.

10 Rückstellungen

  31.12.2017
Tsd. €
31.12.2016
Tsd. €
Gesamt 50.802,6 52.117,7
Pensionsrückstellungen 28.621,9 25.103,0
Steuerrückstellungen 21,4 8,2
Sonstige Rückstellungen 22.159,3 27.006,5

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen decken die der Stadt Köln für die bei der AWB beschäftigten Beamten sowie Versorgungsempfänger und Hinterbliebenen vertraglich zugesicherten Pensionsverpflichtungen sowie die Verpflichtungen gegenüber acht Angestellten (davon drei Versorgungsempfänger und ein unverfallbar Ausgeschiedener) der AWB ab. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der biometrischen Grundlagen der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Zinssatzes von 3,68 % (Vorjahr 4,01 %) und eines Gehaltstrends von 2,5 % (Vorjahr 2,5 %). Aufgrund entsprechender gesetzlicher Änderungen im Jahr 2016 erfolgt die Ermittlung des Abzinsungssatzes zum 31. Dezember 2017, ebenso wie im Vorjahr, auf Basis eines zehnjährigen Durchschnittssatzes. Der Unterschieds­betrag hieraus beträgt 4.363,1 Tsd. € (Vorjahr 3.432,0 Tsd. €) und wurde im Personalaufwand erfasst.

Die Steuerrückstellung betrifft Zinsen auf Gewerbesteuer für die Jahre 2012 bis 2014 gemäß überschlägiger Berechnung.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit 17.804,3 Tsd. € (Vorjahr 16.799,8 Tsd. €) Verpflichtungen aus dem Personalbereich wie für die Abgeltung von Urlaub und Mehrarbeit, Altersteilzeit, Tantieme-Verpflichtungen, Arbeitnehmerjubiläen und vertraglich zugesicherte Beihilfeverpflichtungen im Pensionsfall. Ferner sind Rückstellungen für arbeitsrechtliche Prozesse und sonstige Prozessrisiken in Höhe von 307,3 Tsd. € (Vorjahr 6.060,4 Tsd. €) und für ausstehende Rechnungen in Höhe von 1.786,9 Tsd. € (Vorjahr 1.882,7 Tsd. €) enthalten. Für Jahresabschluss- und Archivierungskosten wurden 292,0 Tsd. € (Vorjahr 268,7 Tsd. €) zurückgestellt. Für Abrechnungsrisiken wurden Rückstellungen in Höhe von insgesamt 1.660,0 Tsd. € (Vorjahr 1.580,0 Tsd. €) gebildet. Daneben wurden für sonstige Risiken Rückstellungen in Höhe von 308,8 Tsd. € (Vorjahr 415,0 Tsd. €) gebildet.

Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt in Höhe der Erfüllungsbeträge, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Die zu erwartenden zwischenzeitlichen Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wird der durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet. Bei Beihilferückstellungen, Jubiläumsrückstellungen und Rückstellungen für vertraglich vereinbarte Altersteilzeitverpflichtungen wird dieser Zinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet.

Die Bewertung der genannten Rückstellungen erfolgte unter Verwendung eines Zinssatzes von 2,80 % (Vorjahr 3,22 %) und eines Gehaltstrends von 2,5 % (Vorjahr 2,5 %).

11Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten, wobei die Vorjahreszahlen stets in Klammern unter den betreffenden Zahlen des Geschäftsjahres 2017 ausgewiesen werden: 

  Gesamtbetrag Davon mit einer Restlaufzeit
  31.12.2017
(31.12.2016)
Tsd. €
bis 1 Jahr

Tsd. €
2 - 5 Jahre

Tsd. €
über
5 Jahre
Tsd. €
Gesamt 24.740,6 21.140,6 3.600,0 0,0
(Vorjahr) (20.261,6) (14.061,6) (6.200,0) (0,0)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.803,1 3.203,1 3.600,0 0,0
  (8.800,0) (2.600,0) (6.200,0) (0,0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.942,5 7.942,5 0,0 0,0
  (8.914,8) (8.914,8) (0,0) (0,0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 125,1 125,1 0,0 0,0
  (163,6) (163,6) (0,0) (0,0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 9.869,9 9.869,9 0,0 0,0
  (2.383,2) (2.383,2) (0,0) (0,0)

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. 

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Abtretung von Forderungen aus den Leistungsverträgen mit der Stadt Köln in Höhe von 4.800 Tsd. € besichert. Daneben bestehen Ausfallbürgschaften der Stadt Köln in Höhe von 1.560 Tsd. € und der Stadtwerke Köln GmbH in Höhe von 390 Tsd. €.

In den folgenden Bilanzposten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Konzernverbund der Stadt Köln (ohne Teilkonzern SWK) in folgender Höhe enthalten:

  31.12.2017
Tsd. €
31.12.2016
Tsd. €
Gesamt 1.883,8 1.879,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 527,3 370,6
Sonstige Verbindlichkeiten 1.356,5 1.509,2

Von den ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten sind:

  31.12.2017
Tsd. €
31.12.2016
Tsd. €
Verbindlichkeiten aus Steuern 1.860,2 842,9

12 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2017 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen:

In der Zusatzversorgungskasse Köln (ZVK) besteht laut versicherungsmathematischem Gutachten eine Unter­deckung (Nicht durch Kapital gedeckte Verpflichtungen) für Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter der AWB in Höhe von 47,1 Mio. € (Vorjahr 42,6 Mio. €). Diese Unterdeckung ergibt sich in Höhe des Barwerts der in der ZVK bestehenden Verpflichtungen abzüglich des angerechneten Kapitalisierungsgrades der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln. Der Berechnung der Barwerte liegen unverändert die Richttafeln 2005G zugrunde. Der Rechnungszinsfuß liegt bei 3,68 % (10-Jahres-Durchschnittsszins) (Vorjahr 4,01 %) und die zugesagte Rentendynamik wurde mit 1 % p. a. berücksichtigt.

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen aufgrund von Mietverträgen für betrieblich genutzte Flächen. Sie betreffen angemietete Flächen für das Wertstoff-Center Butzweilerstraße (Stadt Köln) sowie Büroräume, Parkplätze und Lagerflächen. Die Verträge sind in vielen Fällen unbefristet oder haben eine Restlaufzeit von weniger als zwei Jahren. Lediglich der Anmietung der Flächen für das Abfall-Center Butzweilerstraße liegt mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2027 ein längerer Zeitraum zugrunde.

Für den Auftrag zur Sammlung und zum Transport der Leichtverpackungen wurden Verträge über den Umschlag von Leichtverpackungen auf mehreren Umschlagplätzen geschlossen. Weiterhin wurde ein Vertrag zur Sortierung der gesammelten Leichtverpackungen mit der Fristigkeit von einem Jahr geschlossen. Die Verpflichtungen aus diesem Vertrag belaufen sich auf rund 1.310 Tsd. € für 2018 und 2019.

Daneben bestehen Leasingverpflichtungen im Rahmen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von rund 311,0 Tsd. €.

Mit der RheinCargo (vormals HGK Häfen und Güterverkehr Köln AG; verbundenes Unternehmen) bestehen zwei langjährige Transportverträge, aus denen sich eine Mindestabnahmeverpflichtung von rund 952 Tsd. € pro Jahr bis zum 31. Dezember 2025 ergibt.

Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo in Höhe von 6.730 Tsd. € (Vorjahr 2.846,0 Tsd. €), das mit 3.394,0 Tsd. € (Vorjahr 2.139,0 Tsd. €) Fahrzeuge und andere Anlagegüter sowie mit 3.336 Tsd. € (Vorjahr 707,0 Tsd. €) sonstige Bestellungen betrifft. In den sonstigen Bestellungen sind Aufträge für das Neubauprojekt Christian-Sünner-Straße enthalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

13 Umsatzerlöse

Die AWB erbringt ausschließlich Inlands-Umsatzerlöse, die sich wie folgt nach Erlösgruppen untergliedern lassen:

  2017
Tsd. €
2016
Tsd. €
  158.890,7 153.170,4
Abfallbeseitigung 92.717,4 88.590,3
Straßenreinigung 63.422,8 61.984,7
Werkstatt und Fuhrparkmanagement 2.693,6 2.542,5
Sonstige 56,9 52,9

14 Aktivierte Eigenleistungen

Hier sind Leistungen der Werkstatt für Aufbauten von Kolonnenwagen erfasst.

15 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt 7.992,2 Tsd. € (Vorjahr 2.130,7 Tsd. €) umfassen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 6.522,6 Tsd. € (Vorjahr 560,0 Tsd. €), Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 74,0 Tsd. € (Vorjahr 458,3 Tsd. €), Versicherungsentschädigungen in Höhe von 322,0 Tsd. € (Vorjahr 517,3 Tsd. €) sowie Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe von 847,8 Tsd. € (Vorjahr 238,9 Tsd. €). Daneben erfolgten sonstige Erstattungen in Höhe von 44,0 Tsd. € (Vorjahr 79,1 Tsd. €). Von den ausgewiesenen Erträgen entfallen 11,0 Tsd. € (Vorjahr 64,7 Tsd. €) auf periodenfremde Erträge.

16 Materialaufwand

  2017
Tsd. €
2016
Tsd. €
Gesamt 18.318,3 17.818,8
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.148,8 7.334,7
Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.169,5 10.484,1

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten direkte Materialzukäufe für die Werkstatt sowie entsprechende Lagerentnahmen. Daneben sind in dem Posten 2.731,2 Tsd. € (Vorjahr 2.543,2 Tsd. €) für die Betankung von Betriebsfahrzeugen enthalten. Hier werden auch die Aufwendungen für Abfallbehälter mit Anschaffungskosten von jeweils unter 150,00 € sowie der Ankauf von Wertstoffen („Erlösbeteiligung von Kunden“) ausgewiesen.

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Entsorgungs- und Verwertungskosten enthalten. Sonstige Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen weiterhin die Transportkosten von Abfallcontainern, an Dritte vergebene Kfz-Reparaturen, Fremdleistungen für die Straßenreinigung sowie gewerbliche Zeitarbeitskräfte und Fahrzeuganmietungen.

17 Personalaufwendungen

  2017
Tsd. €
2016
Tsd. €
Gesamt 96.340,7 91.394,5
Löhne und Gehälter 72.332,9 71.168,2
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 24.007,8 20.226,3
(davon für Altersversorgung) (9.050,7) (5.699,6)

18 Abschreibungen

Bei den Abschreibungen des Geschäftsjahres handelt es sich ausschließlich um planmäßige Abschreibungen. Auf die Ausführungen zum Anlagevermögen in den Textziffern (2) und (3) wird hingewiesen.

Die Verteilung der Abschreibungen auf die einzelnen Anlageklassen ist im Anlagenspiegel auf Seite 33 f. dargestellt.

19 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einer Gesamthöhe von 12.304,2 Tsd. € (Vorjahr 12.161,0 Tsd. €) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Versicherungsbeiträge (1.298,6 Tsd. €; Vorjahr 1.272,9 Tsd. €), Instandhaltungsaufwendungen (1.294,9 Tsd. €; Vorjahr 1.290,9 Tsd. €), EDV-Kosten (1.403,6 Tsd. €; Vorjahr 1.228,1 Tsd. €), Beratungs- und Prüfungskosten (1.078,0 Tsd. €; Vorjahr 1.059,1 Tsd. €), Informations- und Öffentlichkeits­arbeit (1.005,6 Tsd. €; Vorjahr 1.264,2 Tsd. €), Aufwendungen für Dienst- und Schutzkleidung (619,7 Tsd. €; Vorjahr 600,5 Tsd. €), Mietaufwendungen (633,0 Tsd. €; Vorjahr 570,1 Tsd. €), Energiekosten (510,1 Tsd. €; Vorjahr 546,2 Tsd. €) sowie diverse Kosten mit jeweils geringerem Umfang erfasst. Der Posten enthält 111,0 Tsd. € (Vorjahr 166,5 Tsd. €) periodenfremde Aufwendungen.

In den genannten sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2.660,1 Tsd. € (Vorjahr 2.603,7 Tsd. €) Aufwendungen an verbundene Unternehmen aus der Konzernverrechnung enthalten, von denen 1.249,6 Tsd. € (Vorjahr 1.178,4 Tsd. €) die RheinEnergie AG, 967,4 Tsd. € (Vorjahr 1.012,3 Tsd. €) die Stadtwerke Köln GmbH, 184,0 Tsd. € (Vorjahr 156,1 Tsd. €) die NetCologne GmbH, 73,8 Tsd. € (Vorjahr 125,7 Tsd. €) die Häfen und Güterverkehr Köln AG, 156,5 Tsd. € (Vorjahr 109,0 Tsd. €) die Kölner Verkehrs-Betriebe AG und 28,8 Tsd. € (Vorjahr 22,2 Tsd. €) sonstige Gesellschaften im SWK-Konzernverbund betreffen.

20 Finanzergebnis

  2017
Tsd. €
2016
Tsd. €
Gesamt -1.530,7 -1.543,4
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 50,0 55,4
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19,6 63,5
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.600,4 -1.662,3

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen Zuschreibungen zu den Finanzanlagen aufgrund der Berechnung der Abzinsung der Finanzanlagen sowie die erhaltenen Zinserträge aus den Finanzanlagen.

Von den 2017 erwirtschafteten Zinserträgen wurden 13,7 Tsd. € (Vorjahr 30,0 Tsd. €) aus dem Cash-Management der Konzernmutter erzielt. Insgesamt betreffen 13,7 Tsd. € (Vorjahr 30,0 Tsd. €) verbundene Unternehmen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen mit 190,9 Tsd. € (Vorjahr 266,1 Tsd. €) die Zinsen für langfristige Darlehen zur Finanzierung von Investitionen und mit 1.338,5 Tsd. € (Vorjahr 1.318,7 Tsd. €) Zinsaufwendungen aus Rückstellungsbewertungen. Insgesamt betreffen 0,0 Tsd. € (Vorjahr 0,0 Tsd. €) verbundene Unternehmen. Weiterhin enthält der Posten 57,8 Tsd. € (Vorjahr 73,0 Tsd. €) Avalprovisionen an die Stadt Köln.

21 Steuern

  2017
Tsd. €
2016
Tsd. €
Gesamt 10.265,8 8.437,5
Steuern vom Einkommen und Ertrag 9.984,6 8.178,5
davon Steuerumlage SWK 9.984,6 8.155,0
Sonstige Steuern 281,2 259,0

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Berichtsjahr ausschließlich die von der SWK belastete Steuerumlage für Körperschaft- und Gewerbesteuer für 2017. Seit dem Veranlagungszeitraum 2014 besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit der SWK als Organträgerin.

Sonstige Steuern betreffen im Wesentlichen mit 157,9 Tsd. € (Vorjahr 149,7 Tsd. €) Kraftfahrzeugsteuer. Weiterhin enthält die Position Grundsteuern in Höhe von 123,3 Tsd. € (Vorjahr 109,3 Tsd. €) für betrieblich genutzten Grundbesitz.

22 Sonstige Angaben

Aufgliederung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl (ohne Auszubildende) nach Gruppen:

  2017 2016
  1.717 1.697
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.387 1.381
Angestellte und Beamte 330 316

Mutterunternehmen sind die Stadtwerke Köln GmbH, Köln, bzw. die Stadt Köln. Die AWB wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Köln GmbH und den Gesamtabschluss der Stadt Köln einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind am Sitz des Mutterunternehmens in Köln erhältlich.

Geschäftsführer im Jahr 2017 waren Herr Peter Mooren und Herr Ulrich Gilleßen jeweils ganzjährig.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer bestehen aus einem Jahresfestgehalt, einer leistungsabhängigen Tantieme, einer Versorgungsregelung für sich und ihre Hinterbliebenen sowie sonstigen Vergütungsbestandteilen, insbesondere Dienstwagen und Versicherungsbeiträgen.

Ab dem Geschäftsjahr 2015 sind erstmals Vergütungskomponenten mit langfristigen Anreizwirkungen vereinbart worden.

Die Geschäftsführung erhielt im Berichtsjahr eine Gesamtvergütung von 544,4 Tsd. € (Vorjahr 519,6 Tsd. €), die sich wie folgt zusammensetzt:

Geschäftsführung gesamt       544,4
      (519,6)
  Festvergütung



(2016)
Tsd. €
Tantieme



(2016)
Tsd. €
Sach- und
sonstige
Bezüge

(2016)
Tsd. €
Insgesamt



(2016)
Tsd. €
Peter Mooren 197,4 72,3 14,0 283,7
  (193,4) (72,3) (14,0) (279,7)
Ulrich Gilleßen 179,4 72,3 9,0 260,7
  (158,2) (72,3) (9,4) (239,9)

Die Leistungen für den Fall der regulären Vertragsbeendigung sind aufgrund der jeweiligen Regelungen in den Anstellungsverträgen unterschiedlich. Herr Mooren hat bei Nichtverlängerung des Anstellungsvertrages einen Anspruch auf Zahlung eines Übergangsgeldes, wenn die Beendigung oder Nichtverlängerung von der Gesellschaft ausgeht und hierfür kein wichtiger Grund vorliegt. In Abhängigkeit vom erreichten Alter bei Beendigung wird das Übergangsgeld zwischen dem 56. und 60. Lebensjahr für 24 Monate in Höhe der letzten monatlichen Festvergütung gewährt. Ab Vollendung des 60. Lebensjahres wird das Übergangsgeld in Höhe der erreichten Versorgung bis zum 65. Lebensjahr gezahlt. Herr Gilleßen hat mit Vollendung seines 65. Lebensjahres einen Anspruch auf Zahlung eines Ruhegehaltes in Höhe seines bis dahin erreichten Versorgungsprozentsatzes.

Die Pensionsverpflichtungen für aktive Mitglieder der Geschäftsführung setzen sich wie folgt zusammen:

  Erreichter
Vers.-%-Satz
Erreichbarer
Vers.-%-Satz
Zuführung zur
Pensionsrückstellung
2017
Tsd. €
Barwert Pensions-
rückstellung per
31.12.2017
Tsd. €
Peter Mooren 58 % 65 % 238,7 1.371,3
Ulrich Gilleßen 52 % 64 % 205,3 871,9

Leistungen, die dem einzelnen Geschäftsführer von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit zugesagt oder im Berichtsjahr gewährt wurden, bestehen nicht.

Für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 211,0 Tsd. € (Vorjahr 215,8 Tsd. €) aufgewendet.

Pensionsverpflichtungen für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und ihre Hinterbliebenen sind in Höhe von 4.248,8 Tsd. € (Vorjahr 4.043,5 Tsd. €) passiviert worden.

Dem Aufsichtsrat gehörten beziehungsweise gehören folgende Mitglieder an:

    Bezüge
Tsd. €
Gerhard Brust MdR, Rentner, Vorsitzender 4,6
Polina Frebel MdR, Dolmetscherin, Koelnmesse GmbH, Stellvertretende Vorsitzende 3,1
Peter Sterzl Betriebsratsvorsitzender,
AWB Köln GmbH, Stellvertretender Vorsitzender
3,1
Hamide Akbayir MdR, Chemisch-technische Assistentin, Universität zu Köln 2,0
Hans-Werner Bartsch MdR, Rentner 2,0
Wilfried Becker Rentner 2,0
Bianca Christen Freigestelltes Betriebsratsmitglied, AWB Köln GmbH 2,0
Dr. Walter Gutzeit MdR, Pensionär 2,0
Rolf-Werner Jucken Freigestelltes Betriebsratsmitglied, AWB Köln GmbH,
(bis 30.06.2017)
0,8
Horst Leonhardt Geschäftsführer der Stadtwerke Köln GmbH, Sprecher des
Vorstandes der Häfen und Güterverkehr Köln AG
(bis 31.01.2018)
2,0
Gaetano Magliarisi Freigestelltes Betriebsratsmitglied, AWB Köln GmbH 2,0
Dr. Harald Rau Beigeordneter der Stadt Köln, Dezernent für Soziales, Integration und Umwelt 1,3
Frank Schneider Polizeibeamter, Bundespolizei
(seit 26.09.2017)
0,8
Dr. Dieter Steinkamp Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Köln GmbH,
Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG und GEW Köln AG
2,0
Markus Sterzl Geschäftsführer, ver.di Bezirk Köln
(bis 30.06.2017)
0,5
Ayhan Üc Freigestelltes Betriebsratsmitglied, AWB Köln GmbH
(seit 01.07.2017)
1,3
Gerd Walter Gewerkschaftssekretär, ver.di Landesbezirk NRW
(seit 01.07.2017)
1,3
Karl-Heinz Walter MdR, Referent Bereich Umwelt, Qualität, Sicherheit, REMONDIS GmbH Rheinland
(bis 31.03.2017)
0,3

An Aufsichtsratvergütungen wurden 2017 insgesamt 33,2 Tsd. € (Vorjahr 32,5 Tsd. €) gewährt. Die Verteilung auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder ergibt sich aus der obigen Aufstellung.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates der AWB Köln GmbH erhalten für ihre Tätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung (Sitzungsgeld) je teilgenommene Gremiensitzung.

Für die Mitglieder des Aufsichtsrates betrug die Vergütung je teilgenommene Sitzung unverändert 255,65 €, wobei der Vorsitzende des Aufsichtsrates den doppelten, sein Stellvertreter den anderthalbfachen Betrag erhielt.

Im Jahr 2017 war ein Prüfungshonorar für den Abschlussprüfer in Höhe von 71,3 Tsd. € (Vorjahr 76,5 Tsd. €) zu zahlen. Daneben erhielt der Abschlussprüfer weitere Honorare in Höhe von insgesamt 36,6 Tsd. € (Vorjahr 45,8 Tsd. €). Diese entfielen auf andere Bestätigungsleistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Wesentliche, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen bestanden im Wirtschaftsjahr 2017 keine.

Köln, den 21. März 2018