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Pressemitteilung der SWK GmbH
Stadtwerke Köln Konzern – auch 2009 auf Erfolgskurs
• Konzernumsatz erhöht sich auf 5,5 Mrd. Euro
• Investitionen steigen deutlich an
• Stadt Köln erhält 71 Mio. Euro Gewinnabführung
• Weiteres profitables Wachstum geplant
Der Stadtwerke Köln Konzern hat seine Erfolgsgeschichte auch im 50. Jahr des Bestehens fortgeschrieben. Der größte kommunale Unternehmensverbund in Deutschland erzielte mit fast 5,5 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2009 einen neuen Umsatzrekord. Damit nimmt der Konzern auf der Rangliste der 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen der „Welt“ für das Jahr 2009 Platz 115 ein – eine positive Veränderung um 19 Plätze im Vergleich zum Vorjahr.
Auch der Jahresüberschuss nach Steuern erreichte mit 99,7 Mio. Euro – trotz Finanz- und Wirtschaftskrise – einen guten Wert. „Dieses Ergebnis ist ein klarer Beweis dafür, dass der Stadtwerke Köln Konzern Bürgern und Wirtschaft in Köln kundengerechte Leistungen und Services bietet“, bilanzierte Dr. Dieter Steinkamp, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Köln GmbH.
Zukunft: Denken, Gestalten, Handeln
Der Stadtwerke Köln Konzern blickt auf eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Ebenso schauen die Holding und ihre Beteiligungsgesell-schaften nach vorne. Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Köln in Zukunft seine hohe Lebensqualität behält und der Wirtschaftsstandort weiter gestärkt wird. Dafür stehen zum Beispiel die RheinEnergie mit ihren vielfälti-gen Aktivitäten im Bereich alternative Energien oder die KVB mit der langfristigen Sicherung der Mobilität in Köln und der Region.
Investitionen nehmen deutlich zu
Die Investitionen lagen 2009 mit 513,9 Mio. Euro (Vorjahr: 356,9 Mio. Euro) auf sehr hohem Niveau. Davon profitieren Bürger, genau so wie die Wirtschaft in der Region. Denn ein großer Teil dieser Ausgaben fließt in Unternehmen aus und rund um Köln. So werden Arbeitsplätze gesichert sowie Betriebe und Wirtschaftskraft gestärkt.
71 Millionen Euro für die Anteilseignerin Stadt Köln
Das positive Gesamtergebnis des Stadtwerke Köln Konzerns spiegelt sich auch in der Gewinnausschüttung in Höhe von 71 Mio. Euro an die Anteilseignerin Stadt Köln wider. Damit leistet der Konzern erneut einen wichtigen Beitrag zur städtischen Haushaltssanierung. Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden 467,4 Mio. Euro, also fast eine halbe Milliarde Euro, an die Stadt Köln als Gewinn abgeführt.
Außerdem übernehmen die Holding und die Beteiligungsgesellschaften über ihr vielfältiges Engagement in sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Bereichen gesellschaftliches Engagement.
Auch im Geschäftsjahr 2009 leisteten alle Konzerngesellschaften einen positiven
Beitrag zur Entwicklung des Stadtwerke Köln Konzerns:
GEW Köln AG erzielt erneut gutes Ergebnis
Das Ergebnis der Holding GEW Köln AG wird vor allem durch den Erfolg ihrer
größten operativen Gesellschaft, der RheinEnergie AG, bestimmt. Darüber
hinaus hält die GEW Köln AG weitere Beteiligungen wie z. B. die NetCologne,
die BRUNATA-METRONA sowie die Stadtwerke Düsseldorf.
Die RheinEnergie AG kann für das Geschäftsjahr 2009 trotz des weiter verschärften
Wettbewerbs ein Jahresergebnis vorweisen, das fast auf der Höhe
des Vorjahres liegt. Zum ersten Mal weist die Gesellschaft ihre Zahlen ohne
die Handelstochter RheinEnergie Trading GmbH aus. Deshalb ergibt sich für
die RheinEnergie AG ein Einzelumsatz in Höhe von 2,45 Mrd. Euro. Konsolidiert
liegt der Umsatz jedoch bei 4,53 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,03 Mrd. Euro).
Das Ergebnis vor Ertragssteuern erreichte 210 Mio. Euro nach 220 Mio. Euro
im Geschäftsjahr 2008. Damit gehört die RheinEnergie AG weiterhin zu den
effizientesten Unternehmen der deutschen Energiewirtschaft.
Die GEW-Beteiligungen NetCologne, BRUNATA-METRONA und Stadtwerke
Düsseldorf behaupteten sich 2009 ebenfalls gut. Insgesamt führte die GEW
Köln AG mit 195,6 Mio. Euro einen Gewinn in Vorjahreshöhe an die Stadtwerke
Köln GmbH ab.
KVB AG befördert so viele Fahrgäste wie niemals zuvor
Mit 265,8 Mio. Fahrgästen stellte die KVB AG erneut einen Fahrgastrekord auf
und übertraf damit das Vorjahr um 4,2 Mio. Auch 2009 standen vor allem die
ZeitTicket-Angebote hoch im Kurs. Fast 196 Mio. dieser attraktiven Fahrscheine
wurden verkauft. Der gesamte Ticketverkauf lag bei 230,0 Mio. Der Aufwanddeckungsgrad
verbesserte sich gegenüber 2008 ebenfalls weiter und
erreichte 71,4 Prozent. Diese Entwicklung ist auf deutlich gesunkene Aufwendungen
sowie verbesserte Erträge zurückzuführen.
HGK AG erreicht ausgeglichenes Ergebnis in einem schwierigen Jahr
Die HGK AG konnte ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2009 aufgrund
der weltweiten Wirtschaftskrise, die auch die Logistikbranche erfaßt hat, nicht
fortsetzen. Die Gesellschaft erreichte trotzdem insgesamt ein ausgeglichenes
Ergebnis. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 105 Mio. Euro und lagen damit
um 17 Mio. Euro unter dem Vorjahr. Der Hafenumschlag ließ nur geringfügig
nach, während der Schienenverkehr deutlich abnahm. Trotzdem blieb Köln
der Standort des zweitgrößten Binnenhafens Deutschlands und die HGK AG
eines der größten privaten deutschen Unternehmen im Schienengüterverkehr.
AWB GmbH & Co. KG meldet hohe Kundenzufriedenheit und gute Umsatzerlöse
Die AWB GmbH & Co. KG erreichte im Geschäftsjahr 2009 erneut ein Ergebnis
und Umsatzerlöse, die deutlich über den Erwartungen des Unternehmens
lagen. Dies führte zu einem Jahresüberschuss von 11,7 Mio. Euro (Vorjahr:
9,9 Mio. Euro). Der anhaltende Aufwärtstrend ist vor allem auf kontinuierliche
Effizienzsteigerungen und ein kundenorientiertes Leistungsportfolio zurückzuführen.
KölnBäder GmbH steigert trotz ungünstigen Wetters den Umsatz
Auch die KölnBäder GmbH blickt zufrieden auf 2009 zurück. Obwohl sich das Sommerwetter nicht von seiner besten Seite zeigte, erlebte die KölnBäder GmbH die zweitbeste Freibadesaison der vergangenen sechs Jahre. Die Umsatzerlöse stiegen um rund 3,5 Prozent auf 8,3 Mio. Euro. Damit diese positive Entwicklung anhält, investierte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2009 zirka 15,5 Mio. Euro (Vorjahr: 8,1 Mio. Euro) in Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen sowie in Neubauprojekte. Dazu gehören die Eröffnung des Ossendorfbades und der Baubeginn des neuen Eis- und Schwimmstadions an der Lentstraße.
Blick in die Zukunft
„Wir werden uns nicht auf unseren ‚Lorbeeren’ ausruhen. Unser Ziel ist es, durch verstärkte Investitionen in nachhaltige und umweltschonendes Technologien unseren Kunden immer bessere Leistungen anzubieten und zugleich die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität des Standorts Köln weiter zu verbessern“, betonte Dr. Dieter Steinkamp und ergänzte: „Die Weichen sind gestellt, damit wir auch für das Geschäftsjahr 2010 ein gutes Ergebnis präsentieren und weiterhin profitabel wachsen können.“
Über den Stadtwerke Köln Konzern
Die Stadtwerke Köln GmbH (SWK) ist die Holding der Unternehmen des Stadtwerke Köln Konzerns. Zu den Tochterunternehmen gehören GEW Köln AG (mit den Beteiligungen RheinEnergie AG, NetCologne GmbH, BRUNATA-/METRONA und weiteren Anteilen und Beteiligungen unter dem Dach der RheinEnergie AG), Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB), Häfen- und Güterverkehr Köln AG (HGK), AWB Abfallwirtschafts-betriebe Köln GmbH & Co. KG (AWB), KölnBäder GmbH und Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG). Die rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter der SWK und ihrer Tochterunternehmen versorgen die Stadt Köln und die Region mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme, sichern Mobilität durch öffentlichen Personennahverkehr, gewährleisten die Grundversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, entsorgen den Abfall, reinigen Straßen und Plätze und bieten Sport- und Freizeitspaß in den Kölner Bädern. Zentrale Aufgaben des Konzernsverbundes werden von der SWK wahrgenommen.
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