Inhalt
Pressemitteilung der HGK AG
Ausgeglichenes Ergebnis: HGK meistert schwieriges Jahr
Köln: Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) hat das von der weltweiten Logistik-Krise geprägte Jahr 2009 respektabel gemeistert. Die regionalen Verkehre in Kooperation mit der DB sowie Verzögerungen fest eingeplanter Immobilienabschlüsse im Rheinauhafen haben das Unternehmen zwar belastet. Dafür waren die Häfen von der Krise aber weit weniger betroffen als erwartet. Im ersten Halbjahr 2010 beobachtet die HGK einen Aufwärtstrend.
„Die Wirtschaftskrise hat die Logistikbranche 2009 voll getroffen. In dieser sehr schwierigen Situation haben wir uns gut behauptet. Dafür waren vor allem das konstante Geschäft der Häfen sowie der rechtzeitig eingeleitete Sparkurs entscheidend.“ Mit diesen Worten fasst HGK-Vorstandssprecher Dr. Rolf Bender das Geschäftsjahr 2009 zusammen, welches das Unternehmen mit einem insgesamt ausgeglichenen Ergebnis abschließt.
Der Blick in den Jahresabschluss zeigt: Alles in allem hat die HGK das Krisenjahr 2009 deutlich besser überstanden als die meisten Wettbewerber. So musste das Unternehmen zwar Einbußen hinnehmen. Der Jahres-Umsatzerlös sank auf 105 Millionen Euro (Vorjahr: 122 Millionen Euro). Die HGK blieb aber auch 2009 der zweitgrößte Binnenhafen Deutschlands und eines der größten deutschen Unternehmen im Schienengüterverkehr. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleibt mit 636 fast gleich, ebenso die Zahl der 33 Auszubildenden.
„Der Hafenumschlag hat ein ordentliches Ergebnis erzielt und nur um wenige Prozent gegenüber dem Vorjahr nachgelassen. Der Schienengüterverkehr musste dagegen massive Rückgänge hinnehmen“, analysiert Vorstandsprecher Dr. Bender die Umsatzzahlen. Danach ergeben sich für den Hafenumschlag Einbußen von etwa sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Das Bild ist allerdings insgesamt uneinheitlich. Während der Festgüterumschlag im Hafen von der Krise nur wenig betroffen ist, verzeichnet die HGK Ausfälle im Flüssiggüterumschlag. Vor allem das wichtige Raffinerie-Geschäft ging erheblich zurück. „Insgesamt sind die Kölner Häfen mit einem blauen Auge davongekommen. Außer bei den Flüssiggütern sind die Leistungsdaten in diesem Bereich besser als die der meisten Wettbewerber“, so Vorstandssprecher Dr. Bender.
Der mit hohen Fixkosten verbundene Eisenbahngüter-Regionalverkehr in Kooperation mit der Deutschen Bahn ist dagegen erheblich zurückgegangen und hat in einigen Monaten teilweise 40 Prozent gegenüber den jeweiligen Vorjahreswerten verloren. „Die Güterverkehrssparte der HGK hat in dieser sehr schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation gut gewirtschaftet und einen großen Teil der Umsatzrückgänge durch Kosteneinsparungen ausgeglichen. Dadurch sowie durch Erfolge im Fernverkehr ist es gelungen, die Folgen der Krise abzumildern“, so Dr. Bender.
Im insgesamt positiven Immobilien-Geschäft haben sich erwartete Umsätze verzögert. „Wir konnten einige Grundstücke im Rheinauhafen erst nach dem 31. Dezember verkaufen, sodass wir die Erlöse erst im Geschäftsjahr 2010 verbuchen werden. Die Mieteinnahmen sind um über fünf Prozent gestiegen“, erläutert der Vorstandssprecher. Die Lokwerkstatt in Brühl-Vochem war von der Krise wenig betroffen und ist voll ausgelastet. Der Netzbetrieb konnte seinen Vorjahresverlust verringern, blieb aber insgesamt defizitär.
Dr. Rolf Bender blickt nach einem Jahr, das die HGK trotz massiver Umsatzrückgänge mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließt, verhalten optimistisch in die Zukunft: „Wir sind noch nicht aus der Krise, aber das Schlimmste liegt wohl hinter uns.“ Zeichen für einen Aufschwung sieht die HGK vor allem im Hafengeschäft. So lag der Containerumschlag in den vergangenen Monaten deutlich über den Werten des Vorjahres. Der Schienengüterverkehr lag im ersten Quartal 2010 insgesamt wieder im Plan. Dazu tragen auch die im dritten Quartal 2009 nochmals verstärkten Sparbemühungen des Unternehmens bei. So befinden sich seit Dezember 2009 rund ein Drittel der Beschäftigten in Kurzarbeit. Die wöchentliche Arbeitszeit ist für sie um etwa zehn Prozent gekürzt.
Kontakt: Wünschen Sie weitere Informationen? Pressesprecher Jan Zeese erreichen Sie unter 0221-390-1190 und per E-Mail: zeesej@hgk.de
Zum Unternehmen:
Die Häfen- und Güterverkehr Köln AG (HGK) ist eine Tochtergesellschaft unter dem Dach der Kölner Stadtwerke GmbH. Mit vier Frachtumschlaghäfen ist die HGK der zweitgrößte Binnenhafenbetreiber Deutschlands; mit 66 Diesel- und Elektrolokomotiven, etwa 670 Güterwagen, rund 100 Kilometer eigener Gleise sowie 66 Gleisanschlüssen gehört die HGK zu den größten deutschen Eisenbahngüterverkehrsunternehmen. 2009 machte die HGK mit 636 Mitarbeitern mehr als 105 Millionen Euro Umsatz.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Parkgürtel 24, 50823 Köln
Telefon 02 21 / 1 78-3007
Telefax 02 21 / 1 78-2227
www.stadtwerkekoeln.de
g.reinke@stadtwerkekoeln.de
Seite als PDF