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Pressemitteilung der GEW Köln AG
Rückblick auf ein gutes Geschäftsjahr 2009
Die GEW Köln AG (GEW) kann auch für das Geschäftsjahr 2009 ein zufriedenstellendes Ergebnis an die Muttergesellschaft Stadtwerke Köln GmbH (SWK) abführen.
Grundlage sind die guten Ergebnisse der operativen Gesellschaften der GEW. Die Gesellschaft hält 80 Prozent der Anteile an der RheinEnergie AG, jeweils 100 Prozent der Anteile des Kölner Telekommunikationsanbieters NetCologne und der BRUNATA-METRONA, Hürth. Zudem bündelt sie 20 Prozent der Anteile an der Stadtwerke Düsseldorf AG, 5,03 Prozent an der RW Holding AG, Düsseldorf, und 1,69 Prozent am Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH, Köln.
Die wichtigsten Kennzahlen der GEW Köln AG für 2009
Das Unternehmensergebnis (Ergebnis nach Ertragsteuern) liegt insgesamt bei rund 195,6 Millionen Euro und ist damit nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages erhaltenen Gewinne der RheinEnergie AG betragen rund 151 Millionen Euro. Darüber hinaus sind im Wesentlichen Erträge aus den Beteiligungen an der NetCologne, der BRUNATA-METRONA und den Stadtwerken Düsseldorf im Unternehmensergebnis der GEW enthalten.
Die operativen Unternehmen
Die operativen Gesellschaften haben ihre vielfältigen Aufgaben der kommunalen und regionalen Daseinsvorsorge trotz des verschärften Wettbewerbs auf den Märkten für Energie und Telekommunikation und der spürbaren Auswirkungen der Wirtschaftskrise gut erfüllen können.
Die RheinEnergie hat sich 2009 weiter gut entwickelt, im Energiemarkt neue Akzente gesetzt und ihre Position weiter gefestigt. Die Kunden konnten und können auf die sichere, zuverlässige, umwelt- und klimaschonende Versorgung mit Energie und Wasser vertrauen.
Die RheinEnergie durchläuft wie die gesamte Branche einen starken Wandel. Zunehmender Wettbewerb auf Strom- und Gasmärkten, Netzregulierung sowie umwelt- und klimapolitische Vorgaben kennzeichnen diese Entwicklung. Im Jahr 2009 hat sich das Unternehmen diesen Anforderungen auf zusätzlichen neuen Wegen bei Beschaffung und Vertrieb sowie mit innovativen Produkten gestellt.
Seit Anfang 2009 bündelt die Tochter RheinEnergie Trading den Einkauf und Handel von Energie für die RheinEnergie und Partner in der Region. Das verschafft der RheinEnergie und ihren Beteiligungen neue Verhandlungsspielräume im Beschaffungsmarkt. Mit ihrer Tochtergesellschaft, der Rhein-Energie Express GmbH, gewinnt die RheinEnergie seit dem vergangenen Jahr außerhalb ihres Stammgebiets neue private und gewerbliche Strom- und Gaskunden hinzu.
Das zentrale Energiethema war auch 2009 der Klimaschutz. Konsequent setzt die RheinEnergie dazu ihr Programm „Energie & Klima 2020“ um, produziert Energie in umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung und baut in Köln das Netz für die daraus gewonnene Fernwärme aus. Sie steigert die Energieeffizienz bei sich und ihren Kunden und hat ihr Engagement bei der erneuerbaren Energie in der Region und darüber hinaus verstärkt. In der Region ist die RheinEnergie an Biogas- und Solaranlagen beteiligt, außerhalb trägt sie mit dem Erwerb von 67 Windrädern in Deutschland und der Investition in das Solarkraftwerk Andasol 3 in Spanien zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei.
Ein weiteres zukunftsträchtiges Thema, an dem sich die RheinEnergie beteiligt, hat 2009 Fahrt aufgenommen: Elektromobilität. Gemeinsam mit Partnern entwickelt das Unternehmen, unter anderem als Teil eines Pilotprojekts, praxisorientierte Konzepte für die Region und ist mit eigenen Vorhaben in Köln aktiv.
Die NetCologne GmbH konnte sich in einem gesättigten Telekommunikationsmarkt unter wachsendem Wettbewerbsdruck behaupten. Das 2008 beschlossene Joint Venture im Raum Aachen und Düren ist umgesetzt. Die von der NetCologne und den Stadtwerken Aachen neu gegründete „NetAachen“ soll mit einem regionalen Vertriebskonzept die Marktposition ausbauen und festigen. Intensiv hat sich die NetCologne 2009 dem Aufbau eines der modernsten und schnellsten Datennetze Europas („Fibre To The Building“) gewidmet, bei dem Endkunden direkt an das eigene Glasfasernetz der Gesellschaft angebunden werden. Bei den herkömmlichen Telefonieprodukten waren 2009 insgesamt 327.000 Anschlüsse mit einem Breitbandanteil von 91,5 Prozent zu verzeichnen.
Für die BRUNATA-METRONA verlief das Geschäftsjahr 2009 durchweg positiv. Das Unternehmen hat seine gute Position im Markt durch eine konsequente Ausrichtung nach Qualität und Service weiter gefestigt, mit innovativen Produkten und gezielten Vertriebsaktionen die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und neue Kunden gewonnen. Neue Dienstleistungen wie die Verbrauchsanalyse und das Energiedatenmanagement kombiniert die BRUNATA-METRONA mit ihrem Kerngeschäft Abrechnungsservice und erzielt so eine noch höhere Kundenbindung und nachhaltigen Erfolg. Das Geschäftsfeld Rauchmelder entwickelt sich auch auf Grund der mittlerweile in sieben Bundesländern bestehenden Ausstattungspflicht weiterhin positiv.
Die Geschäftsentwicklung der Stadtwerke Düsseldorf AG verlief 2009 positiv, auch wenn die Auswirkungen der Wirtschaftskrise spürbar waren. Während sich die Umsatzerlöse in der Sparte Strom leicht erhöhten, verminderten sich die Umsatzerlöse in der Sparte Gas konjunkturbedingt. Die rückläufigen Absatzmengen über alle Sparten hinweg waren der Wirtschaftskrise und ihren Folgen wie Kurzarbeit bei einigen Großkunden geschuldet. Den schwierigen Rahmenbedingungen auf den Energiemärkten, gekennzeichnet durch den zunehmenden Preiswettbewerb, begegneten die Stadtwerke Düsseldorf mit flankierenden Vertriebs- und Marketingmaßnahmen sowie dem Projekt „Fit für die Zukunft“.
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